Willkür beim Thüringer Fußballverband?
Dienstag, 09. April 2013, 18:17 Uhr
Die Verantwortlichen der SG Leinefelde/Birkungen fühlen sich vom Staffelleiter der A-Junioren Verbandsliga, Staffel II, Peter Poltermann, verschaukelt. Warum?...
Am 23. März war an einem regulären Spieltag ein Auswärtsspiel der Eichsfelder in Eisenach angesetzt, dies fiel aufgrund der schlechten Witterung zum damaligen Zeitpunkt aus. Den Leinefeldern war klar, dass das Spiel neu angesetzt und natürlich nachgeholt werden muss.
Doch was sich ab dem Tag der Neuansetzung durch den Staffelleiter abspielte, ist eine unglaubliche Geschichte. Anstatt das Spiel zeitnah, dass heißt am 23. oder 24. März neu anzusetzen, wartete der Staffelleiter bis zum 27. März, mitten in den Osterferien, und setzte das Spiel dann für den 6. April an (Ende Osterferien).
Als die Leinefelder Verantwortlichen von der Neuansetzung erfuhren, informierten sie den Staffelleiter sofort am Donnerstag, 28. März, dass es zu Problemen kommen könnte. Da es sich bei diesem Termin, um einen offiziellen Spieltag handele, an dem die SG Leinefelde/Birkungen spielfrei ist, und sich einige der Leinefelder Spieler, aufgrund der Osterferien etwas anderes für das Wochenende vorgenommen haben und sich im Urlaub befinden und keine spielfähige Mannschaft antreten kann.
In dem Telefonat einigte sich der Abteilungsleiter Fußball des SC Leinefelde 1912, Mike Basel, mit Peter Poltermann darauf, dass noch einmal seitens des Vereins alles versucht wird, damit das Spiel ausgetragen werden kann. Dies erfolgte auch durch die Trainer der Mannschaft. Jedoch bestätigte sich die Tatsache, dass nur acht Spieler der Mannschaft am 6. April zur Verfügung stehen würden.
Der Abteilungsleiter handelte sofort am Dienstag nach dem Osterwochenende und informierte den Staffelleiter über den Sachverhalt. In dem Gespräch einigten sich beide darauf, dass Mike Basel dem Staffelleiter eine kurze Mail für seine Unterlagen schickt und den Sachverhalt begründet. In dem Telefonat stimmte Peter Poltermann einer Spielverlegung zu einem anderen Zeitpunkt zu, betonte sogar, dass sich das Problem mit dem FC Eisenach wahrscheinlich von selbst erledige, da der Verein schon zweimal nicht angetreten sei.
Als dann am Donnerstag (4. April) das Spiel noch nicht abgesetzt war, rief Mike Basel den Staffelleiter erneut an. Der bestätigte, dass alles klar ginge mit der Verlegung, er bisher nur noch keine Zeit hatte das Spiel abzusetzen. Die Absetzung erfolgte auch durch den Staffelleiter.
Bisher ein normaler Werdegang, aber was Mike Basel am Freitagfrüh in seinem privaten Mailpostfach und in dem elektronischen Postfach des Vereins vorgefunden hat, schlägt dem Fass den Boden aus. Der Staffelleiter teilte in einer Mail, diese wurde am Freitagmorgen um 7:01 Uhr von Peter Poltermann versendet, knapp 24 Stunden vor dem eigentlichen Spieltermin, mit (Zitat): … in nachfolgender Mail, habt ihr mitgeteilt, das Punktspiel, Spielkennung 650345089, gegen FC Eisenach abzusetzen. O.g. Punktspiel geplanter Termin 23.03.13 wurde am 22.03.13, wegen Platzsperrung in Eisenach abgesagt. Am 27.03.13 erfolgte eine Neuansetzung auf den 06.04.13 entsprechend Rahmenspielplan (Nachholespieltag). In verschiedenen teilweise unsachlich von euch geführten Telefongesprächen, wurde ich informiert, dass eine Ansetzung, ohne Rücksprache mit dem Verein nicht geht.
Hinweis: ihr spielt in der höchsten Spielklasse des TFV
Ich verweise auf die Spielordnung und werde diesen Sachverhalt (evtl. Nichtantritt), noch heute an das Sportgericht TFV zur weiteren Bearbeitung übergeben.
Die Verantwortlichen des Vereins wissen, dass sie mit der A-Junioren in der höchsten Spielklasse spielen. Jedoch ist ihnen auch bewusst, dass es sich dabei immer noch um reinen Amateurfußball handelt. Es sollte sich auch hier an einige Regeln gehalten werden, was Spielverlegungen betrifft. Peter Poltermann irrt zudem, in seiner Mail, wenn er schreibt es handele sich um einen Nachholespieltag.
