Heut gehts nochmal rund
Dienstag, 12. Februar 2013, 14:18 Uhr
Der letzte Tag in der diesjährigen Karnevalsaison ist gekommen. Heute geht es in den Dörfern und Städten des Eichsfelder noch einmal richtig rund, bevor morgen, zum Aschermittwoch, das närrische Treiben ein Ende hat....
Am Rosenmontag war die Stimmung kaum zu toppen. Jeder feierte auf seine Weise. Verkäuferinnen kamen mit Hut oder steckten sogar in einem Kostüm. Am Nachmittag hatten viele Karnevalisten kaum noch Stimme, und das lag sicher nicht immer an einer grippehaften Erkältung. Die Frauen der Line-Dancer-Gruppen von Gabi Menzel in Leinefelde hatten es sich im Johanneshaus gemütlich gemacht zu einer großen, stimmungsvollen Frühstücksrunde. Doch das war nur Teil 1 ihres vormittäglichen Rosenmontags. Sie trainierten danach auch noch fleißig.
Am frühen Nachmittag fanden sich im Hotel 3-Rosen in Worbis Unternehmer zum traditionellen Rosenmontagsstammtisch zusammen. Alle zusammen wurden herzlich vom Worbiser Carneval Club (WCC) mit entsprechender Stimmung begrüßt, dann zogen die Karnevalisten mit Band wieder ins Haus des Handwerks, um dort Kinderfasching zu feiern. Die Unternehmer indes plauderten vergnüglich, ließen sich Bier und Eisbein schmecken und lauschten den Büttenrednern.
Die politisch geprägten ernteten jedoch nicht
Stammtischrunde in Worbis (Foto: Ilka Kühn)
soviel Beifall, wie sich die Büttenredner vielleicht dachten. Im fast nur mit Männern besetzten Raum (lediglich vier Frauen waren der Einladung gefolgt), machten die Frauen hier das Rennen. Dr. Christa Kirchner hatte eine Büttenrednerin organisiert, die mit Herz dem Karneval verbunden ist und dementsprechend kam die Bütt auch an. Yvonne Birkefeld aus Kirchworbis klagte ihr Leid, wie schwer es doch Dicke haben, ein paar Pfund abzunehmen.
Eine Rede, die eigentlich mehr für das weibliche
Stammtischrunde in Worbis (Foto: Ilka Kühn)
Publikum gedacht war. Aber im Saal saßen auch einige Herren, die vielleicht gern weniger wiegen würden und so brauchte sich Yvonne keine Gedanken zu machen, ob die Bütt ankommt. Sie kam – und wie. Das Gelächter war groß und die junge Frau wurde immer wieder vom Worbiser Schlachtruf unterbrochen. Großer Beifall zum Schluss und sie gab das Verprechen ab: beim nächsten Jahr ist sie wieder dabei.
Autor: enAm Rosenmontag war die Stimmung kaum zu toppen. Jeder feierte auf seine Weise. Verkäuferinnen kamen mit Hut oder steckten sogar in einem Kostüm. Am Nachmittag hatten viele Karnevalisten kaum noch Stimme, und das lag sicher nicht immer an einer grippehaften Erkältung. Die Frauen der Line-Dancer-Gruppen von Gabi Menzel in Leinefelde hatten es sich im Johanneshaus gemütlich gemacht zu einer großen, stimmungsvollen Frühstücksrunde. Doch das war nur Teil 1 ihres vormittäglichen Rosenmontags. Sie trainierten danach auch noch fleißig.
Am frühen Nachmittag fanden sich im Hotel 3-Rosen in Worbis Unternehmer zum traditionellen Rosenmontagsstammtisch zusammen. Alle zusammen wurden herzlich vom Worbiser Carneval Club (WCC) mit entsprechender Stimmung begrüßt, dann zogen die Karnevalisten mit Band wieder ins Haus des Handwerks, um dort Kinderfasching zu feiern. Die Unternehmer indes plauderten vergnüglich, ließen sich Bier und Eisbein schmecken und lauschten den Büttenrednern.
Die politisch geprägten ernteten jedoch nicht
Stammtischrunde in Worbis (Foto: Ilka Kühn)
soviel Beifall, wie sich die Büttenredner vielleicht dachten. Im fast nur mit Männern besetzten Raum (lediglich vier Frauen waren der Einladung gefolgt), machten die Frauen hier das Rennen. Dr. Christa Kirchner hatte eine Büttenrednerin organisiert, die mit Herz dem Karneval verbunden ist und dementsprechend kam die Bütt auch an. Yvonne Birkefeld aus Kirchworbis klagte ihr Leid, wie schwer es doch Dicke haben, ein paar Pfund abzunehmen. Eine Rede, die eigentlich mehr für das weibliche
Stammtischrunde in Worbis (Foto: Ilka Kühn)
Publikum gedacht war. Aber im Saal saßen auch einige Herren, die vielleicht gern weniger wiegen würden und so brauchte sich Yvonne keine Gedanken zu machen, ob die Bütt ankommt. Sie kam – und wie. Das Gelächter war groß und die junge Frau wurde immer wieder vom Worbiser Schlachtruf unterbrochen. Großer Beifall zum Schluss und sie gab das Verprechen ab: beim nächsten Jahr ist sie wieder dabei. 

