Stillstand im Märkischen Werk?
Donnerstag, 06. März 2014, 09:24 Uhr
Die Mitarbeiter vom Märkischen Werk Großbodungen fordern einen Tarifvertrag. Die Mitglieder der IG Metall sollen über Arbeitskampfmaßnahmen entscheiden...
Nachdem die IG Metall Nordhausen die Geschäftsleitung des Märkischen Werkes in der Landgemeinde Am Ohmberg (Großbodungen) mehrfach aufgefordert hat, in Tarifverhandlungen einzutreten, ist bislang nur Stillstand zu verzeichnen. Das Anliegen der Metallerinnen und Metaller im Betrieb, ist die Anerkennung der Tarifverträge der Metall- und Elektroindustrie Thüringen. Dafür hatten sie zuvor eine Tarifkommission gebildet und eine Forderungsdiskussion geführt.
Wir warten seit Wochen auf eine Terminbestätigung der Geschäftsleitung. Stattdessen hält man sich an der Frage auf, wo die rechtliche Grundlage unserer Forderung zu finden sei. Ich halte das für eine Verzögerungsstrategie. Einem Unternehmen, dass in seinem Hauptwerk im nord-rheinwestfälischen Halver einst tarifgebunden war, muss man nicht erklären, dass es ein Tarifvertragsgesetz gibt, erklärt Alexander Scharff von der IG Metall Nordhausen.
Jetzt sollen laut der IG Metall Nordhausen die Mitglieder über das weitere Verfahren entschei-
den. Da wir unsere Forderung ernst meinen, werden wir nun festlegen, wie wir entsprechend Druck auf die Geschäftsleitung aufbauen, um sie letztlich an den Verhandlungstisch zu bekommen. Dafür stehen uns einige Möglichkeiten und Eskalationsstufen zur Verfügung, die wir ausschöpfen werden, sagt Scharff.
Autor: enNachdem die IG Metall Nordhausen die Geschäftsleitung des Märkischen Werkes in der Landgemeinde Am Ohmberg (Großbodungen) mehrfach aufgefordert hat, in Tarifverhandlungen einzutreten, ist bislang nur Stillstand zu verzeichnen. Das Anliegen der Metallerinnen und Metaller im Betrieb, ist die Anerkennung der Tarifverträge der Metall- und Elektroindustrie Thüringen. Dafür hatten sie zuvor eine Tarifkommission gebildet und eine Forderungsdiskussion geführt.
Wir warten seit Wochen auf eine Terminbestätigung der Geschäftsleitung. Stattdessen hält man sich an der Frage auf, wo die rechtliche Grundlage unserer Forderung zu finden sei. Ich halte das für eine Verzögerungsstrategie. Einem Unternehmen, dass in seinem Hauptwerk im nord-rheinwestfälischen Halver einst tarifgebunden war, muss man nicht erklären, dass es ein Tarifvertragsgesetz gibt, erklärt Alexander Scharff von der IG Metall Nordhausen.
Jetzt sollen laut der IG Metall Nordhausen die Mitglieder über das weitere Verfahren entschei-
den. Da wir unsere Forderung ernst meinen, werden wir nun festlegen, wie wir entsprechend Druck auf die Geschäftsleitung aufbauen, um sie letztlich an den Verhandlungstisch zu bekommen. Dafür stehen uns einige Möglichkeiten und Eskalationsstufen zur Verfügung, die wir ausschöpfen werden, sagt Scharff.
