Grimma, wir kommen!!
Samstag, 15. Juni 2013, 13:40 Uhr
Die Spenden für die Hochwasseropfer in Grimma sind verstaut, der Konvoi ist auf der Fahrt. Vor etwa einer halben Stunde ist er von Niederorschel gestartet. Ein 40-Tonnen LKW und dahinter noch mehrere Kleintransporter...
In rund dreieinhalb Stunden werden die Helfer um Tanja Roetger und Kristin Predatsch das Ziel erreicht haben. Die Feuerwehr steht in Grimma dann bereit, um die vielen Sachspenden aus dem Eichsfeld entgegenzunehmen und dann an diejenigen zu verteilen, die durch das Hochwasser alles verloren haben.
Tanja Roetger erzählte von einer jungen Frau, die mit ihren beiden Kindern allein lebt. Als sie vor ein paar Tagen mit den beiden nach Hause kam, war schon das Technische Hilfswerk da und sagte ihr, dass sie mit den Kindern, das Kleinste war gerade vier Wochen alt, evakuiert werden muss. Nur das Nötigste konnte sie noch einpacken. Kurze Zeit später stand hier alles unter Wasser. Inzwischen ist das Wasser aus dem Haus gepumpt. Aber alles, was in der Wohnung war, ist nicht mehr zu gebrauchen, auch aus Gründen der Seuchengefahr. So steht diese junge Frau vor dem Nichts. Der Eichsfelder Konvoi bringt ihr Hilfe, von Babysachen bis zum Kinderbett.
Diese Beispiele ließen sich beliebig fortsetzen. Die Hilfe, die durch ein paar Frauen im Eichsfeld in Bewegung kam, ist beispielhaft. So war es auch für die Firma Nutzfahrzeuge Siebold in Niederorschel klar, dass sie helfen werden. Tanja Roetger hatte nach einem Kleintransporter gefragt und der Firmenchef stellte ihnen gleich einen 40-Tonner hin und er selbst sitzt jetzt hinterm Lenkrad und fährt im Konvoi nach Grimma.
Bleibt uns nur, allen eine gute Fahrt zu wünschen und dass sie gut ankommen.
Ilka Kühn
Autor: enIn rund dreieinhalb Stunden werden die Helfer um Tanja Roetger und Kristin Predatsch das Ziel erreicht haben. Die Feuerwehr steht in Grimma dann bereit, um die vielen Sachspenden aus dem Eichsfeld entgegenzunehmen und dann an diejenigen zu verteilen, die durch das Hochwasser alles verloren haben.
Tanja Roetger erzählte von einer jungen Frau, die mit ihren beiden Kindern allein lebt. Als sie vor ein paar Tagen mit den beiden nach Hause kam, war schon das Technische Hilfswerk da und sagte ihr, dass sie mit den Kindern, das Kleinste war gerade vier Wochen alt, evakuiert werden muss. Nur das Nötigste konnte sie noch einpacken. Kurze Zeit später stand hier alles unter Wasser. Inzwischen ist das Wasser aus dem Haus gepumpt. Aber alles, was in der Wohnung war, ist nicht mehr zu gebrauchen, auch aus Gründen der Seuchengefahr. So steht diese junge Frau vor dem Nichts. Der Eichsfelder Konvoi bringt ihr Hilfe, von Babysachen bis zum Kinderbett.
Diese Beispiele ließen sich beliebig fortsetzen. Die Hilfe, die durch ein paar Frauen im Eichsfeld in Bewegung kam, ist beispielhaft. So war es auch für die Firma Nutzfahrzeuge Siebold in Niederorschel klar, dass sie helfen werden. Tanja Roetger hatte nach einem Kleintransporter gefragt und der Firmenchef stellte ihnen gleich einen 40-Tonner hin und er selbst sitzt jetzt hinterm Lenkrad und fährt im Konvoi nach Grimma.
Bleibt uns nur, allen eine gute Fahrt zu wünschen und dass sie gut ankommen.
Ilka Kühn

























