Willingen war einen Ausflug wert
Dienstag, 28. Mai 2013, 10:15 Uhr
Das Wetter hat prima mitgespielt, die Erläuterungen zur Mühlkopfschanze und zum Sportclub Willingen waren einmalig und das Bier der örtlichen Brauerei hat auch ganz toll geschmeckt....
Es war sicherlich kein spektakulärer Ausflug, aber wir haben einen interessanten und harmonischen Tag verbracht und ich freue mich, dass Sie mit auf Tour waren. Mit diesen Worten bedankte sich der Vorsitzende der CDU Uder, Gerhard Martin, im Bus bei den Teilnehmern des Ausflugs des gleichnamigen Ortsverbandes.
Erstmals haben wir Mitglieder aus Lutter an Bord und ihnen hat es sicherlich auch sehr gut gefallen. Und als Bürgermeister erfährt man in geselliger Runde auch von den kleinen und großen Sorgen der Mitglieder und dies gibt Bodenhaftung, so das Fazit von Gerhard Martin.
Begonnen hatte das Programm der Eichsfelder in Willingen, der nordhessischen Gemeinde im Sauerland, aber am Hochheideturm. Aus 875 m Höhe hat man einen guten Blick über das Upland (umgangssprachlich für Über dem Land und damit höher als die umliegende Region), nach Nordrheinwestfalen und bis zu den Kasseler Bergen.
Und man konnte von oben auch schon die zweite Station ausmachen, den Kyrill-Pfad. In der Nacht vom 18. auf den 19. Januar 2007 wurden allein in der Gemarkung Willingen 180.000 Festmeter Wald vernichtet und der Sturm hinterließ eine Schneise der Verwüstung. Einen kleinen Abschnitt davon wurde bewusst in diesem Zustand gelassen und erinnert nun an diesen Jahrhundertsturm.
Nach der Wanderung auf dem Bergkamm erreichte die Gruppe die Mühlenkopfschanze des SC Willingen; jährlicher Austragungsort eines FIS-Skispringens mit ca. 38.000 Besuchern. Jens Kramer, Mitarbeiter des Sportclubs, ließ es sich nicht nehmen, umfangreich, anschaulich und sehr humoristisch über die Entwicklung des Sportclubs, der Schanzenanlage und den Ort Willingen zu informieren.
Als Mitglied im Vorstand der CDU Willingen und Ratsmitglied ist es mir ein Vergnügen, Freunde aus Thüringen mit meiner Heimat und dem Sportclub vertraut zu machen, so seine Begründung. Wir haben 131 Zapfstellen für Bier in Willingen und nur aus ca. zehn Zapfhähnen kommt kein Bier aus unserer Brauerei, versicherte uns Herr Kramer und damit hatten wir die perfekte Überleitung zum nächsten Programmpunkt.
Zuvor stand aber noch das schmackhafte Mittagessen in der brauereieigenen Gaststätte Weizen-Deele auf dem Programm und man konnte sich schon vom Geschmack des Landbieres, des Schwarzbieres oder des Weizenbieres der Willinger Brauerei überzeugen. Ca. 3.800 Hektoliter Biere werden jährlich gebraut und in drei Geschmacksrichtungen angeboten, erfuhren die Mitglieder bei der Brauereibesichtigung. Ein kleiner Film über die Entstehung des Gerstensaftes, ein Rundgang in der Brauerei und einen Bierseidel als Geschenk rundeten diesen Programmpunkt dann ab.
Wir wären keine Eichsfelder, wenn wir nicht alles für eine zünftige Vesper mitgenommen hätten und wollen diese am Eder-Stausee einlegen, hieß es dann vom Vorsitzenden vor der Rückfahrt.
Der Landkreis Waldeck-Frankenberg ist einer der größten Landkreise in Hessen und einer der Waldreichsten und auf der Fahrt konnten sich die Mitglieder aus Uder, Steinheuterode und Lutter davon überzeugen.
Nach der Vesper und auf dem Weg in die Heimat war dann auch das gute Wetter vorbei und es fing an zu regnen. Dass tat der guten Stimmung im Bus aber keinen Abbruch und ganz herzlich bedankte sich die Gruppe bei Ingo Köhler, dem Chauffeur von der EW Bus, der alle sicher und mit Informationen zur Gegend gespickt, wieder nach Hause brachte.
