Eichsfelder Bündnis gegen Rechts
Sonntag, 28. April 2013, 11:44 Uhr
In einem offenen Brief wendet sich das Eichsfelder Bündnis gegen Rechts an alle Bürgerinnen und Bürger im Eichsfeld, Verantwortungsträger in den Kommunen, Parteien, Kirchen, in den Bildungsträgern, Vereinen und in allen demokratischen Gruppierungen...
Zum wiederholten Male will die NPD im Eichsfeld einen Eichsfeldtag durchführen. Er soll am 4. Mai 2013 auf dem Sportplatz in Leinefelde stattfinden und hat das Ziel, Eichsfelder Bürger mit neonazistischem Gedankengut zu infiltrieren: nachmittags mit einem Familientag, am Abend mit einem Rechtsrockkonzert, zu dem NPD-Anhänger aus ganz Deutschland eingeladen werden. Wir dürfen das nicht zulassen!
Der kürzlich gezeigte Fernsehfilm Unsere Mütter, unsere Väter zeigt in bestürzender Weise, welche entmenschlichende Verbrechen und welche menschheitsgeschichtliche Katastrophe aus diesem Ungeist über Deutschland und die halbe Welt gekommen sind. Die Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds und dessen Helfer und Helfershelfer machen deutlich:
Der Schoss ist fruchtbar noch, aus dem das kroch (Bert Brecht). Die jüngst veröffentlichte Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung Die Mitte im Umbruch. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2012 zeigt, dass nur eine kleine Minderheit direkt die neonazistische Szene unterstützt. Erschreckend hoch aber ist der Anteil in der Mitte der Gesellschaft, die den rechtsextremen Einstellungen nahe steht oder gar für dieses Denken anfällig ist – laut Studie bis zu 25 Prozent der Bevölkerung je nach Fragestellung.
Das gefährdet die Grundwerte unserer Zivilisation: Freiheit und Demokratie, Zusammenhalt und Toleranz, den Schutz der Menschenwürde eines jeden.
Die Erfahrungen in anderen Kommunen zeigen: Wo sich alle demokratischen Kräfte einer Stadt oder einer Region in friedlichen und doch machtvollen Demonstrationen und Kundgebungen zusammentaten, musste der braune Spuk verschwinden.
Stehen wir auch im Eichsfeld gemeinsam auf und zeigen wir: der nationalsozialistischer Ungeist hat keinen Platz in unserer Mitte. Beteiligen Sie sich mit den Menschen, die zu ihren Verbänden, Gemeinden, Schulen, Vereinen, Freunden und Nachbarschaften gehören, an unserem Widerstand gegen rechtsextremes Gedankengut am Samstag, den 4. Mai 2013:
15.oo Uhr Ökumenisches Friedensgebet in der Magdalenenkirche in Leinefelde,
16.oo Uhr Demonstration und Kundgebung vom Bahnhofsvorplatz nach Leinfelde-Süd.
Und besuchen Sie die verschiedenen anderen Veranstaltungen im Vorfeld des 4. Mai: Ausstellung, Filmvorführung, Vortrags- und Gesprächsabende zum Thema (auf der Rückseite dieses Blattes nähere Angaben).
Es grüßen Sie im Namen der Eichsfelder Initiative gegen Rechts
Nobert Sondermann
Mechthild Wolf
Bernd Winkelmann
Autor: enZum wiederholten Male will die NPD im Eichsfeld einen Eichsfeldtag durchführen. Er soll am 4. Mai 2013 auf dem Sportplatz in Leinefelde stattfinden und hat das Ziel, Eichsfelder Bürger mit neonazistischem Gedankengut zu infiltrieren: nachmittags mit einem Familientag, am Abend mit einem Rechtsrockkonzert, zu dem NPD-Anhänger aus ganz Deutschland eingeladen werden. Wir dürfen das nicht zulassen!
Der kürzlich gezeigte Fernsehfilm Unsere Mütter, unsere Väter zeigt in bestürzender Weise, welche entmenschlichende Verbrechen und welche menschheitsgeschichtliche Katastrophe aus diesem Ungeist über Deutschland und die halbe Welt gekommen sind. Die Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds und dessen Helfer und Helfershelfer machen deutlich:
Der Schoss ist fruchtbar noch, aus dem das kroch (Bert Brecht). Die jüngst veröffentlichte Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung Die Mitte im Umbruch. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2012 zeigt, dass nur eine kleine Minderheit direkt die neonazistische Szene unterstützt. Erschreckend hoch aber ist der Anteil in der Mitte der Gesellschaft, die den rechtsextremen Einstellungen nahe steht oder gar für dieses Denken anfällig ist – laut Studie bis zu 25 Prozent der Bevölkerung je nach Fragestellung.
Das gefährdet die Grundwerte unserer Zivilisation: Freiheit und Demokratie, Zusammenhalt und Toleranz, den Schutz der Menschenwürde eines jeden.
Die Erfahrungen in anderen Kommunen zeigen: Wo sich alle demokratischen Kräfte einer Stadt oder einer Region in friedlichen und doch machtvollen Demonstrationen und Kundgebungen zusammentaten, musste der braune Spuk verschwinden.
Stehen wir auch im Eichsfeld gemeinsam auf und zeigen wir: der nationalsozialistischer Ungeist hat keinen Platz in unserer Mitte. Beteiligen Sie sich mit den Menschen, die zu ihren Verbänden, Gemeinden, Schulen, Vereinen, Freunden und Nachbarschaften gehören, an unserem Widerstand gegen rechtsextremes Gedankengut am Samstag, den 4. Mai 2013:
15.oo Uhr Ökumenisches Friedensgebet in der Magdalenenkirche in Leinefelde,
16.oo Uhr Demonstration und Kundgebung vom Bahnhofsvorplatz nach Leinfelde-Süd.
Und besuchen Sie die verschiedenen anderen Veranstaltungen im Vorfeld des 4. Mai: Ausstellung, Filmvorführung, Vortrags- und Gesprächsabende zum Thema (auf der Rückseite dieses Blattes nähere Angaben).
Es grüßen Sie im Namen der Eichsfelder Initiative gegen Rechts
Nobert Sondermann
Mechthild Wolf
Bernd Winkelmann
