Berufsstart im Schloss
Montag, 09. September 2013, 16:09 Uhr
Auszubildende des Obereichsfelder Bildungswerkes haben ihren Start in das Berufsleben einmal ganz anders erlebt. Sie waren ein paar Tage im Schloss in Martinfeld, um sich kennen zu lernen...
Im Schloss Martinfeld war in den letzten Tagen viel Betrieb. Vom 3. bis 6. September konnten sich die Auszubildenden des Obereichsfelder Bildungswerkes e.V. (OEBW) zu Beginn des ersten Lehrjahres im schönen Südeichsfeld im Martinfelder Schloss näher kennen lernen und auf die Ausbildung einstimmen.
Die Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen findet in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit statt und wird durch diese finanziert. In diesem Jahr konnten insgesamt 20 Auszubildende begrüßt werden die zu Fachpraktikern für Holzverarbeitung, Fachpraktikern für Küche und Hauswirtschaft, Bauten- und Objektbeschichtern sowie Hochbaufacharbeitern die nächsten zwei bzw. drei Jahre ausgebildet werden.
Erstmals konnten vier junge Auszubildende an den Kennenlerntagen teilnehmen, die durch das OEBW sozialpädagogisch betreut werden und ihre Ausbildung in unterschiedlichen Betrieben der Region absolvieren.
Josef Claus, Organisator des OEBW, beschreibt eine tolle Atmosphäre und Zusammenarbeit mit Herrn Schrader, dem Leiter der freien Jugendherberge im Eichsfeld. Unsere Jugendlichen konnten sofort die Unterkünfte, das großzügige Außengelände und die Umgebung von Martinfeld erkunden.
Ziel der Kennenlerntage soll vor allem die Teambildung sein, erklärt er. Deshalb habe man besonders auf die Gestaltung der Freizeitaktivitäten Wert gelegt. Eine Wanderung zum Klüschen Hagis mit einem informativen Vortrag von Pfarrer Jakobi und anschließendem Picknick vor dem bekannten Wallfahrtsort, bleibt wohl bei allen ein unvergessliches Erlebnis.
Der kleine Ort Martinfeld bot außerdem durch seine Reithalle noch ein besonderes Abenteuer. Ein paar wenige Mutige (Mädels) wagten sich hoch zu Ross und durften ein paar Runden in der Reithalle drehen. Ingrid Masmitja, die Reitlehrerin, führte die Jugendlichen sanft heran und erlaubte sogar, beim Reittraining zuzuschauen.
Einen abschließenden Höhepunkt bildete am Mittwochabend das Lagerfeuer auf dem Gelände der Jugendherberge. Josef Claus lobte die diesjährige Disziplin, die gute Zusammenarbeit und er würdigte alle Teilnehmer am Abreisetag durch eine besondere Aufnahme in die Berufsstände mit adligen Urkunden. Er danke allen Kollegen und den Jugendlichen für den gelungenen Berufsstart 2013.
Autor: enIm Schloss Martinfeld war in den letzten Tagen viel Betrieb. Vom 3. bis 6. September konnten sich die Auszubildenden des Obereichsfelder Bildungswerkes e.V. (OEBW) zu Beginn des ersten Lehrjahres im schönen Südeichsfeld im Martinfelder Schloss näher kennen lernen und auf die Ausbildung einstimmen.
Die Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen findet in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit statt und wird durch diese finanziert. In diesem Jahr konnten insgesamt 20 Auszubildende begrüßt werden die zu Fachpraktikern für Holzverarbeitung, Fachpraktikern für Küche und Hauswirtschaft, Bauten- und Objektbeschichtern sowie Hochbaufacharbeitern die nächsten zwei bzw. drei Jahre ausgebildet werden.
Erstmals konnten vier junge Auszubildende an den Kennenlerntagen teilnehmen, die durch das OEBW sozialpädagogisch betreut werden und ihre Ausbildung in unterschiedlichen Betrieben der Region absolvieren.
Josef Claus, Organisator des OEBW, beschreibt eine tolle Atmosphäre und Zusammenarbeit mit Herrn Schrader, dem Leiter der freien Jugendherberge im Eichsfeld. Unsere Jugendlichen konnten sofort die Unterkünfte, das großzügige Außengelände und die Umgebung von Martinfeld erkunden.
Ziel der Kennenlerntage soll vor allem die Teambildung sein, erklärt er. Deshalb habe man besonders auf die Gestaltung der Freizeitaktivitäten Wert gelegt. Eine Wanderung zum Klüschen Hagis mit einem informativen Vortrag von Pfarrer Jakobi und anschließendem Picknick vor dem bekannten Wallfahrtsort, bleibt wohl bei allen ein unvergessliches Erlebnis.
Der kleine Ort Martinfeld bot außerdem durch seine Reithalle noch ein besonderes Abenteuer. Ein paar wenige Mutige (Mädels) wagten sich hoch zu Ross und durften ein paar Runden in der Reithalle drehen. Ingrid Masmitja, die Reitlehrerin, führte die Jugendlichen sanft heran und erlaubte sogar, beim Reittraining zuzuschauen.
Einen abschließenden Höhepunkt bildete am Mittwochabend das Lagerfeuer auf dem Gelände der Jugendherberge. Josef Claus lobte die diesjährige Disziplin, die gute Zusammenarbeit und er würdigte alle Teilnehmer am Abreisetag durch eine besondere Aufnahme in die Berufsstände mit adligen Urkunden. Er danke allen Kollegen und den Jugendlichen für den gelungenen Berufsstart 2013.

