Generation ‚65 plus‘ mit eigenem Auto
Donnerstag, 17. Oktober 2013, 16:14 Uhr
Die Menschen wollen heute möglichst ein Leben lang mobil sein. 93 Prozent der Generation ‚65 plus‘ wollen am liebsten selbständig mit dem Auto unterwegs sein. Gleichzeitig wird für ältere Verkehrsteilnehmer der Straßenverkehr verstärkt zu einer Herausforderung......
...Um die Grenzen der eigenen Fahrtauglichkeit zu überprüfen, sollte man auch ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Mit unserer Verkehrssicherheitskampagne ‚Denken.Fahren.Ankommen.‘ werben wir für regelmäßige Gesundheitschecks. Wir setzen hierbei auf Freiwilligkeit statt Zwang. Das ‚Denken‘ steht bei der Kampagne bewusst an erster Stelle – nur wer über seine Rolle im Straßenverkehr nachdenkt, kann sich verantwortungsvoll verhalten, sagte heute Verkehrsminister Christian Carius in Erfurt.
Der Minister eröffnete als Schirmherr die Tagung ‚Mobil ein Leben lang‘ des Thüringer Verkehrssicherheitsrats. Die Altersgruppe der Verkehrsteilnehmer ab 65 Jahren war mit 8.331 Verkehrsunfällen im Jahr 2012 an rund 15 Prozent der insgesamt 55.278 Verkehrsunfälle beteiligt. Überwiegend mit dem eigenen Auto sind noch 85 Prozent der Senioren mobil. Dies ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrats.
82 Prozent der älteren Autofahrer wären bereit, auf ihren Führerschein zu verzichten, wenn sie nicht mehr sicher fahren können.
Mit unserer Verkehrssicherheitskampagne, so Carius weiter, wollen wir das Bewusstsein für altersbedingte Beeinträchtigungen schärfen. Dabei wollen wir auch die Ärzteschaft als Partner gewinnen, die möglichst frühzeitig ihre Patienten auf dieses sensible Thema ansprechen sollte.
Die Tagung des Verkehrssicherheitsrats beschäftigt sich neben den Fragen zur Beurteilung und Erhaltung der Fahrtauglichkeit auch mit der Kompensation körperlicher Einschränkungen durch Fahrassistenzsysteme und der Rolle des öffentlichen Personennahverkehrs in einer alternden Gesellschaft. Auch die seniorengerechte Verkehrsraumgestaltung durch längere Grünphasen, Gehwegabsenkungen und andere Maßnahmen trägt bei zu einer altersgerechten Mobilität. Hierzu waren Vertreter von Verkehrsunternehmen und des Fahrlehrerverbandes sowie Experten der FH Erfurt, des TÜV und der DEKRA als Referenten eingeladen.
Autor: en...Um die Grenzen der eigenen Fahrtauglichkeit zu überprüfen, sollte man auch ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Mit unserer Verkehrssicherheitskampagne ‚Denken.Fahren.Ankommen.‘ werben wir für regelmäßige Gesundheitschecks. Wir setzen hierbei auf Freiwilligkeit statt Zwang. Das ‚Denken‘ steht bei der Kampagne bewusst an erster Stelle – nur wer über seine Rolle im Straßenverkehr nachdenkt, kann sich verantwortungsvoll verhalten, sagte heute Verkehrsminister Christian Carius in Erfurt.
Der Minister eröffnete als Schirmherr die Tagung ‚Mobil ein Leben lang‘ des Thüringer Verkehrssicherheitsrats. Die Altersgruppe der Verkehrsteilnehmer ab 65 Jahren war mit 8.331 Verkehrsunfällen im Jahr 2012 an rund 15 Prozent der insgesamt 55.278 Verkehrsunfälle beteiligt. Überwiegend mit dem eigenen Auto sind noch 85 Prozent der Senioren mobil. Dies ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrats.
82 Prozent der älteren Autofahrer wären bereit, auf ihren Führerschein zu verzichten, wenn sie nicht mehr sicher fahren können.
Mit unserer Verkehrssicherheitskampagne, so Carius weiter, wollen wir das Bewusstsein für altersbedingte Beeinträchtigungen schärfen. Dabei wollen wir auch die Ärzteschaft als Partner gewinnen, die möglichst frühzeitig ihre Patienten auf dieses sensible Thema ansprechen sollte.
Die Tagung des Verkehrssicherheitsrats beschäftigt sich neben den Fragen zur Beurteilung und Erhaltung der Fahrtauglichkeit auch mit der Kompensation körperlicher Einschränkungen durch Fahrassistenzsysteme und der Rolle des öffentlichen Personennahverkehrs in einer alternden Gesellschaft. Auch die seniorengerechte Verkehrsraumgestaltung durch längere Grünphasen, Gehwegabsenkungen und andere Maßnahmen trägt bei zu einer altersgerechten Mobilität. Hierzu waren Vertreter von Verkehrsunternehmen und des Fahrlehrerverbandes sowie Experten der FH Erfurt, des TÜV und der DEKRA als Referenten eingeladen.
