Matthäuspassion in Königsberg
Sonntag, 13. April 2014, 09:02 Uhr
Der Freundeskreis Kaliningrad war zur Matthäuspassion in Königsberg. Aufgeführt wurde Bachs große doppelchörige Passion als deutsch-russisches Projekt. Für die Küllstedterin Christina Tasch eine Sternstunde...
Wenn man von Sternstunden der Menschheit spricht, so war für mich eine solche Sternstunde die Aufführung der Matthäuspassion am vergangenen Freitag fast auf den Tag genau nach 70 Jahren, kurz vor der Zerstörung des Domes in Königsberg, so fasst die Vorsitzende des Freundeskreises, Christina Tasch aus Küllstedt ihre Eindrücke zusammen.
Von der Idee der Aufführung der Matthäuspassion im Frühjahr 2013, die von Denny Ph. Wilke, Stadtorganist aus Mühlhausen an mich und meine Landtagskollegin Elke Holzapfel herangetragen wurde, bis zur Aufführung war es ein steiniger Weg, dessen Mühen aber fast schon vergessen sind.
Aufgeführt wurde Bachs große doppelchörige Passion als deutsch-russisches Projekt. Unter der Leitung des Leipziger Gewandhausorganisten Michael Schönheit musizierte das Kaliningrader Symphonieorchester gemeinsam mit namhaften deutschen Gesangssolisten, dem Kammerchor der Schlosskapelle Saalfeld, dem Collegium Vocale Leipzig und den Thüringer Sängerknaben. Frau Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht war Schirmherrin dieser Aufführung.
Besonders gefreut hat mich, so Christina Tasch, dass sich Herr Hahn aus Stuttgart, der als 14-jähriger Konfirmand die letzte Aufführung der Mattthäuspassion am 04.04.1944 noch selbst erlebt hat, gemeinsam mit seiner Tochter angereist war.
Im Rahmen des Konzertbesuches konnte ein Memorandum über die Parlamentarische Zusammenarbeit zwischen der Gebietsduma von Kaliningrad und dem Thüringer Landtag unterzeichnet werden, Landtagspräsidentin Birgit Diezel war mit vor Ort sowie Mitglieder des Freundeskreises.
Im genannten Memorandum wird die lange historische Verbindung zwischen dem Gebiet der Oblast Kaliningrad (früher Ostpreußen) und Deutschland, gewürdigt. Gerade in einer Zeit, die im Verhältnis der beiden Gesamtstaaten nicht einfach ist, stellt unsere Vereinbarung ein gutes Zeichen dar, wenn wir uns gemeinsam auf den Weg machen, einen föderalen und einen europäischen Weg. so Landtagpräsidentin Birgit Diezel bei der Unterzeichnung des Memorandums.
Hoffnungsvolle Beispiele für das, was sich entwickeln kann, ist die in Aussicht stehende Schulpartnerschaft mit der Schule in Selenogradsk (Cranz) und dem Gymnasium Käthe Kollwitz in Lengenfeld unterm Stein, aber auch eine Partnerschaft mit dem Nationalpark Kurische Nehrung und dem Nationalpark Hainich wird angestrebt.
Wie auch in dem vergangenen Jahr wird es auch in diesem Jahr wieder eine gemeinsame Bildungs- und Kulturfahrt der CDU-Kreisverbände Eichsfeld und Unstrut-Heinich in der Zeit vom 19. – 22. Juni nach Königsberg geben. Interessenten können sich hierzu im Wahlkreisbüro Christina Tasch unter der Telefonnummer 036075-61257 anmelden.
Autor: enWenn man von Sternstunden der Menschheit spricht, so war für mich eine solche Sternstunde die Aufführung der Matthäuspassion am vergangenen Freitag fast auf den Tag genau nach 70 Jahren, kurz vor der Zerstörung des Domes in Königsberg, so fasst die Vorsitzende des Freundeskreises, Christina Tasch aus Küllstedt ihre Eindrücke zusammen.
Von der Idee der Aufführung der Matthäuspassion im Frühjahr 2013, die von Denny Ph. Wilke, Stadtorganist aus Mühlhausen an mich und meine Landtagskollegin Elke Holzapfel herangetragen wurde, bis zur Aufführung war es ein steiniger Weg, dessen Mühen aber fast schon vergessen sind.
Aufgeführt wurde Bachs große doppelchörige Passion als deutsch-russisches Projekt. Unter der Leitung des Leipziger Gewandhausorganisten Michael Schönheit musizierte das Kaliningrader Symphonieorchester gemeinsam mit namhaften deutschen Gesangssolisten, dem Kammerchor der Schlosskapelle Saalfeld, dem Collegium Vocale Leipzig und den Thüringer Sängerknaben. Frau Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht war Schirmherrin dieser Aufführung.
Besonders gefreut hat mich, so Christina Tasch, dass sich Herr Hahn aus Stuttgart, der als 14-jähriger Konfirmand die letzte Aufführung der Mattthäuspassion am 04.04.1944 noch selbst erlebt hat, gemeinsam mit seiner Tochter angereist war.
Im Rahmen des Konzertbesuches konnte ein Memorandum über die Parlamentarische Zusammenarbeit zwischen der Gebietsduma von Kaliningrad und dem Thüringer Landtag unterzeichnet werden, Landtagspräsidentin Birgit Diezel war mit vor Ort sowie Mitglieder des Freundeskreises.
Im genannten Memorandum wird die lange historische Verbindung zwischen dem Gebiet der Oblast Kaliningrad (früher Ostpreußen) und Deutschland, gewürdigt. Gerade in einer Zeit, die im Verhältnis der beiden Gesamtstaaten nicht einfach ist, stellt unsere Vereinbarung ein gutes Zeichen dar, wenn wir uns gemeinsam auf den Weg machen, einen föderalen und einen europäischen Weg. so Landtagpräsidentin Birgit Diezel bei der Unterzeichnung des Memorandums.
Hoffnungsvolle Beispiele für das, was sich entwickeln kann, ist die in Aussicht stehende Schulpartnerschaft mit der Schule in Selenogradsk (Cranz) und dem Gymnasium Käthe Kollwitz in Lengenfeld unterm Stein, aber auch eine Partnerschaft mit dem Nationalpark Kurische Nehrung und dem Nationalpark Hainich wird angestrebt.
Wie auch in dem vergangenen Jahr wird es auch in diesem Jahr wieder eine gemeinsame Bildungs- und Kulturfahrt der CDU-Kreisverbände Eichsfeld und Unstrut-Heinich in der Zeit vom 19. – 22. Juni nach Königsberg geben. Interessenten können sich hierzu im Wahlkreisbüro Christina Tasch unter der Telefonnummer 036075-61257 anmelden.

