Keine Finanzierung in Sicht
Dienstag, 25. Juni 2013, 11:32 Uhr
Am vergangenen Freitag hatten die Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen aus dem Ober- und dem Untereichsfeld zu einem Pressegespräch nach Gerblingerode eingeladen. Und das wurde dort besprochen...
Unmittelbar an der Landesgrenze im Hotel Hahletal machten Henning Eggers, Hans-Georg Schwedhelm, Jochen Mitschke, Lothar Wandt und Norbert Sondermann ihre übereinstimmende Meinung zur Verkehrssituation auf der Bundesstraße 247 und den geplanten Neubauten wie der Ortsumgehung Duderstadt und dem geplanten Neubau der Ortsumfahrungen Ferna und Teistungen deutlich.
Dazu erklärt der Kreissprecher des Kreisverbandes Eichsfeld Norbert Sondermann: "Die insbesondere von den örtlichen CDU-PolitikerInnen vertretenen und vehement geforderten Straßenneubauten haben trotz fortschreitender Planungen keine realistische Chance auf Umsetzung im neuen Bundesverkehrswegeplan."
Viel zu viele neue Straßen werden geplant und in einem Übermaß durch die Länder beim Bund angemeldet. Auf der anderen Seite stehen die jetzt geplanten Projekte im Hahletal im Bundesverkehrswegeplan in ihrer Bedeutung weit hinten.
Wir Grüne fordern daher mehr Realismus und ein Ende der Wünsch-Dir-Was-Politik. Statt dessen sollten die BewohnerInnen, die unmittelbar an der Straße leben müssen, mit vielen kleineren und schnell umsetzbaren Maßnahmengegen Verkehrslärm geschützt werden, stellt Sondermann klar.
Außerdem wollen wir mit einer LKW-Maut auf nachgeordneten Straßen und Tempolimits in den Ortsdurchfahrten unnötigen LKW-Verkehr aus der Region verdrängen. , meint Sondermann. An erster Stelle stehen für die Bündnisgrünen die Erhaltung des Bestands aus Straßen und Brücken. Wir sehen den Fokus im Substanzerhalt und in der Beseitigung von Engpässen. Diese Dinge müssen vernünftigerweise getan werden, stellt Sondermann klar.
Die rückläufigen Verkehrszahlen auf der Strecke und die absehbare demographische Entwicklung im Unter- wie im Obereichsfeld lassen keinen Bedarf für die geplanten Ortsumfahrungen erwarten. Mit einem eigenen Verkehrsgutachten wollen die Eichsfelder Bündnisgrünen daher für eine realistischere Sichtweise sorgen. Die Ergebnisse werden noch in diesem Jahr vorgelegt.
Autor: redUnmittelbar an der Landesgrenze im Hotel Hahletal machten Henning Eggers, Hans-Georg Schwedhelm, Jochen Mitschke, Lothar Wandt und Norbert Sondermann ihre übereinstimmende Meinung zur Verkehrssituation auf der Bundesstraße 247 und den geplanten Neubauten wie der Ortsumgehung Duderstadt und dem geplanten Neubau der Ortsumfahrungen Ferna und Teistungen deutlich.
Dazu erklärt der Kreissprecher des Kreisverbandes Eichsfeld Norbert Sondermann: "Die insbesondere von den örtlichen CDU-PolitikerInnen vertretenen und vehement geforderten Straßenneubauten haben trotz fortschreitender Planungen keine realistische Chance auf Umsetzung im neuen Bundesverkehrswegeplan."
Viel zu viele neue Straßen werden geplant und in einem Übermaß durch die Länder beim Bund angemeldet. Auf der anderen Seite stehen die jetzt geplanten Projekte im Hahletal im Bundesverkehrswegeplan in ihrer Bedeutung weit hinten.
Wir Grüne fordern daher mehr Realismus und ein Ende der Wünsch-Dir-Was-Politik. Statt dessen sollten die BewohnerInnen, die unmittelbar an der Straße leben müssen, mit vielen kleineren und schnell umsetzbaren Maßnahmengegen Verkehrslärm geschützt werden, stellt Sondermann klar.
Außerdem wollen wir mit einer LKW-Maut auf nachgeordneten Straßen und Tempolimits in den Ortsdurchfahrten unnötigen LKW-Verkehr aus der Region verdrängen. , meint Sondermann. An erster Stelle stehen für die Bündnisgrünen die Erhaltung des Bestands aus Straßen und Brücken. Wir sehen den Fokus im Substanzerhalt und in der Beseitigung von Engpässen. Diese Dinge müssen vernünftigerweise getan werden, stellt Sondermann klar.
Die rückläufigen Verkehrszahlen auf der Strecke und die absehbare demographische Entwicklung im Unter- wie im Obereichsfeld lassen keinen Bedarf für die geplanten Ortsumfahrungen erwarten. Mit einem eigenen Verkehrsgutachten wollen die Eichsfelder Bündnisgrünen daher für eine realistischere Sichtweise sorgen. Die Ergebnisse werden noch in diesem Jahr vorgelegt.
