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Bis zu 200 000 Euro für Unternehmen

Sonntag, 05. Mai 2013, 21:33 Uhr
Kleine und mittelständische Unternehmen bekommen in Thüringen ab sofort Unterstützung bei der Entwicklung innovativer technischer Lösungen und Konzepte im Bereich der Elektromobilität...

Mit bis zu 200.000 Euro je Unternehmen bzw. Forschungsprojekt können beispielsweise die Anschaffung von Elektrofahrzeugen, der Kauf von Ladesystemen oder Investitionen in elektrische Pufferspeicher gefördert werden. Das gab Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig heute in Erfurt bekannt. Das Wirtschaftsministerium hat dazu eine neue Förderrichtlinie aufgelegt, die Anfang Mai in Kraft getreten ist. Insgesamt steht in diesem Jahr zunächst rund eine Million Euro für diesen Zweck zur Verfügung.

„Elektromobilität ist ein industrie- und energiepolitisches Schlüsselthema auch für Thüringen“, sagte der Wirtschaftsminister. Eine frühzeitige Positionierung in diesem Zukunftsfeld biete Chancen für zusätzliches Wachstum und qualifizierte Beschäftigung. „Das neue Förderprogramm soll dazu beitragen, diese Chancen besser zu nutzen.“ Über das Programm werden vorrangig die technologisch bedingten Mehrausgaben gefördert, die nicht im Rahmen vorhandener Bundesprogramme im Bereich Elektromobilität unterstützt werden, aber für die Umsetzung von Forschungsprojekten von Bedeutung sind. Damit sollen die von Thüringer Akteuren beim Bund zur Förderung eingereichten Projekte flankiert werden.

Das Förderprogramm richtet sich an Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Thüringen, die sich an Feldversuchen zur Erprobung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen beteiligen. Die Thüringer GreenTech-Agentur (ThEGA) informiert und berät zur Förderung und beurteilt Projekte als fachlich verantwortliche Stelle. Anträge können bei der Thüringer Aufbaubank gestellt werden.
Autor: en

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