Reges Treiben in und um Büschlebsmühle
Dienstag, 21. Mai 2013, 17:28 Uhr
Wer gestern Nachmittag in Büschlebs Mühle in Worbis war, konnte so manches Wissenwertes entdecken. Die gesamte Mühle war auf den Mühlentag und auf viele Besucher bestens vorbereitet. Überall waren Tafeln mit wichtigen Fakten, Daten und Erklärungen angebracht, so dass fast keine Frage offen blieb…
Außer, man wollte sich über das Leben eines Müllers informieren. Doch diesen Part übernahm Joachim Rotzoll aus Sondershausen. Er erzählte über das gar nicht so leichte Leben eines Müllers, warum ein Müller nie als Soldat einberufen wurde und dass er sozusagen der Vorreiter des Telegraphen war. In historischem Gewand mit einem mannshohen Modell einer Bockwindmühle, die er in anderthalb Jahren selbst gebaut hatte, hörten die Besucher Joachim Rotzoll aufmerksam zu.
Ein paar Meter weiter erfreuten im Zelt die Kinder des Akkordeonorchesters Happy Sounds die Besucher auf musikalische Art. Gleich daneben fachsimpelten die Experten von Oldtimern miteinander. Im Hof ließen sich die Besucher Eichsfelder Spezialitäten schmecken, vom Brot bis zum Eichsfelder Käse.
Sehr ausführlich konnte sich der Besucher über den Weg des Mahlgutes vom Getreide über das Mehl bis hin zum Brot informieren. In der Mühle dokumentieren die komplette Mahltechnik und historisch wertvolle Maschinen das Müllerhandwerk.
Die Besonderheit der Getreidemühle ist die historische Wasserkraftanlage, bei der die letzten 100 Meter des Mühlgrabens im Jahre 1838 als steinernes Gerinne (Sandsteinaquädukt) ausgebaut worden sind. Ein stählernes sechs Meter großes Wasserrad produziert in einer historischen Radkammer rund um die Uhr sauberen Ökostrom im Einklang der Natur. Die einzigartige Wasserzuführung auf das Rad in Form des Sandsteinaquäduktes zeugt von hoher technischer Wasserbaukunst in Thüringen, konnte man auf den Tafeln lesen.
Es waren verschiedene Stände aufgebaut, beispielsweise auch zur gesunden Ernährung mit Naturkostprodukten sowie Anregungen zum Thema Brot selber backen. Wer keine Lust hat selbst zu Backen, der wurde mit frischem Brot aus dem Holzbackofen verwöhnt. Passend dazu gab es frischen Eichsfelder Schnittkäse. Im Mühlenladen konnte man verschiedene kulinarische Spezialitäten probieren.
Eine Ausstellung Mühlenwanderweg an Wipper und Ohne zeigte, wie viele Mühlen es einmal an diesen Flussläufen gegeben hat. In der Mühle wurden viele alte Bilder gesammelt, die in einer kleinen Ausstellung die Geschichte der Büschlebsmühle erzählen.
Autor: enAußer, man wollte sich über das Leben eines Müllers informieren. Doch diesen Part übernahm Joachim Rotzoll aus Sondershausen. Er erzählte über das gar nicht so leichte Leben eines Müllers, warum ein Müller nie als Soldat einberufen wurde und dass er sozusagen der Vorreiter des Telegraphen war. In historischem Gewand mit einem mannshohen Modell einer Bockwindmühle, die er in anderthalb Jahren selbst gebaut hatte, hörten die Besucher Joachim Rotzoll aufmerksam zu.
Ein paar Meter weiter erfreuten im Zelt die Kinder des Akkordeonorchesters Happy Sounds die Besucher auf musikalische Art. Gleich daneben fachsimpelten die Experten von Oldtimern miteinander. Im Hof ließen sich die Besucher Eichsfelder Spezialitäten schmecken, vom Brot bis zum Eichsfelder Käse.
Sehr ausführlich konnte sich der Besucher über den Weg des Mahlgutes vom Getreide über das Mehl bis hin zum Brot informieren. In der Mühle dokumentieren die komplette Mahltechnik und historisch wertvolle Maschinen das Müllerhandwerk.
Die Besonderheit der Getreidemühle ist die historische Wasserkraftanlage, bei der die letzten 100 Meter des Mühlgrabens im Jahre 1838 als steinernes Gerinne (Sandsteinaquädukt) ausgebaut worden sind. Ein stählernes sechs Meter großes Wasserrad produziert in einer historischen Radkammer rund um die Uhr sauberen Ökostrom im Einklang der Natur. Die einzigartige Wasserzuführung auf das Rad in Form des Sandsteinaquäduktes zeugt von hoher technischer Wasserbaukunst in Thüringen, konnte man auf den Tafeln lesen.
Es waren verschiedene Stände aufgebaut, beispielsweise auch zur gesunden Ernährung mit Naturkostprodukten sowie Anregungen zum Thema Brot selber backen. Wer keine Lust hat selbst zu Backen, der wurde mit frischem Brot aus dem Holzbackofen verwöhnt. Passend dazu gab es frischen Eichsfelder Schnittkäse. Im Mühlenladen konnte man verschiedene kulinarische Spezialitäten probieren.
Eine Ausstellung Mühlenwanderweg an Wipper und Ohne zeigte, wie viele Mühlen es einmal an diesen Flussläufen gegeben hat. In der Mühle wurden viele alte Bilder gesammelt, die in einer kleinen Ausstellung die Geschichte der Büschlebsmühle erzählen.





