Rolf Berend als Landeschef wiedergewählt
Mittwoch, 05. Juni 2013, 12:55 Uhr
Auf der 12. Landesdelegiertenkonferenz im Augustinerkloster in Erfurt wurde der 69jährige Eichsfelder mit 96,15 Prozent erneut zum Landesvorsitzenden der Senioren-Union der CDU-Thüringen gewählt. Rolf Berend, auch Mitglied des Bundesvorstandes der Seniorenunion Deutschlands, der bereits seit 2009 den Thüringer Landesverband führt, war zuvor fast 20 Jahre Abgeordneter des Europäischen Parlaments...
"Senioren entscheiden Wahlen! Landesvorsitzender Rolf Berend und CDU- Generalsekretär Dr. Mario Voigt nach der Wahl im Erfurter Augustinerkloster
In das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden wurden Dr. Ute Sturm (Ilmenau), Dr. Günter Schmidt (Weimar) und Kurt Kellner (Wartburgkreis) gewählt. Die Thüringer Senioren-Union ist der stärkste diesbezügliche Landesverband der neuen Bundesländer mit derzeit 1240 Mitgliedern.
In seiner Rede vor den108 Delegierten, davon 12 aus dem Eichsfeld und im Beisein von Gästen aus der Landes- und Bundespolitik sowie den Landesvorsitzenden der Seniorenunion aus Bayern und Hessen machte Berend auf die Unverzichtbarkeit der älteren Generation in Wirtschaft und Gesellschaft aufmerksam. Die Stärke der Senioren sei ihre Erfahrung und ihre Weisheit, die es zu Nutzen gelte.
Wir brauchen das Miteinander der Generationen. Wer die Jugend hat, hat die Zukunft, aber wer die Alten hat, hat die Mehrheit, und die ist in der Demokratie entscheidend. Zum Thema Rente fand Berend deutliche Worte, besonders zur geplanten Mütterrente für nach 1992 geborene Kinder.
Wir hatten den Versprechungen Glauben geschenkt, dass noch in dieser Legislaturperiode ein erster Schritt dazu unternommen würde und sind überrascht, dass ein entsprechendes Gesetz erst zu Beginn der nächsten Legislatur schrittweise diese Gerechtigkeitslücke schließen soll.
Es dürfe nicht sein, dass versucht werde, bei der Haushaltskonsolidierung eine Lösung anzustreben, die zu Lasten der älteren Generation gehe. Wer die heutigen Probleme und Krisensituation zu Lasten dieser Rentengeneration lösen will, ist unsolidarisch und handelt in hohem Maße unchristlich, rief Berend unter dem Applaus der Delegierten den Verantwortlichen in der Politik zu.
Würdigende Worte für den aktiven Landesverband fanden der stellvertretende Bundesvorsitzende Alfons Gerling und die Landtagspräsidentin Birgit Diezel. Diese Thüringer Senioren-Union ist nicht nur mit Abstand die mitgliederstärkste der neuen Bundesländern sondern mit 72,9 Jahren im Altersdurchschnitt auch der jüngste Landesverband aller deutschen Bundesländer und hat mit Rolf Berend eine gewichtige Stimme sowohl in Berlin im Bundesvorstand als auch in Brüssel als einer der beiden deutschen Vertreter im Exekutivkomitee der Europäischen Senioren-Union.
Autor: en"Senioren entscheiden Wahlen! Landesvorsitzender Rolf Berend und CDU- Generalsekretär Dr. Mario Voigt nach der Wahl im Erfurter Augustinerkloster
In das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden wurden Dr. Ute Sturm (Ilmenau), Dr. Günter Schmidt (Weimar) und Kurt Kellner (Wartburgkreis) gewählt. Die Thüringer Senioren-Union ist der stärkste diesbezügliche Landesverband der neuen Bundesländer mit derzeit 1240 Mitgliedern.
In seiner Rede vor den108 Delegierten, davon 12 aus dem Eichsfeld und im Beisein von Gästen aus der Landes- und Bundespolitik sowie den Landesvorsitzenden der Seniorenunion aus Bayern und Hessen machte Berend auf die Unverzichtbarkeit der älteren Generation in Wirtschaft und Gesellschaft aufmerksam. Die Stärke der Senioren sei ihre Erfahrung und ihre Weisheit, die es zu Nutzen gelte.
Wir brauchen das Miteinander der Generationen. Wer die Jugend hat, hat die Zukunft, aber wer die Alten hat, hat die Mehrheit, und die ist in der Demokratie entscheidend. Zum Thema Rente fand Berend deutliche Worte, besonders zur geplanten Mütterrente für nach 1992 geborene Kinder.
Wir hatten den Versprechungen Glauben geschenkt, dass noch in dieser Legislaturperiode ein erster Schritt dazu unternommen würde und sind überrascht, dass ein entsprechendes Gesetz erst zu Beginn der nächsten Legislatur schrittweise diese Gerechtigkeitslücke schließen soll.
Es dürfe nicht sein, dass versucht werde, bei der Haushaltskonsolidierung eine Lösung anzustreben, die zu Lasten der älteren Generation gehe. Wer die heutigen Probleme und Krisensituation zu Lasten dieser Rentengeneration lösen will, ist unsolidarisch und handelt in hohem Maße unchristlich, rief Berend unter dem Applaus der Delegierten den Verantwortlichen in der Politik zu.
Würdigende Worte für den aktiven Landesverband fanden der stellvertretende Bundesvorsitzende Alfons Gerling und die Landtagspräsidentin Birgit Diezel. Diese Thüringer Senioren-Union ist nicht nur mit Abstand die mitgliederstärkste der neuen Bundesländern sondern mit 72,9 Jahren im Altersdurchschnitt auch der jüngste Landesverband aller deutschen Bundesländer und hat mit Rolf Berend eine gewichtige Stimme sowohl in Berlin im Bundesvorstand als auch in Brüssel als einer der beiden deutschen Vertreter im Exekutivkomitee der Europäischen Senioren-Union.

