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Grenzmuseum wird geteilt

Donnerstag, 11. April 2013, 21:09 Uhr
Die Gedenkstätte Grenzmuseum „Schifflersgrund“ zwischen Hessen und Thüringen wurde 1991 als erste Gedenkstätte an der ehemaligen innerdeutschen Grenze errichtet. Jährlich kommen bis zu 50.000 Besucher in den „Schifflersgrund“ und werden vom ehrenamtlichen Verein betreut. Jetzt gibts was ganz Neues...

Mit der Eröffnung der Hessenhalle anlässlich einer Gedenkveranstaltung zum Kriegsende 1945, am Sonntag, 5. Mai 2013 um 15.00 Uhr, werden Exponate der Grenzsicherung auf westlicher Seite (Hubschrauber, Fahrzeuge der US-Armee, des Bundesgrenzschutzes, des Zollgrenzdienstes und der Polizei) zukünftig in dieser Halle präsentiert.

Zusätzlich wird die Halle für Veranstaltungen genutzt. Auf thüringer Seite verbleiben dann Relikte der Grenzsicherung (Metallgitterzaun, Beobachtungsturm, Kolonnenweg und Technik der östlichen Grenzabsperrungen).

Die Finanzierung dieses Bauvorhabens in Höhe von 318.200 Euro erfolgte mit Zuwendungen aus einem operationellen Programm für die Förderung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit in Hessen aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (RWB-EFRE-Programm).

Zur Eröffnungsveranstaltung, zum Kriegsende 1945, werden Thüringens Innenminister Jörg Geibert und der Hessische Innenstaatssekretär Herr Werner Koch die beiden Landesregierungen vertreten und ebenso wie Vertreter der Landkreise auf die Folgen des Kriegsendes 1945 verweisen.

Der polnische Honorarkonsul Hans Hoffmeister, Weimar, erinnert an das Schicksal unserer polnischen Nachbarn durch die kriegerischen Ereignisse des Überfalls der Wehrmacht auf Polen.

Die musikalische Umrahmung der Gedenkveranstaltung erfolgt durch das Bundespolizeiorchester Hannover.

Der Eintritt zur Gedenkveranstaltung ist frei.
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