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Eichsfeld Spitze bei nordthüringer Kreisen

Montag, 22. Juli 2013, 13:35 Uhr
Die Betriebs- und Beschäftigtendichte der Industrie in den Thüringer Kreisen ist in 2012 weiter angestiegen nach Angaben des Landesamtes für Statistik. Das Eichsfeld liegt bei den nordthüringer Kreises mit Abstand ganz vorn...

Auf je 100 000 Einwohner kommen im Eichsfeld 103,6 Betriebe. Zum Vergleich: Im Landkreis Nordhausen sind es 66,3 und im Unstrut Hainich Kreis 77,2. Der Kyffhäuserkreis kommt auf nur 56 Betriebe. Bei der Beschäftigtendichte sieht es ähnlich aus. Aur rund 1000 Einwohner kommen hier im Eichsfeld 87,1 Beschäftigte, im Landkreis Nordhausen 62,8, im Unstrut Hainich Kreis 56,9 und im Kyffhäuserkreis sind es 53,2 Beschäftigte. Damit liegt das Eichsfeld auch weit über dem Thüringer Durchschnitt.

Die Betriebsdichte lag im Jahr 2012 bei den Thüringer Industriebetrieben mit 20 und mehr Beschäftigten (Verarbeitendes Gewerbe sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) bei 84 Betrieben je 100 000 Einwohner. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik waren das zwei Betriebe je 100 000 Einwohner mehr als ein Jahr zuvor.

Innerhalb Thüringens verstärkte sich 2012 die Differenzierung zwischen den Kreisen und kreisfreien
Städten. Die höchste Betriebsdichte wurde, wie schon im Jahr 2011, für den Landkreis Sonneberg mit 149 Betrieben je 100 000 Einwohner ermittelt. Ihm folgten die Landkreise Schmalkalden-Meiningen mit 117 Betrieben, der Wartburgkreis und der Saale-Orla-Kreis mit je 116 Betrieben sowie der Saale Holzland kreis mit 114 Betrieben je 100 000 Einwohner.

Die niedrigste Anzahl von Industriebetrieben der kreisfreien Städte hatte die Stadt Weimar mit 36 Betrieben und bei den Landkreisen der Kyffhäuserkreis mit 56 Betrieben je 100 000 Einwohner.

Auch die Beschäftigtendichte in der Industrie Thüringens stieg im Vergleich zum Vorjahr weiter an und erreichte im Jahr 2012 insgesamt eine Größe von 77 Beschäftigten je 1 000 Einwohner. Diese Dichtekennziffer erhöhte sich nunmehr das dritte Jahr in Folge. Die Beschäftigtendichte in den Kreisen des Freistaates hatte eine große Spannweite. Sie schwankte von 30 Beschäftigten in der kreisfreien Stadt Weimar bis 133 Beschäftigte je 1 000 Einwohner in der kreisfreien Stadt Eisenach.

Der kreisfreien Stadt Eisenach folgten der Saale-Orla-Kreis mit 127 Beschäftigten, der Landkreis Sonneberg mit 122 Beschäftigten, der Wartburgkreis mit 115 Beschäftigten und der Ilm-Kreis mit 110 Beschäftigten je 1 000 Einwohner.

Die größte Beschäftigungszunahme verzeichnete mit einem Plus von 14 Beschäftigten je 1 000 Einwohner der Ilm-Kreis. Der stärkste Beschäftigtenrückgang wurde mit 8 Beschäftigten je 1 000 Einwohner in der kreisfreien Stadt Erfurt festgestellt.
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