Fazit: Man muss nicht immer den Flieger benutzen, um einmal andere Gegenden und Regionen kennen zu lernen. Das Gute liegt oft so nah und wir waren überrascht, wie viele Touristen in Willingen anzutreffen sind.
Autor: enEs war sicherlich kein spektakulärer Ausflug, aber wir haben einen interessanten und harmonischen Tag verbracht und ich freue mich, dass Sie mit auf Tour waren. Mit diesen Worten bedankte sich der Vorsitzende der CDU Uder, Gerhard Martin, im Bus bei den Teilnehmern des Ausflugs des gleichnamigen Ortsverbandes.
Erstmals haben wir Mitglieder aus Lutter an Bord und ihnen hat es sicherlich auch sehr gut gefallen. Und als Bürgermeister erfährt man in geselliger Runde auch von den kleinen und großen Sorgen der Mitglieder und dies gibt Bodenhaftung, so das Fazit von Gerhard Martin.
Begonnen hatte das Programm der Eichsfelder in Willingen, der nordhessischen Gemeinde im Sauerland, aber am Hochheideturm. Aus 875 m Höhe hat man einen guten Blick über das Upland (umgangssprachlich für Über dem Land und damit höher als die umliegende Region), nach Nordrheinwestfalen und bis zu den Kasseler Bergen.
Und man konnte von oben auch schon die zweite Station ausmachen, den Kyrill-Pfad. In der Nacht vom 18. auf den 19. Januar 2007 wurden allein in der Gemarkung Willingen 180.000 Festmeter Wald vernichtet und der Sturm hinterließ eine Schneise der Verwüstung. Einen kleinen Abschnitt davon wurde bewusst in diesem Zustand gelassen und erinnert nun an diesen Jahrhundertsturm.
Nach der Wanderung auf dem Bergkamm erreichte die Gruppe die Mühlenkopfschanze des SC Willingen; jährlicher Austragungsort eines FIS-Skispringens mit ca. 38.000 Besuchern. Jens Kramer, Mitarbeiter des Sportclubs, ließ es sich nicht nehmen, umfangreich, anschaulich und sehr humoristisch über die Entwicklung des Sportclubs, der Schanzenanlage und den Ort Willingen zu informieren.
Als Mitglied im Vorstand der CDU Willingen und Ratsmitglied ist es mir ein Vergnügen, Freunde aus Thüringen mit meiner Heimat und dem Sportclub vertraut zu machen, so seine Begründung. Wir haben 131 Zapfstellen für Bier in Willingen und nur aus ca. zehn Zapfhähnen kommt kein Bier aus unserer Brauerei, versicherte uns Herr Kramer und damit hatten wir die perfekte Überleitung zum nächsten Programmpunkt.
Zuvor stand aber noch das schmackhafte Mittagessen in der brauereieigenen Gaststätte Weizen-Deele auf dem Programm und man konnte sich schon vom Geschmack des Landbieres, des Schwarzbieres oder des Weizenbieres der Willinger Brauerei überzeugen. Ca. 3.800 Hektoliter Biere werden jährlich gebraut und in drei Geschmacksrichtungen angeboten, erfuhren die Mitglieder bei der Brauereibesichtigung. Ein kleiner Film über die Entstehung des Gerstensaftes, ein Rundgang in der Brauerei und einen Bierseidel als Geschenk rundeten diesen Programmpunkt dann ab.
Wir wären keine Eichsfelder, wenn wir nicht alles für eine zünftige Vesper mitgenommen hätten und wollen diese am Eder-Stausee einlegen, hieß es dann vom Vorsitzenden vor der Rückfahrt.
Der Landkreis Waldeck-Frankenberg ist einer der größten Landkreise in Hessen und einer der Waldreichsten und auf der Fahrt konnten sich die Mitglieder aus Uder, Steinheuterode und Lutter davon überzeugen.
Nach der Vesper und auf dem Weg in die Heimat war dann auch das gute Wetter vorbei und es fing an zu regnen. Dass tat der guten Stimmung im Bus aber keinen Abbruch und ganz herzlich bedankte sich die Gruppe bei Ingo Köhler, dem Chauffeur von der EW Bus, der alle sicher und mit Informationen zur Gegend gespickt, wieder nach Hause brachte.
Fazit: Man muss nicht immer den Flieger benutzen, um einmal andere Gegenden und Regionen kennen zu lernen. Das Gute liegt oft so nah und wir waren überrascht, wie viele Touristen in Willingen anzutreffen sind.


