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Fastenessen für einen guten Zweck

Montag, 04. März 2013, 08:30 Uhr
In Beuren ist es Brauch, sich in der Fastenzeit an einem Sonntag zusammenzufinden und gemeinsam zu Essen. Der Erlös ist für einen guten Zweck, für Misereor. Zehn verschiedene Suppen wurden gestern angeboten...

Eine der Initiatoren, Ursula Koch, konnte im Konrad-Martin-Haus viele Familien gestern Mittag begrüßen. Sie waren nach dem Familiengottesdienst im Anschluss zum Fastenessen gekommen. Hier ist es üblich, das mehrere zu Hause Suppen u.a. kochen und sie dann ins Konrad-Martin-Haus bringen. Zehn verschiedene Suppe waren gestern im Angebot.

Fastenessen (Foto: Ilka Kühn) Fastenessen (Foto: Ilka Kühn)

Bevor es aber ans Essen ging, konnte von allen ein Rätsel gelöst werden, dessen Auflösung hieß: Wir haben den Hunger satt! Es geht Arme in Afrika, Asien und Lateinamerika, die mit solch einer Aktion unterstützt werden sollen. Für alle, die das Rätsel richtig gelöst hatten, standen kleine Preise vom Eine-Welt-Laden Beuren zur Verfügung.

Fastenessen (Foto: Ilka Kühn) Fastenessen (Foto: Ilka Kühn)

Vor dem gemeinsamen Mittagessen wurde ein Tischgebet von Misereor gesprochen. Dann ließen sich alle die Fastensuppen schmecken.

Misereor ruft zum Fasten auf
Der Verzicht auf Fleisch aus religiösen Gründen hat im Christentum eine lange Tradition. Christen erinnerten und erinnern damit am Freitag an den erlösenden Tod Jesu Christi. Heutzutage gibt es weitere gute Gründe, freitags - oder auch an anderen Tagen - auf die gewohnte Fleischspeise zu verzichten. Denn der übermäßige Verzehr von Fleisch und tierischen Fetten ist nicht nur ungesund sondern schadet auch dem Weltklima. So schlägt beispielsweise die Produktion von einem Kilo Rindfleisch mit einem CO2-Äquvalent von 13 550g zu Buche, während ein Kilo Gemüse nur 150 g. verursacht. Zudem fallen wichtige Ökosysteme, wie der Regenwald, dem Futtermittelanbau für die Viehaltung zum Opfer.
Autor: en

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