Frauen Union Eichsfeld unterwegs
Dienstag, 11. März 2014, 14:14 Uhr
Das Ergebnis eines Forschungsprojektes im Rahmen der Lutherdekade, das die Mühlhäuser Museen gemeinsam mit den Museen aus Leipzig und Magdeburg im Verbund mit der Historischen Kommission für Thüringen in Mühlhausen präsentieren, ist einzigartig....
Davon ist Landtagsabgeordnete Christina Tasch überzeugt und hatte nach einem Besuch im Rahmen der diesjährigen Klausurtagung der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag zu einem Museumsbesuch nach Mühlhausen eingeladen.
Umsonst ist der Tod! unter diesem umgangssprachlich provozierenden Titel beherbergt das Museum am Lindenbühl bereits seit September des vergangenen Jahres eine der bedeutendsten, kulturgeschichtlichen Ausstellung der letzten Jahre. Der Titel der Ausstellung spielt auf die Bestrebungen der Menschen in der Zeit um das Jahr 1500 an, etwa durch Prozessionen und Wallfahrten das Seelenheil sicherzustellen oder auch ganz irdische Wünsche wahr werden zu lassen.
Ablasshandel und Ämterkauf, Angst und Aberglaube – Kirche und Religion des Mittelalters haben bis heute keinen guten Ruf. Die Ausstellung entkräftet zahlreiche negative Vorurteile über die vielfältige Alltagsfrömmigkeit in den Jahrzehnten vor der Reformation.
Praktisch muss man über sieben Brücken gehen, wobei jede Brücke ein Kapitel der Ausstellung darstellt, um die Geschichte der Reformation zu verstehen. Präsentiert werden weniger die üblichen Kostbarkeiten solcher Schauen wie goldene Kelche oder prunkvolle Messgewänder, im Mittelpunkt stehen kaum bekannte Schätze vor allem aus Sammlungen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Museumsdirektor Thomas T. Müller berichtete im Rahmen seiner Führung anschaulich von den Umständen des Auffindens mancher Ausstellungsstücke, beispielsweise eines Altardetails, das bei einer Haussanierung zum Vorschein kam.
Bei der anschließenden Einkehr im Kaffee Schikore äußerten sich alle begeistert über die gelungene Ausstellung. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Frau Christina Tasch und Herrn Thomas T. Müller für den gelungenen Nachmittag. Wir können einen Besuch der Mühlhäuser Museen nur empfehlen, die Ausstellung ist noch bis 14. April 2014 zu sehen.
Kerstin Sommerfeld
Kreisvorsitzende der Frauenunion Eichsfeld
Autor: enDavon ist Landtagsabgeordnete Christina Tasch überzeugt und hatte nach einem Besuch im Rahmen der diesjährigen Klausurtagung der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag zu einem Museumsbesuch nach Mühlhausen eingeladen.
Umsonst ist der Tod! unter diesem umgangssprachlich provozierenden Titel beherbergt das Museum am Lindenbühl bereits seit September des vergangenen Jahres eine der bedeutendsten, kulturgeschichtlichen Ausstellung der letzten Jahre. Der Titel der Ausstellung spielt auf die Bestrebungen der Menschen in der Zeit um das Jahr 1500 an, etwa durch Prozessionen und Wallfahrten das Seelenheil sicherzustellen oder auch ganz irdische Wünsche wahr werden zu lassen.
Ablasshandel und Ämterkauf, Angst und Aberglaube – Kirche und Religion des Mittelalters haben bis heute keinen guten Ruf. Die Ausstellung entkräftet zahlreiche negative Vorurteile über die vielfältige Alltagsfrömmigkeit in den Jahrzehnten vor der Reformation.
Praktisch muss man über sieben Brücken gehen, wobei jede Brücke ein Kapitel der Ausstellung darstellt, um die Geschichte der Reformation zu verstehen. Präsentiert werden weniger die üblichen Kostbarkeiten solcher Schauen wie goldene Kelche oder prunkvolle Messgewänder, im Mittelpunkt stehen kaum bekannte Schätze vor allem aus Sammlungen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Museumsdirektor Thomas T. Müller berichtete im Rahmen seiner Führung anschaulich von den Umständen des Auffindens mancher Ausstellungsstücke, beispielsweise eines Altardetails, das bei einer Haussanierung zum Vorschein kam.
Bei der anschließenden Einkehr im Kaffee Schikore äußerten sich alle begeistert über die gelungene Ausstellung. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Frau Christina Tasch und Herrn Thomas T. Müller für den gelungenen Nachmittag. Wir können einen Besuch der Mühlhäuser Museen nur empfehlen, die Ausstellung ist noch bis 14. April 2014 zu sehen.
Kerstin Sommerfeld
Kreisvorsitzende der Frauenunion Eichsfeld

