Workshop Kinder und Geld
Dienstag, 04. Juni 2013, 06:09 Uhr
Besonders Familien benötigen umfangreiche Planungs- und Haushaltskompetenzen, um den Alltag mit den begrenzten finanziellen Mitteln zu meistern. Doch wie können Kinder von klein auf lernen, mit Geld umzugehen? Für Fachkräfte und Kindergärtner gibt es jetzt einen Praxisworkshop....
Die Familiengründungsphase hat unübersehbare Auswirkungen auf die Einkommenssituation. Meist verringern sich insbesondere die Einkünfte von Frauen in der Zeit der Kindererziehung. Trotz Transfereinkommen machen sich solche finanziellen Einschnitte in der Haushaltskasse bemerkbar und die bisherigen Ausgabegewohnheiten müssen auf den Prüfstand gestellt werden. Damit steigen die Anforderungen an das familiäre Finanzmanagement enorm, denn finanzielle Fehlentscheidungen lassen sich nicht mehr so ohne Weiteres ausgleichen sagt Katrin Voigt von der Familienorientierten Überschuldungsprävention.
Besonders Familien benötigen umfangreiche Planungs- und Haushaltskompetenzen, um den Alltag mit den begrenzten finanziellen Mitteln zu meistern. Im Alltag von Familienzentren und Kindertagesstätten ist oftmals zu beobachten, dass Familien finanzielle Probleme haben. Allerdings ist es für die Mitarbeiter meist schwer die Eltern gezielt auf ihren Umgang mit Geld anzusprechen und die Tabubehafteten Themen Geld und Schulden bleiben oft unausgesprochen.
Zudem ist die Lebenswelt der Kinder geprägt durch Werbung und Konsum. Sie werden dabei zunehmend als Konsumenten von heute mit eigenen Konsumwünschen und Einfluss auf die Kaufentscheidungen Erwachsener wahrgenommen. Im Vor- und Grundschulalter sind dann bereits erste Erfahrungen mit Geld und Besitz gesammelt und somit auch erste Wertmaßstäbe und Konsumgewohnheiten entwickelt.
Umso wichtiger ist es, den Kindern frühzeitig einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu vermitteln, dass sie im Erwachsenenalter in der Lage sind, mit dem zur Verfügung stehenden Geld auszukommen und nicht in Überschuldungsspiralen zu rutschen.
Als Projektkoordinatorin wendet sich Katrin Voigt an die Thüringer Fachkräfte der Familienarbeit und Vorschulerziehung, um deren Know-How und Kompetenzen in der alltäglichen Finanzkompetenzvermittlung und Sensibilisierung der Kinder und Familien zu schärfen.
In einem Praxisworkshop der LIGA sollen am 9. Juli 2013 Handlungsansätze für die Arbeit in Kindertagesstätten vorgestellt und von den TeilnehmerInnen ausprobiert werden. Im Ergebnis wird den TeilnehmerInnen gezeigt, welche Angebote sich zur Stärkung der Finanzkompetenz eignen und wie sie sich in den Kitas einführen lassen.
Anmeldungen und Fragen richten Sie bitte an:
Katrin Voigt, fbs-familie@liga-thueringen.de
Tel. 0361 744 38 120
Autor: enDie Familiengründungsphase hat unübersehbare Auswirkungen auf die Einkommenssituation. Meist verringern sich insbesondere die Einkünfte von Frauen in der Zeit der Kindererziehung. Trotz Transfereinkommen machen sich solche finanziellen Einschnitte in der Haushaltskasse bemerkbar und die bisherigen Ausgabegewohnheiten müssen auf den Prüfstand gestellt werden. Damit steigen die Anforderungen an das familiäre Finanzmanagement enorm, denn finanzielle Fehlentscheidungen lassen sich nicht mehr so ohne Weiteres ausgleichen sagt Katrin Voigt von der Familienorientierten Überschuldungsprävention.
Besonders Familien benötigen umfangreiche Planungs- und Haushaltskompetenzen, um den Alltag mit den begrenzten finanziellen Mitteln zu meistern. Im Alltag von Familienzentren und Kindertagesstätten ist oftmals zu beobachten, dass Familien finanzielle Probleme haben. Allerdings ist es für die Mitarbeiter meist schwer die Eltern gezielt auf ihren Umgang mit Geld anzusprechen und die Tabubehafteten Themen Geld und Schulden bleiben oft unausgesprochen.
Zudem ist die Lebenswelt der Kinder geprägt durch Werbung und Konsum. Sie werden dabei zunehmend als Konsumenten von heute mit eigenen Konsumwünschen und Einfluss auf die Kaufentscheidungen Erwachsener wahrgenommen. Im Vor- und Grundschulalter sind dann bereits erste Erfahrungen mit Geld und Besitz gesammelt und somit auch erste Wertmaßstäbe und Konsumgewohnheiten entwickelt.
Umso wichtiger ist es, den Kindern frühzeitig einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu vermitteln, dass sie im Erwachsenenalter in der Lage sind, mit dem zur Verfügung stehenden Geld auszukommen und nicht in Überschuldungsspiralen zu rutschen.
Als Projektkoordinatorin wendet sich Katrin Voigt an die Thüringer Fachkräfte der Familienarbeit und Vorschulerziehung, um deren Know-How und Kompetenzen in der alltäglichen Finanzkompetenzvermittlung und Sensibilisierung der Kinder und Familien zu schärfen.
In einem Praxisworkshop der LIGA sollen am 9. Juli 2013 Handlungsansätze für die Arbeit in Kindertagesstätten vorgestellt und von den TeilnehmerInnen ausprobiert werden. Im Ergebnis wird den TeilnehmerInnen gezeigt, welche Angebote sich zur Stärkung der Finanzkompetenz eignen und wie sie sich in den Kitas einführen lassen.
Anmeldungen und Fragen richten Sie bitte an:
Katrin Voigt, fbs-familie@liga-thueringen.de
Tel. 0361 744 38 120
