Neue Ausstellung in der Burg
Mittwoch, 20. März 2013, 12:46 Uhr
Am kommenden Sonntag wird in der Galerie in der Burg Großbodungen die erste Ausstellung des Jahres mit Werken von Ronald Paris zum 80ten Geburtstag eröffnet. Gezeigt werden Arbeiten zu Shakespeare und Bilder aus Indien...
Die Laudatio hält der Kunstwissenschaftler Prof. Dr. Peter Arlt (Gotha). Der Künstler selbst ist bei der Ausstellungseröffnung dabei. Die musikalische Begleitung gestaltet der Heiligenstädter Sebastian Weis (Violoncello).
Ronald Paris, einer der herausragenden deutschen Maler und Graphiker der Gegenwart, wurde 1933 im thüringischen Sondershausen geboren und vollendet 2013 sein 80. Lebensjahr. Er absolvierte in Weimar eine Glasmalerlehre und begann nach einem Volontariat als Restaurator am Gothaer Museum Friedenstein 1953 ein Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee u.a. bei Arno Mohr, Kurt Robbel und Gabriele Mucchi.
Er war Meisterschüler von Otto Nagel an der Akademie der Künste und ist seit 1959 freischaffend. 1977 wurde er Präsidiumsmitglied im Verband Bildender Künstler der DDR und übersiedelte 1985 nach Rangsdorf bei Berlin, wo er heute lebt. Von 1993 bis 1999 war Paris Professor für Malerei an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein in Halle/Saale und geht bis heute einer umfangreichen Ausstellungstätigkeit nach, die ihn regelmäßig auch in seine thüringische Heimat zurückkehren läßt.
Zahlreiche Studienreisen führten ihn u.a. in die UdSSR, nach Kuba, Griechenland, Italien, Spanien, Frankreich, Irland, Skandinavien, Indien und Irland.
Neben Wandbildern, u.a. für den Palast der Republik in Berlin und das Gewandhaus in Leipzig, umfaßt Ronald Paris künstlerisches Schaffen Landschaftsdarstellungen, Porträts, Stilleben und Bildwerke, die inspiriert sind von Themen aus Literatur, Theater, Mythologie und Geschichte.
Werke von Ronald Paris befinden sich u.a. in der Nationalgalerie Berlin, im Museum für Bildende Künste Leipzig, der Kunsthalle Rostock, im Angermuseum Erfurt, der Galerie Neue Meister Dresden, im Schlossmuseum Sondershausen sowie in vielen Privatsammlungen.
In der Großbodunger Ausstellung wird das künstlerische Schaffen von Ronald Paris exemplarisch anhand zweier Themenschwerpunkte vertieft: Mit den Arbeitenn zu Shakespeare soll an die Bühnenbildarbeit des Künstlers u.a. für Bert Brecht und Benno Besson angeknüpft und seine künstlerische Reflexion und Interpretation literarischer Themen anhand ausgesuchter Shakespeare-Theaterstücken gezeigt werden.
In den Bildern aus Indien / Kerala erweist sich Ronald Paris als einfühlsamer Beobachter, der seine Eindrücke und Erlebnisse in stimmungsvollen Bildern umsetzt. Etwa 50 Arbeiten in unterschiedlicher Größe und Technik (Zeichnungen, Ölbilder, Grafik, Aquarelle u.a.) zeigt die Galerie in der Burg.
Die Ausstellung wird dankenswerterweise unterstützt durch die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen. Zu sehen ist die Exposition bis zum 26. Mai, jeweils von Mittwoch bis Sonntag, von 14.00 bis 18.00 Uhr. Für Gruppen sind individuelle Öffnungszeiten vereinbar.
Autor: enDie Laudatio hält der Kunstwissenschaftler Prof. Dr. Peter Arlt (Gotha). Der Künstler selbst ist bei der Ausstellungseröffnung dabei. Die musikalische Begleitung gestaltet der Heiligenstädter Sebastian Weis (Violoncello).
Ronald Paris, einer der herausragenden deutschen Maler und Graphiker der Gegenwart, wurde 1933 im thüringischen Sondershausen geboren und vollendet 2013 sein 80. Lebensjahr. Er absolvierte in Weimar eine Glasmalerlehre und begann nach einem Volontariat als Restaurator am Gothaer Museum Friedenstein 1953 ein Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee u.a. bei Arno Mohr, Kurt Robbel und Gabriele Mucchi.
Er war Meisterschüler von Otto Nagel an der Akademie der Künste und ist seit 1959 freischaffend. 1977 wurde er Präsidiumsmitglied im Verband Bildender Künstler der DDR und übersiedelte 1985 nach Rangsdorf bei Berlin, wo er heute lebt. Von 1993 bis 1999 war Paris Professor für Malerei an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein in Halle/Saale und geht bis heute einer umfangreichen Ausstellungstätigkeit nach, die ihn regelmäßig auch in seine thüringische Heimat zurückkehren läßt.
Zahlreiche Studienreisen führten ihn u.a. in die UdSSR, nach Kuba, Griechenland, Italien, Spanien, Frankreich, Irland, Skandinavien, Indien und Irland.
Neben Wandbildern, u.a. für den Palast der Republik in Berlin und das Gewandhaus in Leipzig, umfaßt Ronald Paris künstlerisches Schaffen Landschaftsdarstellungen, Porträts, Stilleben und Bildwerke, die inspiriert sind von Themen aus Literatur, Theater, Mythologie und Geschichte.
Werke von Ronald Paris befinden sich u.a. in der Nationalgalerie Berlin, im Museum für Bildende Künste Leipzig, der Kunsthalle Rostock, im Angermuseum Erfurt, der Galerie Neue Meister Dresden, im Schlossmuseum Sondershausen sowie in vielen Privatsammlungen.
In der Großbodunger Ausstellung wird das künstlerische Schaffen von Ronald Paris exemplarisch anhand zweier Themenschwerpunkte vertieft: Mit den Arbeitenn zu Shakespeare soll an die Bühnenbildarbeit des Künstlers u.a. für Bert Brecht und Benno Besson angeknüpft und seine künstlerische Reflexion und Interpretation literarischer Themen anhand ausgesuchter Shakespeare-Theaterstücken gezeigt werden.
In den Bildern aus Indien / Kerala erweist sich Ronald Paris als einfühlsamer Beobachter, der seine Eindrücke und Erlebnisse in stimmungsvollen Bildern umsetzt. Etwa 50 Arbeiten in unterschiedlicher Größe und Technik (Zeichnungen, Ölbilder, Grafik, Aquarelle u.a.) zeigt die Galerie in der Burg.
Die Ausstellung wird dankenswerterweise unterstützt durch die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen. Zu sehen ist die Exposition bis zum 26. Mai, jeweils von Mittwoch bis Sonntag, von 14.00 bis 18.00 Uhr. Für Gruppen sind individuelle Öffnungszeiten vereinbar.

