Spezielles Pflaster lindert Schmerz
Sonntag, 28. Juli 2013, 15:53 Uhr
Im Schmerzzentrum Worbis kommt seit einem Monat ein spezielles Pflaster zum Einsatz. Es enthält einen Wirkstoff, der überaktive Schmerzfasern ruhigstellt...
Es ist eine aufwändige und sehr feine Methode, erklärt Dr. med. Marina Schlegel, Leiterin des Schmerzzentrums, und speziell für Patienten mit Nieren- oder Leberschädigungen als Zusatztherapie geeignet.
Für die Behandlung, die ambulant unter ärztlicher Aufsicht stattfindet, soll der Patient insgesamt etwa drei Stunden Praxisaufenthalt einplanen. Zunächst wird der betroffene Hautbereich markiert und mit einem Gel lokal betäubt. Das passend zugeschnittene Pflaster wird aufgeklebt, um für 30 oder 60 Minuten einzuwirken und danach wieder entfernt.
Der in dem Pflaster enthaltene Wirkstoff stellt die überaktiven Schmerzfasern ruhig, erklärt Dr. Marina Schlegel, dadurch senden die Nervenfasern keine Schmerzsignale mehr zum Gehirn. Aufgabe der Nerven ist, aufgenommene Signale an das Gehirn weiterzuleiten. Nervenschmerzen entstehen, wenn die Nerven geschädigt sind. Dies geschieht beispielsweise bei Infektionen wie Herpes Zoster (Gürtelrose) oder beim Durchtrennen des Nervs durch eine Verletzung.
Durch solche Schädigungen wird der Nerv in seiner Aufgabe gestört und leitet nur noch diese Störung an das Gehirn weiter, was sich als äußerst schmerzhaft äußern kann. Die Schmerzempfindung wird häufig als brennend, einschießend, stechend oder elektrisierend wahrgenommen, auch Missempfindungen wie Kribbeln können die Folge einer Nervenschädigung sein.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Nervenschmerzen zu behandeln, so Dr. Schlegel, die lokale Therapie ist eine sinnvolle Ergänzung, wenn Tabletten nicht helfen oder nicht vertragen werden.
Für die Behandlung im Schmerzzentrum ist eine Überweisung durch den Hausarzt notwendig.
Kontakt und Terminvereinbarung: Telefon (036074) 74 44 60
Autor: enEs ist eine aufwändige und sehr feine Methode, erklärt Dr. med. Marina Schlegel, Leiterin des Schmerzzentrums, und speziell für Patienten mit Nieren- oder Leberschädigungen als Zusatztherapie geeignet.
Für die Behandlung, die ambulant unter ärztlicher Aufsicht stattfindet, soll der Patient insgesamt etwa drei Stunden Praxisaufenthalt einplanen. Zunächst wird der betroffene Hautbereich markiert und mit einem Gel lokal betäubt. Das passend zugeschnittene Pflaster wird aufgeklebt, um für 30 oder 60 Minuten einzuwirken und danach wieder entfernt.
Der in dem Pflaster enthaltene Wirkstoff stellt die überaktiven Schmerzfasern ruhig, erklärt Dr. Marina Schlegel, dadurch senden die Nervenfasern keine Schmerzsignale mehr zum Gehirn. Aufgabe der Nerven ist, aufgenommene Signale an das Gehirn weiterzuleiten. Nervenschmerzen entstehen, wenn die Nerven geschädigt sind. Dies geschieht beispielsweise bei Infektionen wie Herpes Zoster (Gürtelrose) oder beim Durchtrennen des Nervs durch eine Verletzung.
Durch solche Schädigungen wird der Nerv in seiner Aufgabe gestört und leitet nur noch diese Störung an das Gehirn weiter, was sich als äußerst schmerzhaft äußern kann. Die Schmerzempfindung wird häufig als brennend, einschießend, stechend oder elektrisierend wahrgenommen, auch Missempfindungen wie Kribbeln können die Folge einer Nervenschädigung sein.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Nervenschmerzen zu behandeln, so Dr. Schlegel, die lokale Therapie ist eine sinnvolle Ergänzung, wenn Tabletten nicht helfen oder nicht vertragen werden.
Für die Behandlung im Schmerzzentrum ist eine Überweisung durch den Hausarzt notwendig.
Kontakt und Terminvereinbarung: Telefon (036074) 74 44 60
