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Kofferdemo findet Anerkennung

Mittwoch, 23. Oktober 2013, 12:36 Uhr
Zwei der ausgewählten Stationen der neuen „Thüringer Straße der Menschenrechte und Demokratie" befinden sich im Eichsfeld. Eine Jury hat sich dafür entschieden, die „Kofferdemo“ von Worbis und die Erinnerung an den christlichen Gewerkschafter Hugo Dornhofer in Heiligenstadt durch die Aufnahme in die Liste der Gedenkorte zu würdigen...

Insgesamt sind 60 Vorschläge aus ganz Thüringen eingegangen. Ein Beirat unter dem Vorsitz des Präsidenten des Thüringer Verfassungs­gerichtshofs, Joachim Lindner, hat zwanzig der eingereichten Vor­schläge zur Auszeichnung empfohlen. Die vollständige Liste – mit Kurzbeschreibungen zu allen ausgewählten Vorschlägen - ist als Anlage beigefügt.

Justizminister Holger Poppenhäger hatte den Wettbewerb in Vorbereitung des 20. Geburtstages der Verfassung des Freistaats Thüringen ausgerufen. Damit sollten Menschen, Orte und Ereignisse öffentlich gewürdigt werden, die sich in der Vergangenheit für die Verbreitung sozialer und demokratischer Ideen auf Thüringer Boden her­vorgetan haben.

Der Wettbewerb wurde vom Thüringer Gemeinde- und Städtebund, der Thüringer Tourismus GmbH und dem Heimatbund Thü­ringen e.V. unterstützt. So konnten eine ganze Reihe bisher weniger bekannter Orte, Ereignisse und Personen entdeckt werden, die mit Demokratie und Menschenrechten in einem wesentlichen Zusam­menhang stehen.

„Ich freue mich, dass so viele meiner Bitte zur demokratischen Spurensuche nachgekommen sind“, sagte Justizminister Holger Poppenhäger. „Das Ergebnis zeigt, welche vielschichtige und lange Tradition das Ringen um Demokratie und Menschenrechte in Thüringen hat.“

Die Auszeichnung der 20 ausgewählten Vorschläge soll am 4. Dezember 2013 um 14 Uhr in der Aula der Friedrich-Schiller-Universität in Jena erfolgen.
Autor: en

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