Girls Day bei Jagemanns
Donnerstag, 25. April 2013, 17:55 Uhr
Beim Girls Day sollen jährlich Mädchen mit Berufen vertraut gemacht werden, die ursprünglich nur etwas für Jungs waren. Inzwischen hat sich das geändert, davon konnten sich vier Schülerinnen bei einem Eichsfelder Unternehmen überzeugen...
Anlässlich des Girls' Day vermittelte die SPD-Bundestagskandidatin, Carmen Listemann, den Schülerinnen Anika, Johanna, Michele, und Annett einen Besuch in einem echten Eichsfelder Familienunternehmen. Die besuchte Firma ist dafür bekannt, für anspruchsvolle Baudenkmale detailgetreue Fenster und Türen zu fertigen.
Die Tischlerei Jagemann wurde 1980 gegründet. Damals gehörte schon eine gewisse Bauernschläue dazu, selbstständig einen Handwerksbetrieb zu eröffnen, bemerkt schmunzelnd der Firmengründer Bernhard Jagemann. Tochter Petra wollte eigentlich Holzrestauratorin werden. Da eine Grundausbildung Voraussetzung war, entschloss sie sich, im väterlichen Betrieb eine Tischlerausbildung zu absolvieren.
Heute hat sie den Meisterbrief in der Tasche und ist glücklich, den väterlichen Betrieb seit einem Jahr eigenverantwortlich leiten zu dürfen. Sie nimmt wie selbstverständlich während des Rundgangs ein Stück rohes Kantholz in die Hand und zeigt den staunenden Mädchen mit welcher Eleganz und Leichtigkeit ein wunderbar profiliertes Formstück entsteht.
Carmen Listemann freut sich insbesondere über den
gelungenen Betriebsübergang. Viele Handwerker und Mittelständler sorgen sich um das Fortbestehen ihres Lebenswerkes. Ob den der Senior die Jungunternehmerin akzeptiert, wollte sie noch wissen. Petra Jagemann betont: Auf die jahrzehntelange Erfahrung meines Vaters kann ich keinesfalls verzichten.
Autor: enAnlässlich des Girls' Day vermittelte die SPD-Bundestagskandidatin, Carmen Listemann, den Schülerinnen Anika, Johanna, Michele, und Annett einen Besuch in einem echten Eichsfelder Familienunternehmen. Die besuchte Firma ist dafür bekannt, für anspruchsvolle Baudenkmale detailgetreue Fenster und Türen zu fertigen.
Die Tischlerei Jagemann wurde 1980 gegründet. Damals gehörte schon eine gewisse Bauernschläue dazu, selbstständig einen Handwerksbetrieb zu eröffnen, bemerkt schmunzelnd der Firmengründer Bernhard Jagemann. Tochter Petra wollte eigentlich Holzrestauratorin werden. Da eine Grundausbildung Voraussetzung war, entschloss sie sich, im väterlichen Betrieb eine Tischlerausbildung zu absolvieren.
Heute hat sie den Meisterbrief in der Tasche und ist glücklich, den väterlichen Betrieb seit einem Jahr eigenverantwortlich leiten zu dürfen. Sie nimmt wie selbstverständlich während des Rundgangs ein Stück rohes Kantholz in die Hand und zeigt den staunenden Mädchen mit welcher Eleganz und Leichtigkeit ein wunderbar profiliertes Formstück entsteht.
Carmen Listemann freut sich insbesondere über den
gelungenen Betriebsübergang. Viele Handwerker und Mittelständler sorgen sich um das Fortbestehen ihres Lebenswerkes. Ob den der Senior die Jungunternehmerin akzeptiert, wollte sie noch wissen. Petra Jagemann betont: Auf die jahrzehntelange Erfahrung meines Vaters kann ich keinesfalls verzichten.

