Familien brauchen Entlastung
Montag, 11. März 2013, 14:29 Uhr
Der Familienbund fordert anlässlich der heute vorgestellten Studie der Bertelsmann-Stiftung zur Entwicklung des Rentensystems Beitragssenkungen für Eltern um drei Prozent pro Kind Es ist höchste Zeit für deutliche Beitragsentlastungen für Eltern....
Mit diesen Worten kommentierte der Thüringer Landesgeschäftsführer des Familienbundes der Katholiken die heute veröffentlichte Studie Alterssicherung, Arbeitsmarktdynamik und neue Reformen: Wie das Rentensystem stabilisiert werden kann, die im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung von Martin Werding (Ruhr-Universität Bochum) erstellt wurde.
Herzberg wörtlich: Zu Recht legt die Studie den Finger in der Wunde des Systems, im dem sie aufzeigt, dass Familien einerseits durch die Erziehung und Ausbildung von Kindern das Rentensystem stabilisieren und gleichzeitig das System Anreize gegen die Entscheidung für Kinder setzt.
Für den Familienbund ist der Ausbau der kindbezogenen Rentenansprüche - wie ihn die Studie fordert - langfristig der falsche Lösungsansatz.
Herzberg: Es ist falsch, ein Versprechen auf zukünftige Leistungen zu machen, das ohnehin niemand mehr glaubt. Wer wirklich etwas ändern will, muss die Beiträge für Eltern deutlich senken. Wir fordern eine Reduzierung des Rentenbeitrages um drei Prozentpunkte für jedes Kind. Eine solche Lösung entlastet Eltern. Sie schafft zugleich für Unternehmen Anreize, Eltern einzustellen und die Entscheidung für ein (weiteres) Kind zu unterstützen. Und schließlich würde der Auftrag des Bundesverfassungsgerichts, den ‚generativen Beitrag', den Familien in den sozialen Sicherungssystemen leisten, stärker anzuerkennen, erfüllt werden.
Autor: enMit diesen Worten kommentierte der Thüringer Landesgeschäftsführer des Familienbundes der Katholiken die heute veröffentlichte Studie Alterssicherung, Arbeitsmarktdynamik und neue Reformen: Wie das Rentensystem stabilisiert werden kann, die im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung von Martin Werding (Ruhr-Universität Bochum) erstellt wurde.
Herzberg wörtlich: Zu Recht legt die Studie den Finger in der Wunde des Systems, im dem sie aufzeigt, dass Familien einerseits durch die Erziehung und Ausbildung von Kindern das Rentensystem stabilisieren und gleichzeitig das System Anreize gegen die Entscheidung für Kinder setzt.
Für den Familienbund ist der Ausbau der kindbezogenen Rentenansprüche - wie ihn die Studie fordert - langfristig der falsche Lösungsansatz.
Herzberg: Es ist falsch, ein Versprechen auf zukünftige Leistungen zu machen, das ohnehin niemand mehr glaubt. Wer wirklich etwas ändern will, muss die Beiträge für Eltern deutlich senken. Wir fordern eine Reduzierung des Rentenbeitrages um drei Prozentpunkte für jedes Kind. Eine solche Lösung entlastet Eltern. Sie schafft zugleich für Unternehmen Anreize, Eltern einzustellen und die Entscheidung für ein (weiteres) Kind zu unterstützen. Und schließlich würde der Auftrag des Bundesverfassungsgerichts, den ‚generativen Beitrag', den Familien in den sozialen Sicherungssystemen leisten, stärker anzuerkennen, erfüllt werden.
