Traurige Gewissheit
Freitag, 05. Juli 2013, 16:33 Uhr
Seit dem Wochenende ist klar, dass die Hängepartie der Leinefelder Garnspinnerei Europeyarn an negativer Qualität zugenommen hat. 52 Frauen und Männer, die seit Jahren um die Zukunft einer der letzten deutschen Garnspinnereien bangen, haben nun die traurige Gewissheit, dass sich ihr Betrieb in vorläufiger Insolvenz befindet...
Wie es weitergeht weiß niemand genau, da der Geschäftsführer, der gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter ein Sanierungskonzept erarbeiten müsste, bislang mit Abwesenheit glänzt. Am Donnerstag klärte der vorläufige Insolvenzverwalter Peter Staufenbiel die Belegschaft über die derzeitige Situation auf, was nur für noch mehr Unmut unter den Beschäftigten sorgte.
Dass der Geschäftsführer zu dieser wichtigen Belegschaftsversammlung nicht persönlich anwesend war, ist eine Unverschämtheit. Er hätte den Beschäftigten wenigstens in die Augen schauen müssen um ihnen zu sagen, was die Gründe für die derzeitige Situation sind und um zu demonstrieren, dass er gewillt ist, gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter um die Zukunft des Standorts zu kämpfen! Sagt Alexander Scharff, der 2. Bevollmächtigte der IG Metall Nordhausen.
Auf der Belegschaftsversammlung sicherte Scharff alle Unterstützung zu, die die IG Metall leisten kann Versprechen kann niemand etwas, aber versuchen müssen wir alles was in unserer Macht steht um Druck auf den Geschäftsführer aufzubauen und um die Zukunft des Standorts zu ringen. Wir haben kein Recht zu resignieren um uns später zu fragen, ob wir alles getan haben um das Unternehmen zu retten, appelliert Scharff an eine, wie er sagt gut qualifizierte und hochmotivierte Belegschaft.
An die Adresse des Geschäftsführers richtet die Gewerkschaft nicht nur die Forderung nach einer bloßen Anwesenheit in Leinefelde. Ferner wird gefordert, dass gemeinsam mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter umgehend ein zukunftsfähiges Sanierungskonzept erstellt wird, dass Löhne und Gehälter pünktlich gezahlt werden, dass dauerhaft die Energieversorgung des Werks gesichert wird und das Geschäftsleitung, Insolvenzverwalter und Betriebsrat in einen konstruktiven Dialog treten. Dann habe laut IG Metall das Unternehmen eine Chance.
Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, sammelt die IG Metall Unterschriften und kündigte Aktionen an, sofern sich an der derzeitigen Situation nichts ändere.
Autor: redWie es weitergeht weiß niemand genau, da der Geschäftsführer, der gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter ein Sanierungskonzept erarbeiten müsste, bislang mit Abwesenheit glänzt. Am Donnerstag klärte der vorläufige Insolvenzverwalter Peter Staufenbiel die Belegschaft über die derzeitige Situation auf, was nur für noch mehr Unmut unter den Beschäftigten sorgte.
Dass der Geschäftsführer zu dieser wichtigen Belegschaftsversammlung nicht persönlich anwesend war, ist eine Unverschämtheit. Er hätte den Beschäftigten wenigstens in die Augen schauen müssen um ihnen zu sagen, was die Gründe für die derzeitige Situation sind und um zu demonstrieren, dass er gewillt ist, gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter um die Zukunft des Standorts zu kämpfen! Sagt Alexander Scharff, der 2. Bevollmächtigte der IG Metall Nordhausen.
Auf der Belegschaftsversammlung sicherte Scharff alle Unterstützung zu, die die IG Metall leisten kann Versprechen kann niemand etwas, aber versuchen müssen wir alles was in unserer Macht steht um Druck auf den Geschäftsführer aufzubauen und um die Zukunft des Standorts zu ringen. Wir haben kein Recht zu resignieren um uns später zu fragen, ob wir alles getan haben um das Unternehmen zu retten, appelliert Scharff an eine, wie er sagt gut qualifizierte und hochmotivierte Belegschaft.
An die Adresse des Geschäftsführers richtet die Gewerkschaft nicht nur die Forderung nach einer bloßen Anwesenheit in Leinefelde. Ferner wird gefordert, dass gemeinsam mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter umgehend ein zukunftsfähiges Sanierungskonzept erstellt wird, dass Löhne und Gehälter pünktlich gezahlt werden, dass dauerhaft die Energieversorgung des Werks gesichert wird und das Geschäftsleitung, Insolvenzverwalter und Betriebsrat in einen konstruktiven Dialog treten. Dann habe laut IG Metall das Unternehmen eine Chance.
Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, sammelt die IG Metall Unterschriften und kündigte Aktionen an, sofern sich an der derzeitigen Situation nichts ändere.
