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Grundschule kommt nicht ins Kloster

Donnerstag, 21. März 2013, 06:45 Uhr
Was mit dem alten Kloster in Worbis wird, darüber muss die Stadt Leinefelde-Worbis nun neu nachdenken. Als Grundschule kann das Gebäude nicht mehr umfunktioniert werden, das Land gibt kein Geld dafür...

Klosteranlage (Foto: Ilka Kühn) Klosteranlage (Foto: Ilka Kühn)

Was mit dem alten Kloster in Worbis wird, ist jetzt noch unklar.

Landrat Werner Henning hat in der Kreistagssitzung gestern die Botschaft verkündet. Am 3. Dezember 2012 hatte der Landrat ein abschließendes Gespräch über den Umbau des Klosters in Worbis zur Grundschule. Zum Projekt gab es einen Kreistagsbeschluss vom 27. Mai 2009.

Das Gespräch mit dem Thüringer Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Christian Carius, war offensichtlich ernüchternd, denn es zeigte, das der Kreistagsbeschluss nicht mehr umgesetzt werden kann. Das Land Thüringen kann die Finanzierung nicht mehr leisten, es gibt keine Fördermittel dafür.

Landrat Werner Henning bedauere das sehr, sagte er im Kreistag. Jetzt hoffe er auf ein Förderprogramm für eine Schulerweiterung. Das würde bedeuten, dass die Grundschule dann bei der Regelschule zu finden ist. Bürgermeister Gerd Reinhardt rechnet allerdings nicht damit, das dies schnell gehe. Der Landrat sicherte aber der Stadt Leinefelde-Worbis jegliche Unterstützung zu, um für das ehemalige Kloster einer Lösung zu finden.

Autor: en

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