Am Grenzmuseum wird vieles neu
Freitag, 10. Januar 2014, 15:24 Uhr
Die Gedenkstätte und außerschulischer Lernort Grenzmuseum Schifflersgrund konnte auch im abgelaufenen Jahr wieder 45.000 Besucher begrüßen. Davon hat sich die Zahl der Schüler wieder erhöht, jeder 10. Besucher im Museum war ein Schüler...
Pädagogen der beiden Staatlichen Schulämter Worbis und Bebra begleiten die jugendlichen Besucher mit pädagogischen Konzepten, führen im Museum, dabei hat aber das selbständige Erkunden im Museum mittels QR-Code auf Smartphone-Geräten auch schon einen hohen Stellenwert. Vermehrt erreichen uns Schülergruppen im Rahmen des Schüleraustausches aus Frankreich, England, Italien und Polen.
Die Gedenkstätte erfährt in diesem Jahr eine Neuorientierung: Fahrzeuge, Hubschrauber und andere Exponate der umfangreichen Techniksammlung werden entsprechend ihres damaligen Einsatzes zur Grenzsicherung umgesetzt; ein neuer Eingangsbereich von ca. 250 Quadratmeter wird errichtet und soll 2015 in die Feierlichkeiten 25 Jahre Wiedervereinigung - Zentralveranstaltung Hessen - eingebunden werden.
Verschiedene Ausstellungscontainer auf dem 20.000 Quadratmer großen Gelände werden umgesetzt, bzw. abgerissen. Die eigentliche Grenzanlage mit einer Zaunlänge von ca. zwei km und die damit noch längste erhaltene originale Grenzanlage, soll wieder ihren Originalzustand erhalten und von zusätzlichen Baulichkeiten befreit werden. Der 11 Meter hohe Beobachtungsturm der Grenztruppen der DDR erhält eine Videoanlage, um den Besuchern am Fuße des Turms den Blick auf die Grenzanlagen zu vermitteln.
Der Radlader aus der tödlichen Flucht Großes soll an anderer Stelle positioniert werden. Die Ausstellungen werden von Kunststudenten überarbeitet, erhalten eine neue museale, pädagogische Ausrichtung und werden mehrsprachig beschriftet. Historiker und Museumspädagogen begleiten diese Neuorientierung im Museum. Für das Gesamtvolumen werden mit Eigenhilfe für die Umgestaltung ca. 350.000 Euro Kosten entstehen.
Für die Feierlichkeiten zum 25 jährigen Erinnern an die Grenzöffnung 1989 sind verschiedene Veranstaltungen im Museum geplant. Wir werden an die Ereignisse des Volksaufstandes am 17. Juni 1953, ebenso erinnern, wie an den Mauerbau 1961 und den Tag der Grenzöffnung am 9.11.1989.
Wolfgang Ruske, Stefan Heuckeroth-Hartmann
Autor: enPädagogen der beiden Staatlichen Schulämter Worbis und Bebra begleiten die jugendlichen Besucher mit pädagogischen Konzepten, führen im Museum, dabei hat aber das selbständige Erkunden im Museum mittels QR-Code auf Smartphone-Geräten auch schon einen hohen Stellenwert. Vermehrt erreichen uns Schülergruppen im Rahmen des Schüleraustausches aus Frankreich, England, Italien und Polen.
Die Gedenkstätte erfährt in diesem Jahr eine Neuorientierung: Fahrzeuge, Hubschrauber und andere Exponate der umfangreichen Techniksammlung werden entsprechend ihres damaligen Einsatzes zur Grenzsicherung umgesetzt; ein neuer Eingangsbereich von ca. 250 Quadratmeter wird errichtet und soll 2015 in die Feierlichkeiten 25 Jahre Wiedervereinigung - Zentralveranstaltung Hessen - eingebunden werden.
Verschiedene Ausstellungscontainer auf dem 20.000 Quadratmer großen Gelände werden umgesetzt, bzw. abgerissen. Die eigentliche Grenzanlage mit einer Zaunlänge von ca. zwei km und die damit noch längste erhaltene originale Grenzanlage, soll wieder ihren Originalzustand erhalten und von zusätzlichen Baulichkeiten befreit werden. Der 11 Meter hohe Beobachtungsturm der Grenztruppen der DDR erhält eine Videoanlage, um den Besuchern am Fuße des Turms den Blick auf die Grenzanlagen zu vermitteln.
Der Radlader aus der tödlichen Flucht Großes soll an anderer Stelle positioniert werden. Die Ausstellungen werden von Kunststudenten überarbeitet, erhalten eine neue museale, pädagogische Ausrichtung und werden mehrsprachig beschriftet. Historiker und Museumspädagogen begleiten diese Neuorientierung im Museum. Für das Gesamtvolumen werden mit Eigenhilfe für die Umgestaltung ca. 350.000 Euro Kosten entstehen.
Für die Feierlichkeiten zum 25 jährigen Erinnern an die Grenzöffnung 1989 sind verschiedene Veranstaltungen im Museum geplant. Wir werden an die Ereignisse des Volksaufstandes am 17. Juni 1953, ebenso erinnern, wie an den Mauerbau 1961 und den Tag der Grenzöffnung am 9.11.1989.
Wolfgang Ruske, Stefan Heuckeroth-Hartmann


