Ausstellungseröffnung heute auf der Burg
Montag, 06. Mai 2013, 07:51 Uhr
Um 19 Uhr wird heute durch den Bürgermeister der Stadt Leinfelde-Worbis, Gerd Reinhardt, und den Autoren/Kuratoren Marina Böttcher und Uwe Kulisch die Austellung Von Liebe und Zorn. Jung Sein in der Diktatur auf der Burg Scharfenstein eröffnet...
Ausstellung auf Burg Scharfenstein (Foto: Marina Böttcher)
Vor etwa 30 Jahren träumten Barry, Fetzer und ihre Erfurter Freundinnen und Freunde von einer besseren Welt in Liebe und Toleranz. Sie träumten von San Francisco und Paris. Und von Pink-Floyd-Konzerten. Aber da sie in der DDR lebten, waren diese Dinge für sie so unerreichbar wie der Mond. Denn es gab eine Mauer, die sie von all dem trennte. Hinter dieser Mauer waren solche Hippie-Träume verdächtig, vor allem, wenn man versuchte so zu leben, den Mut hatte ANDERS zu SEIN.
Der Thüringer Freundeskreis lebte in einer Diktatur, die Jugendliche zu sozialistischen Persönlichkeiten erziehen wollte. Aber die vorgegeben Helden konnten sie nicht begeistern, ebenso wenig wie die vom Staat verordnete Lebensweise und Kulturpolitik.
Die Ausstellung erzählt ihre Geschichte(n), zeigt auf, wie sie versuchten, im DDR-Alltag ihr ANDERS SEIN zu leben und deshalb Einschränkungen, bis hin zu harten Repressionsmaßnahmen erleben mussten.
Die Erlebnisse des Freundeskreises werden hauptsächlich in der sie prägenden Jugendzeit, von 1973 bis 1983, dargestellt.
Erstmals gezeigte Privatfotos, persönliche Dokumente und Stasiakten-Auszüge lassen die Geschichte(n) der Protagonisten und den Alltag in der Diktatur lebendig werden. Die Ausstellung besteht aus 27 Bannern (Roll-up-Systeme), die sich in sieben Themen-Blöcke gliedern. Fünf Hörstationen mit Tondokumenten und begleitendes Textmaterial unterstützen das Eintauchen in den abgebildeten Zeitraum.
Die interaktive Ausstellung wird seit vier Jahren von den Autoren/Kuratoren Marina Böttcher und Uwe Kulisch im öffentlichen Raum präsentiert und hatte bisher ca. 150.000 Besucher/innen.
Autor: en
Ausstellung auf Burg Scharfenstein (Foto: Marina Böttcher)
Vor etwa 30 Jahren träumten Barry, Fetzer und ihre Erfurter Freundinnen und Freunde von einer besseren Welt in Liebe und Toleranz. Sie träumten von San Francisco und Paris. Und von Pink-Floyd-Konzerten. Aber da sie in der DDR lebten, waren diese Dinge für sie so unerreichbar wie der Mond. Denn es gab eine Mauer, die sie von all dem trennte. Hinter dieser Mauer waren solche Hippie-Träume verdächtig, vor allem, wenn man versuchte so zu leben, den Mut hatte ANDERS zu SEIN.Der Thüringer Freundeskreis lebte in einer Diktatur, die Jugendliche zu sozialistischen Persönlichkeiten erziehen wollte. Aber die vorgegeben Helden konnten sie nicht begeistern, ebenso wenig wie die vom Staat verordnete Lebensweise und Kulturpolitik.
Die Ausstellung erzählt ihre Geschichte(n), zeigt auf, wie sie versuchten, im DDR-Alltag ihr ANDERS SEIN zu leben und deshalb Einschränkungen, bis hin zu harten Repressionsmaßnahmen erleben mussten.
Die Erlebnisse des Freundeskreises werden hauptsächlich in der sie prägenden Jugendzeit, von 1973 bis 1983, dargestellt.
Erstmals gezeigte Privatfotos, persönliche Dokumente und Stasiakten-Auszüge lassen die Geschichte(n) der Protagonisten und den Alltag in der Diktatur lebendig werden. Die Ausstellung besteht aus 27 Bannern (Roll-up-Systeme), die sich in sieben Themen-Blöcke gliedern. Fünf Hörstationen mit Tondokumenten und begleitendes Textmaterial unterstützen das Eintauchen in den abgebildeten Zeitraum.
Die interaktive Ausstellung wird seit vier Jahren von den Autoren/Kuratoren Marina Böttcher und Uwe Kulisch im öffentlichen Raum präsentiert und hatte bisher ca. 150.000 Besucher/innen.
