Leinefelder Kirmes geht heute zu Ende
Sonntag, 27. Oktober 2013, 14:22 Uhr
Mit der Beerdigung der Kirmes um 19 Uhr an der Maria Magdalena Kirche in Leinefelde geht die diesjährige Kirmes zu Ende. Am Nachmittag ist aber noch Kirmestanz für Kinder (Eltern sind natürlich auch willkommen)….
Heute wird auch Kirchweihfest dieser Leinefelder Kirche gefeiert. Im Hochamt zum Kirchweihfeste sagte Dechant Bernhard Wehner, dass der Einsatz der Menschen damals unbeschreiblich sei, als diese schöne Kirche gebaut wurde. Blättert man in der Geschichte, so liest man, dass 1886 der Grundstein für die neue katholische Kirche mit einem dreischiffigen Gotteshaus im neugotischen Stil gelegt wurde und viele Gemeindemitglieder beim Bau halfen. 1893, also genau vor 120 Jahren, erfolgte die Kirchweihe. Patronin der Kirche mit ihrem 56 Meter hohen Turm ist die Heilige Maria Magdalena.
Vor dem Hochamt gab es noch eine lustige Begebenheit. Eines der vielen Kinder, die heute mit ihren Eltern in die Kirche gekommen waren, gefielen offensichtlich die kleinen Glöckchen, die zur Eucharistie geläutet werden, so gut, dass es sie schon einmal erklingen ließ. Der Organist begann daraufhin zu spielen, alle erhoben sich von den Bänken und setzten sich lachend gleich wieder. Es war ja noch nicht soweit.
In seiner Predigt ging Dechant Bernhard Wehner u.a. auch darauf ein, dass es dem Engagement der Kirmesburschen zu verdanken sei, dass überhaupt die Kirmes so gefeiert werden kann. Aber er appellierte auch vor allem an die mittlere Generation, dieses Angebot auch zu nutzen, schließlich sei es unsere Kirmes, die gefeiert wird. Er sprach den leeren Saal an, der sich den Kirmesburschen am vergangenen Freitag bot und fragte, wie lange es wohl die Kirmesburschen mitmachen würden, wenn keiner oder nur wenige kämen.
Bernhard Wehner erzählte von einer Begebenheit mit Pfarrer Heinrich Meyer, der durch einen tragischen Unfall ums Leben kam und in der vergangenen Woche beerdigt wurde. Heinrich Meyer (83) wurde einmal gebeten, Vertretung zu machen. Er sagte, wenn er predigen solle, so könne er es nur, wie er früher gepredigt habe… Der Dechant würdigte das und sagte, um den Glauben zu verkünden brauchen wir keine Entertainer. Es ist auch manchmal nicht zu verstehen, was die heutige moderne Zeit so mit sich bringe, wie beispielsweise den Abhörskandal. Wir werden hier mit einer Öffentlichkeit konfrontiert, die nicht fassbar sei, sagte der Dechant. Und das, was in Limburg passiert sei, das könne auch nicht einer allein gemacht haben.
Dechant Wehner verwies weiterhin auf die Vorbereitung des traditionellen Adventskalenders und auch darauf, dass im nächsten Jahr die Orgel der Kirche erneuert werden soll. Zum Abschluss stellte er Stefan Burmeister aus Sonneberg vor, der derzeit ein Praktikum in der Pfarrgemeinde macht. Gestern Abend wurde er bereits bei den Kirmesburschen aufgenommen. Von der Kirmes sei er positiv überrascht und versprach, auch im nächsten Jahr dabei zu sein.
Auf dem Saal beim Eichsfelder Hof hat jetzt die Kirmesfeier für Kinder begonnen. Um 19 Uhr sind dann alle Erwachsenen eingeladen, an der traditionellen Beerdigung der Kirmes teilzunehmen.
Autor: enHeute wird auch Kirchweihfest dieser Leinefelder Kirche gefeiert. Im Hochamt zum Kirchweihfeste sagte Dechant Bernhard Wehner, dass der Einsatz der Menschen damals unbeschreiblich sei, als diese schöne Kirche gebaut wurde. Blättert man in der Geschichte, so liest man, dass 1886 der Grundstein für die neue katholische Kirche mit einem dreischiffigen Gotteshaus im neugotischen Stil gelegt wurde und viele Gemeindemitglieder beim Bau halfen. 1893, also genau vor 120 Jahren, erfolgte die Kirchweihe. Patronin der Kirche mit ihrem 56 Meter hohen Turm ist die Heilige Maria Magdalena.
Vor dem Hochamt gab es noch eine lustige Begebenheit. Eines der vielen Kinder, die heute mit ihren Eltern in die Kirche gekommen waren, gefielen offensichtlich die kleinen Glöckchen, die zur Eucharistie geläutet werden, so gut, dass es sie schon einmal erklingen ließ. Der Organist begann daraufhin zu spielen, alle erhoben sich von den Bänken und setzten sich lachend gleich wieder. Es war ja noch nicht soweit.
In seiner Predigt ging Dechant Bernhard Wehner u.a. auch darauf ein, dass es dem Engagement der Kirmesburschen zu verdanken sei, dass überhaupt die Kirmes so gefeiert werden kann. Aber er appellierte auch vor allem an die mittlere Generation, dieses Angebot auch zu nutzen, schließlich sei es unsere Kirmes, die gefeiert wird. Er sprach den leeren Saal an, der sich den Kirmesburschen am vergangenen Freitag bot und fragte, wie lange es wohl die Kirmesburschen mitmachen würden, wenn keiner oder nur wenige kämen.
Bernhard Wehner erzählte von einer Begebenheit mit Pfarrer Heinrich Meyer, der durch einen tragischen Unfall ums Leben kam und in der vergangenen Woche beerdigt wurde. Heinrich Meyer (83) wurde einmal gebeten, Vertretung zu machen. Er sagte, wenn er predigen solle, so könne er es nur, wie er früher gepredigt habe… Der Dechant würdigte das und sagte, um den Glauben zu verkünden brauchen wir keine Entertainer. Es ist auch manchmal nicht zu verstehen, was die heutige moderne Zeit so mit sich bringe, wie beispielsweise den Abhörskandal. Wir werden hier mit einer Öffentlichkeit konfrontiert, die nicht fassbar sei, sagte der Dechant. Und das, was in Limburg passiert sei, das könne auch nicht einer allein gemacht haben.
Dechant Wehner verwies weiterhin auf die Vorbereitung des traditionellen Adventskalenders und auch darauf, dass im nächsten Jahr die Orgel der Kirche erneuert werden soll. Zum Abschluss stellte er Stefan Burmeister aus Sonneberg vor, der derzeit ein Praktikum in der Pfarrgemeinde macht. Gestern Abend wurde er bereits bei den Kirmesburschen aufgenommen. Von der Kirmes sei er positiv überrascht und versprach, auch im nächsten Jahr dabei zu sein.
Auf dem Saal beim Eichsfelder Hof hat jetzt die Kirmesfeier für Kinder begonnen. Um 19 Uhr sind dann alle Erwachsenen eingeladen, an der traditionellen Beerdigung der Kirmes teilzunehmen.