Am 6. April ist laut dem offiziellen Spielplan des Thüringer Fußballverbandes ein vor der Saison angesetzter Spieltag in der Verbandsliga der A-Junioren, an dem die SG Leinefelde/Birkungen spielfrei hat. Warum er nun so reagiert und auch noch die Verantwortlichen der Unsachlichkeit bezichtigt, lässt sich nur vermuten. Es ist in dieser Saison jedoch nicht die erste negative Erfahrung, die die Leinefelder mit dem Staffelleiter gemacht haben.
In einer Sache waren sie beziehungsweise sind sie selbst betroffen. Das Punktspiel gegen Wacker Gotha wurde von Peter Poltermann ebenfalls mehrfach ab- und neuangesetzt. Dies ist aufgrund der Teilnahme der Gothaer am Landespokal verständlich. Jedoch ist nicht nachzuvollziehen, dass der jetzige Termin an einem Mittwoch, dies auch wieder ohne Rücksprache mit dem Verein, um 18.30 Uhr angesetzt wurde.
Hier stellt sich die Frage, wie sollen einige Spieler und auch die Trainer realisieren pünktlich zum Anstoß in Gotha zu sein. Mit einem Telefonat, hätte man sicherlich einen passenden Termin absprechen können, auch eine Verlegung der Anstoßzeit nach hinten wäre denkbar. Aber auch in diesem Fall werden die Leinefelder vor vollendete Tatsachen gestellt. Für ehrenamtlich tätige Trainer und Übungsleiter ist dieser Termin jedoch nicht zu realisieren.
Die große Frage, die sich die Leinefelder stellen, auch nach Telefonaten mit den Angestellten des Thüringer Fußballverbandes, ist dies der sportlich faire Umgang der immer nach außen getragen wird. Indirekt erhielten die Leinefelder Rückendeckung vom Verband, jedoch müsse das Sportgericht jetzt die Entscheidung treffen. Ausgang offen!
In einem weiteren Telefonat in dieser Woche, erklärte Peter Poltermann gegenüber dem Abteilungsleiter Fußball, Mike Basel, folgendes:
Ich habe das Spiel zum Sportgericht gegeben, da mich die Eisenacher unter Druck gesetzt haben. In der Woche davor konnten Sie zu einem Spiel nicht antreten und haben sich bei mir deswegen nach der Absetzung vom Spiel gegen Leinefelde beschwert. Deshalb habe ich das Spiel zum Sportgericht gegeben!
Diese Verfahrensweise ist sehr fragwürdig aus Sicht der Verantwortlichen des SC Leinefelde. Man kann einer Sache nicht zustimmen und dann wieder etwas anderes entscheiden, schon gar nicht in so einer Sache. Die Verantwortlichen des Vereins werden nun in einem angestrebten mündlichen Verfahren, erneut Freizeit wegen Willkür eines Staffelleiters aufbringen müssen.
SC Leinefelde 1912
Autor: enAm 23. März war an einem regulären Spieltag ein Auswärtsspiel der Eichsfelder in Eisenach angesetzt, dies fiel aufgrund der schlechten Witterung zum damaligen Zeitpunkt aus. Den Leinefeldern war klar, dass das Spiel neu angesetzt und natürlich nachgeholt werden muss.
Doch was sich ab dem Tag der Neuansetzung durch den Staffelleiter abspielte, ist eine unglaubliche Geschichte. Anstatt das Spiel zeitnah, dass heißt am 23. oder 24. März neu anzusetzen, wartete der Staffelleiter bis zum 27. März, mitten in den Osterferien, und setzte das Spiel dann für den 6. April an (Ende Osterferien).
Als die Leinefelder Verantwortlichen von der Neuansetzung erfuhren, informierten sie den Staffelleiter sofort am Donnerstag, 28. März, dass es zu Problemen kommen könnte. Da es sich bei diesem Termin, um einen offiziellen Spieltag handele, an dem die SG Leinefelde/Birkungen spielfrei ist, und sich einige der Leinefelder Spieler, aufgrund der Osterferien etwas anderes für das Wochenende vorgenommen haben und sich im Urlaub befinden und keine spielfähige Mannschaft antreten kann.
In dem Telefonat einigte sich der Abteilungsleiter Fußball des SC Leinefelde 1912, Mike Basel, mit Peter Poltermann darauf, dass noch einmal seitens des Vereins alles versucht wird, damit das Spiel ausgetragen werden kann. Dies erfolgte auch durch die Trainer der Mannschaft. Jedoch bestätigte sich die Tatsache, dass nur acht Spieler der Mannschaft am 6. April zur Verfügung stehen würden.
Der Abteilungsleiter handelte sofort am Dienstag nach dem Osterwochenende und informierte den Staffelleiter über den Sachverhalt. In dem Gespräch einigten sich beide darauf, dass Mike Basel dem Staffelleiter eine kurze Mail für seine Unterlagen schickt und den Sachverhalt begründet. In dem Telefonat stimmte Peter Poltermann einer Spielverlegung zu einem anderen Zeitpunkt zu, betonte sogar, dass sich das Problem mit dem FC Eisenach wahrscheinlich von selbst erledige, da der Verein schon zweimal nicht angetreten sei.
