Straßenbau anmelden
Montag, 18. November 2013, 14:05 Uhr
Thüringen braucht mehr Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur. Denn ein leistungsfähiges Straßen- und Schienennetz ermöglicht hohe Lebensqualität, schafft wirtschaftliches Wachstum und sichert qualifizierte Arbeitsplätze. Das sagt der zuständige Minister...
"Verkehrsinvestitionen sind ein Wachstumsmotor für die ‚Schnelle Mitte’ Deutschlands. Deshalb sind zusätzliche Finanzmittel für Erhalt und Neubau des Straßennetzes zwingend notwendig. Die chronische Unterfinanzierung des Verkehrssektors muss endlich ein Ende haben. Das erklärte heute Verkehrsminister Christian Carius anlässlich der Anmeldung von Thüringer Verkehrsprojekten für den neuen Bundesverkehrswegeplan 2015 (BVWP).
Wir werden dem Bund 90 Projekte melden, davon sind 82 Ortsumgehungen. Wir bringen dabei alle offenen Vorhaben aus dem alten Bundesverkehrswegeplan von 2003 wieder auf die Agenda und verzichten auf Neuanmeldungen von Straßenprojekten, bilanzierte Carius. Lag der Schwerpunkt der Maßnahmen in 2003 im Ausbau des Autobahnnetzes, so liegt er aktuell auf dem Bau von Ortsumgehungen an Bundesstraßen. Wir haben dabei alle Regionen des Landes im Blick, ergänzte der Minister.
Carius hatte die Unterfinanzierung der Verkehrsinfrastruktur in Deutschland auch auf die Tagesordnung der Verkehrsministerkonferenz Anfang November in Suhl gebracht und sich für eine nachhaltige Finanzausstattung eingesetzt. Die Verkehrsminister waren sich einig, dass der Bund einen Fonds aus Bundesmitteln auflegen muss. Diese zusätzlichen Finanzmittel müssen 1:1 in die Verkehrsinfrastruktur fließen, betonte Carius.
Die Bundesregierung wird Ende 2015 einen neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP) vorlegen. Dieser wird Grundlage des neuen Bundesfernstraßennetzes.
Thüringen wird fristgemäß bis Ende November einen Maßnahmenkatalog mit insgesamt 90 Projekten mit einem Gesamtfinanzvolumen von rund 2,3 Milliarden Euro dem Bund vorlegen. Zusätzlich werden zwei Landesstraßen-Vorhaben zur Überprüfung (Relevanz als Bundesstraße) gemeldet.
Von den 90 Projekten sind 82 Projekte Ortsumgehungen (OU). Beispiele: OU Zeutsch, OU Mackenrode, OU Kallmerode, OU Höngeda. Acht Vorhaben betreffen die Erweiterung von Bundesstraßenabschnitten von 2 auf 4 Fahrbahnstreifen (zwei Richtungsfahrbahnen).
Autor: red"Verkehrsinvestitionen sind ein Wachstumsmotor für die ‚Schnelle Mitte’ Deutschlands. Deshalb sind zusätzliche Finanzmittel für Erhalt und Neubau des Straßennetzes zwingend notwendig. Die chronische Unterfinanzierung des Verkehrssektors muss endlich ein Ende haben. Das erklärte heute Verkehrsminister Christian Carius anlässlich der Anmeldung von Thüringer Verkehrsprojekten für den neuen Bundesverkehrswegeplan 2015 (BVWP).
Wir werden dem Bund 90 Projekte melden, davon sind 82 Ortsumgehungen. Wir bringen dabei alle offenen Vorhaben aus dem alten Bundesverkehrswegeplan von 2003 wieder auf die Agenda und verzichten auf Neuanmeldungen von Straßenprojekten, bilanzierte Carius. Lag der Schwerpunkt der Maßnahmen in 2003 im Ausbau des Autobahnnetzes, so liegt er aktuell auf dem Bau von Ortsumgehungen an Bundesstraßen. Wir haben dabei alle Regionen des Landes im Blick, ergänzte der Minister.
Carius hatte die Unterfinanzierung der Verkehrsinfrastruktur in Deutschland auch auf die Tagesordnung der Verkehrsministerkonferenz Anfang November in Suhl gebracht und sich für eine nachhaltige Finanzausstattung eingesetzt. Die Verkehrsminister waren sich einig, dass der Bund einen Fonds aus Bundesmitteln auflegen muss. Diese zusätzlichen Finanzmittel müssen 1:1 in die Verkehrsinfrastruktur fließen, betonte Carius.
Die Bundesregierung wird Ende 2015 einen neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP) vorlegen. Dieser wird Grundlage des neuen Bundesfernstraßennetzes.
Thüringen wird fristgemäß bis Ende November einen Maßnahmenkatalog mit insgesamt 90 Projekten mit einem Gesamtfinanzvolumen von rund 2,3 Milliarden Euro dem Bund vorlegen. Zusätzlich werden zwei Landesstraßen-Vorhaben zur Überprüfung (Relevanz als Bundesstraße) gemeldet.
Von den 90 Projekten sind 82 Projekte Ortsumgehungen (OU). Beispiele: OU Zeutsch, OU Mackenrode, OU Kallmerode, OU Höngeda. Acht Vorhaben betreffen die Erweiterung von Bundesstraßenabschnitten von 2 auf 4 Fahrbahnstreifen (zwei Richtungsfahrbahnen).
