Lesung im Grenzmuseum
Freitag, 05. April 2013, 13:24 Uhr
Das Grenzmuseum Schifflersgrund in Asbach-Sickenberg lädt Ende April zur Lesung und Diskussion "Stasi-Kinder. Aufwachen im Überwachungsstaat" ein. Die Journalistin Ruth Hoffmann zeigt auf der Grundlage zahlreicher Interviews und intensiver Recherchen in ihrem Werk " u.a. auf, wie betroffen die Kinder von Stasi-Mitarbeitern waren...
Daß der Staatssicherheitsdienst der DDR die Menschen in Ostdeutschland umfassend observierte,
kontrollierte und schikanierte, ist bekannt. Weitgehend unbekannt ist, in welchem Maße das Klima aus Mißtrauen, Angst und Kontrolle auch die eigenen Familien der Stasi-Mitarbeiter betraf.
Die Journalistin Ruth Hoffmann zeigt auf der Grundlage zahlreicher Interviews und intensiver Recherchen in ihrem Werk "Stasi-Kinder. Aufwachsen im Überwachungsstaat" erstmals, wie sich die beklemmende Atmosphäre der Totalüberwachung auf den Familienalltag der Stasi-"Hauptamtlichen", vor allem auf die betroffenen Kinder ausgewirkt hat.
Was wußten, was ahnten die Kinder der hauptamtlichen Stasi-Mitarbeiter von der Tätigkeit
ihrer Eltern, zumeist des Vaters? Welche Auswirkungen hatte deren geheime Mission auf das Familienleben? Wie gingen die Kinder nach dem Zusammenbruch des SED-Regimes mit der Tatsache um, daß ihr Vater bei der Stasi war?
Die Autorin wird im Rahmen dieser Veranstaltung aus ihrem Buch lesen. Nach einer Einleitung in die Thematik wird sie verschiedene Facetten aufzeigen und Geschichten von Betroffenen erzählen. Im Anschluß findet eine offene Diskussionsrunde statt.
Ruth Hoffmann, geboren 1973 in Hamburg, ist Absolventin der Henri-Nannen-Journalistenschule. Sie schreibt als freie Journalistin für Die Zeit, P.M.-History und den Deutschlandfunk.
Diese Veranstaltung wird gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Landesbüro Thüringen durchgeführt.
Eintritt frei, es wird um Anmeldung gebeten.
Tel.: 036087 - 98409 oder info@grenzmuseum.de
Autor: enDaß der Staatssicherheitsdienst der DDR die Menschen in Ostdeutschland umfassend observierte,
kontrollierte und schikanierte, ist bekannt. Weitgehend unbekannt ist, in welchem Maße das Klima aus Mißtrauen, Angst und Kontrolle auch die eigenen Familien der Stasi-Mitarbeiter betraf.
Die Journalistin Ruth Hoffmann zeigt auf der Grundlage zahlreicher Interviews und intensiver Recherchen in ihrem Werk "Stasi-Kinder. Aufwachsen im Überwachungsstaat" erstmals, wie sich die beklemmende Atmosphäre der Totalüberwachung auf den Familienalltag der Stasi-"Hauptamtlichen", vor allem auf die betroffenen Kinder ausgewirkt hat.
Was wußten, was ahnten die Kinder der hauptamtlichen Stasi-Mitarbeiter von der Tätigkeit
ihrer Eltern, zumeist des Vaters? Welche Auswirkungen hatte deren geheime Mission auf das Familienleben? Wie gingen die Kinder nach dem Zusammenbruch des SED-Regimes mit der Tatsache um, daß ihr Vater bei der Stasi war?
Die Autorin wird im Rahmen dieser Veranstaltung aus ihrem Buch lesen. Nach einer Einleitung in die Thematik wird sie verschiedene Facetten aufzeigen und Geschichten von Betroffenen erzählen. Im Anschluß findet eine offene Diskussionsrunde statt.
Ruth Hoffmann, geboren 1973 in Hamburg, ist Absolventin der Henri-Nannen-Journalistenschule. Sie schreibt als freie Journalistin für Die Zeit, P.M.-History und den Deutschlandfunk.
Diese Veranstaltung wird gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Landesbüro Thüringen durchgeführt.
Eintritt frei, es wird um Anmeldung gebeten.
Tel.: 036087 - 98409 oder info@grenzmuseum.de