Als dann am Donnerstag (4. April) das Spiel noch nicht abgesetzt war, rief Mike Basel den Staffelleiter erneut an. Der bestätigte, dass alles klar ginge mit der Verlegung, er bisher nur noch keine Zeit hatte das Spiel abzusetzen. Die Absetzung erfolgte auch durch den Staffelleiter.
Bisher ein normaler Werdegang, aber was Mike Basel am Freitagfrüh in seinem privaten Mailpostfach und in dem elektronischen Postfach des Vereins vorgefunden hat, schlägt dem Fass den Boden aus. Der Staffelleiter teilte in einer Mail, diese wurde am Freitagmorgen um 7:01 Uhr von Peter Poltermann versendet, knapp 24 Stunden vor dem eigentlichen Spieltermin, mit (Zitat): … in nachfolgender Mail, habt ihr mitgeteilt, das Punktspiel, Spielkennung 650345089, gegen FC Eisenach abzusetzen. O.g. Punktspiel geplanter Termin 23.03.13 wurde am 22.03.13, wegen Platzsperrung in Eisenach abgesagt. Am 27.03.13 erfolgte eine Neuansetzung auf den 06.04.13 entsprechend Rahmenspielplan (Nachholespieltag). In verschiedenen teilweise unsachlich von euch geführten Telefongesprächen, wurde ich informiert, dass eine Ansetzung, ohne Rücksprache mit dem Verein nicht geht.
Hinweis: ihr spielt in der höchsten Spielklasse des TFV
Ich verweise auf die Spielordnung und werde diesen Sachverhalt (evtl. Nichtantritt), noch heute an das Sportgericht TFV zur weiteren Bearbeitung übergeben.
Die Verantwortlichen des Vereins wissen, dass sie mit der A-Junioren in der höchsten Spielklasse spielen. Jedoch ist ihnen auch bewusst, dass es sich dabei immer noch um reinen Amateurfußball handelt. Es sollte sich auch hier an einige Regeln gehalten werden, was Spielverlegungen betrifft. Peter Poltermann irrt zudem, in seiner Mail, wenn er schreibt es handele sich um einen Nachholespieltag.
Am 6. April ist laut dem offiziellen Spielplan des Thüringer Fußballverbandes ein vor der Saison angesetzter Spieltag in der Verbandsliga der A-Junioren, an dem die SG Leinefelde/Birkungen spielfrei hat. Warum er nun so reagiert und auch noch die Verantwortlichen der Unsachlichkeit bezichtigt, lässt sich nur vermuten. Es ist in dieser Saison jedoch nicht die erste negative Erfahrung, die die Leinefelder mit dem Staffelleiter gemacht haben.
In einer Sache waren sie beziehungsweise sind sie selbst betroffen. Das Punktspiel gegen Wacker Gotha wurde von Peter Poltermann ebenfalls mehrfach ab- und neuangesetzt. Dies ist aufgrund der Teilnahme der Gothaer am Landespokal verständlich. Jedoch ist nicht nachzuvollziehen, dass der jetzige Termin an einem Mittwoch, dies auch wieder ohne Rücksprache mit dem Verein, um 18.30 Uhr angesetzt wurde.
Hier stellt sich die Frage, wie sollen einige Spieler und auch die Trainer realisieren pünktlich zum Anstoß in Gotha zu sein. Mit einem Telefonat, hätte man sicherlich einen passenden Termin absprechen können, auch eine Verlegung der Anstoßzeit nach hinten wäre denkbar. Aber auch in diesem Fall werden die Leinefelder vor vollendete Tatsachen gestellt. Für ehrenamtlich tätige Trainer und Übungsleiter ist dieser Termin jedoch nicht zu realisieren.
Die große Frage, die sich die Leinefelder stellen, auch nach Telefonaten mit den Angestellten des Thüringer Fußballverbandes, ist dies der sportlich faire Umgang der immer nach außen getragen wird. Indirekt erhielten die Leinefelder Rückendeckung vom Verband, jedoch müsse das Sportgericht jetzt die Entscheidung treffen. Ausgang offen!
In einem weiteren Telefonat in dieser Woche, erklärte Peter Poltermann gegenüber dem Abteilungsleiter Fußball, Mike Basel, folgendes:
Ich habe das Spiel zum Sportgericht gegeben, da mich die Eisenacher unter Druck gesetzt haben. In der Woche davor konnten Sie zu einem Spiel nicht antreten und haben sich bei mir deswegen nach der Absetzung vom Spiel gegen Leinefelde beschwert. Deshalb habe ich das Spiel zum Sportgericht gegeben!
Diese Verfahrensweise ist sehr fragwürdig aus Sicht der Verantwortlichen des SC Leinefelde. Man kann einer Sache nicht zustimmen und dann wieder etwas anderes entscheiden, schon gar nicht in so einer Sache. Die Verantwortlichen des Vereins werden nun in einem angestrebten mündlichen Verfahren, erneut Freizeit wegen Willkür eines Staffelleiters aufbringen müssen.
SC Leinefelde 1912
