130 Frünne trafen sich in Seeburg
Dienstag, 21. Mai 2013, 08:02 Uhr
Sie schwatzen nicht nur in ihrer Muttersprache; sie singen auch auf Plattdeutsch. Wenn die Plattdütschen Frünne zusammenkommen, dann bleibt kein Auge trocken. Vielfältig wie die jeweiligen Dialekte der Anwesenden, die stets aus dem Ober- und Untereichsfeld, aber auch von auswärts zusammenkommen, sind auch die Tagungsorte...
Der Kinderchor Die Seeschwalben. Foto: Werner Grobecker
Es gibt kaum ein Dorf im Untereichsfeld und den angrenzenden Orten in Thüringen, in dem man nicht schon getagt hat. Frei nach dem Motto Dei Plattdütschen ßinget moal hier un moal doa, so auch kürzlich in Seeburg. Es waren 130 Frünne, die sich eingefunden hatten. Stimmung und gute Laune übermittelte der Präsident Werner Grobecker immer wieder den Gästen.
Diese ließen es sich ihrerseits nicht nehmen, mit Liedern, Possen und Gedichten die fröhliche Stimmung über drei Stunden aufrechtzuerhalten. Georg Schütte glänzte mit seinem Kinderchor Die Seeschwalben nach dem Motto Singen macht Spaß – singen tut gut. Später am Abend traten sie noch einmal mit einem plattdeutschen Lied auf und ernteten viel Beifall.
Den gab es auch für Klaritta Kellner, die mit dem eigenen Gedicht der kürzlich verstorbenen Gisela Wüstefeld gedachte. Reinhold Frölich betrachtete die Fastenzeit früher und heute; Monika Müller referierte, was auf dem Mannhus passierte, und Rita Maulhardt gab den hochheiligsten Josefstag zum Besten, wobei es vier Namenstage in einem Haus zu feiern gab. Außerdem forderte sie Franz auf, während der Fastentiet auf seine Pfeife zu verzichten. Hannelore Ottinger und Petra Ausburg erzählten Anekdoten, die sich in Ebergötzen zugetragen hatten.
Das Duo Anneliese & Hermann mahnten mit ihrem Lied Plattdütsch darf nech unrechoan. Als Mann und Verlobter kam von Lydia Langenohl. Die Seeburger konnten in einem lustigen Quiz ihre Kenntnisse über den Seeburger See anbringen. Angelika Hellmold gewann den 1. Preis.
Der berühmte Baum, dä staht an Barje wurde mit viel Schwung von Elisabeth Goldmann vorgetragen. Für jeden Teilnehmer gab es vom Präsidenten einen Osterhasen. Spenden wurden an diesem Abend für die Suppenküche in Hildesheim gesammelt. Das nächste Treffen findet am 23. Mai im Dorfgemeinschaftshaus in Bodensee statt. Beginn ist um 19.30 Uhr.
Gerhard Germeshausen
Autor: enDer Kinderchor Die Seeschwalben. Foto: Werner Grobecker
Es gibt kaum ein Dorf im Untereichsfeld und den angrenzenden Orten in Thüringen, in dem man nicht schon getagt hat. Frei nach dem Motto Dei Plattdütschen ßinget moal hier un moal doa, so auch kürzlich in Seeburg. Es waren 130 Frünne, die sich eingefunden hatten. Stimmung und gute Laune übermittelte der Präsident Werner Grobecker immer wieder den Gästen.
Diese ließen es sich ihrerseits nicht nehmen, mit Liedern, Possen und Gedichten die fröhliche Stimmung über drei Stunden aufrechtzuerhalten. Georg Schütte glänzte mit seinem Kinderchor Die Seeschwalben nach dem Motto Singen macht Spaß – singen tut gut. Später am Abend traten sie noch einmal mit einem plattdeutschen Lied auf und ernteten viel Beifall.
Den gab es auch für Klaritta Kellner, die mit dem eigenen Gedicht der kürzlich verstorbenen Gisela Wüstefeld gedachte. Reinhold Frölich betrachtete die Fastenzeit früher und heute; Monika Müller referierte, was auf dem Mannhus passierte, und Rita Maulhardt gab den hochheiligsten Josefstag zum Besten, wobei es vier Namenstage in einem Haus zu feiern gab. Außerdem forderte sie Franz auf, während der Fastentiet auf seine Pfeife zu verzichten. Hannelore Ottinger und Petra Ausburg erzählten Anekdoten, die sich in Ebergötzen zugetragen hatten.
Das Duo Anneliese & Hermann mahnten mit ihrem Lied Plattdütsch darf nech unrechoan. Als Mann und Verlobter kam von Lydia Langenohl. Die Seeburger konnten in einem lustigen Quiz ihre Kenntnisse über den Seeburger See anbringen. Angelika Hellmold gewann den 1. Preis.
Der berühmte Baum, dä staht an Barje wurde mit viel Schwung von Elisabeth Goldmann vorgetragen. Für jeden Teilnehmer gab es vom Präsidenten einen Osterhasen. Spenden wurden an diesem Abend für die Suppenküche in Hildesheim gesammelt. Das nächste Treffen findet am 23. Mai im Dorfgemeinschaftshaus in Bodensee statt. Beginn ist um 19.30 Uhr.
Gerhard Germeshausen

