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Friseurhandwerk muss fair bezahlt werden

Dienstag, 23. April 2013, 15:46 Uhr
Der Thüringer Wirtschafts- und Arbeitsminister Matthias Machnig begrüßt die Einigung zwischen dem Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks und der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi zur Einführung eines bundesweit einheitlichen Mindestlohns...

„Das ist ein Schritt nach vorne“, sagte Machnig. Immer mehr Branchen zeigten, dass ein Mindestlohn kein Teufelszeug sei. Ziel müsse allerdings ein einheitlicher gesetzlicher Mindestlohn über alle Branchen und Regionen bleiben.

Dennoch: „Es wird höchste Zeit, dass den niedrigen Löhnen im Friseurhandwerk etwas entgegengesetzt wird. Die harte Arbeit, die überwiegend Frauen in dieser Branche leisten, muss fair bezahlt werden. Ein einheitlicher Mindestlohn – leider erst ab August 2015 – wird gleichzeitig den Ruf des Friseurhandwerks verbessern.“
Autor: en

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