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Briefmarken für Bethel - ein Fazit

Montag, 03. Juni 2013, 09:48 Uhr
Vor einiger Zeit haben wir, Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 des Gymnasiums der Bergschule St. Elisabeth, Sie um Mithilfe bei unserer Aktion „Briefmarken für Bethel“ gebeten. Wir haben sehr viel Unterstützung in der Schule und der Bevölkerung Heiligenstadts gefunden...

Briefmarken sammeln (Foto: Ulrike Plath) Briefmarken sammeln (Foto: Ulrike Plath)

Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Am Ende konnten wir vier große Kisten mit Briefmarken nach Bethel schicken. Jetzt können die Mitarbeiter der Briefmarkenstelle sie sortieren und wir haben hoffentlich dazu beigetragen, dass diese ca. 150 Arbeitsplätze für Epilepsiekranke erhalten bleiben.

Was haben wir durch unser Projekt gelernt?

Erst mal haben wir viel über die Einrichtung der Bodelschwing‘schen Anstalten gelernt und wie wir zuverlässige Informationen bekommen können. Vorher war uns nicht klar, was Epilepsie eigentlich ist. Die in Bethel untergebrachten Epilepsiekranken Menschen sortieren die Briefmarken und packen sie in verschiedene Kästen, damit sie dann an Sammler weiterverkauft werden können.

Außerdem mussten wir uns als Gruppe organisieren lernen. Wir haben uns Gedanken gemacht, wie alles ablaufen könnte und uns in Arbeitsgruppen aufgeteilt. Wir haben Material beschafft, Plakate gemalt, verteilt, haben immer wieder verschiedene Stellen anagesprochen, um möglichst viele Briefmarken zu bekommen. Wir haben gelernt, wie man für etwas wirbt, als wir in den anderen Klassen unserer Schule auf unser Projekt aufmerksam gemacht haben. Außerdem haben wir in der Zeitung für unser Projekt geworben. Wichtig war auch, unsere einzelnen Schritte festzuhalten, z.B. indem wir Fotos machten. Wir haben zwischendurch schon an verschiedene Leute Briefe geschrieben, um uns für die Mithilfe zu bedanken. Auch den Kontakt mit Bethel mussten wir in der Zeit halten.

Wir lernten uns in der Gruppe besser kennen und schätzen und haben erfahren, dass man etwas Gutes erreichen kann, wenn man sich einsetzt. Die Aktion brachte auch Abwechslung in den Unterricht und war kreativ. Am Ende mussten wir die Pakete packen und sicherstellen, dass sie auch in Bethel landen. Die Briefmarkenstelle hat sich am Ende bei uns sehr herzlich bedankt. Auch diesen Dank wollen wir an Sie weitergeben.

Es hat Spaß gemacht, etwas für andere zu tun, sodass wir uns gleich ein neues Projekt ausgedacht haben: Mit unserm Taschengeld möchten wir jetzt die Christoffel Blindenmission unterstützen, damit blinde Kinder gefördert werden (http://www.cbm.de/).

(Auszug aus den Berichtheften der Klasse 7)
Autor: en

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