Elektromobilität wird gefödert
Mittwoch, 16. April 2014, 16:46 Uhr
Das Thüringer Wirtschaftsministerium ändert Auswahlverfahren / Unternehmen und Forschungseinrichtungen können sich mit innovativen Projekten bis 30. Juni bewerben / Bereits 55 Elektroautos und 53 Ladestationen in 12 Monaten gefördert...
Das Thüringer Wirtschaftsministerium hat das Auswahlverfahren für das Förderprogramm Elektromobilität Thüringen geändert, um die Förderung stärker auf integrierte Standortkonzepte und die Erprobung neuer Geschäftsmodelle zu konzentrieren. Ziel dieses Programms ist es, die Entwicklungsprojekte auf dem Gebiet der Elektromobilität in Thüringen zu unterstützen und gleichzeitig die Anzahl der Elektroautos zu steigern.
Die Elektromobilität ist eine Zukunftstechnologie und für Thüringen ein industrie- und energiepolitisches Schlüsselthema, sagte der Thüringer Wirtschaftsminister Uwe Höhn. Sie biete Chancen für Wachstum und Beschäftigung z. B. in der Automobilbranche sowie in der Informations- und Kommunikationstechnologie und sei ein fester Bestandteil der Energiewende. Das neue Förderprogramm trägt dazu bei, die Innovationskraft des Freistaats zu verbessern.
Im April 2013 wurde das Programm gestartet. Jetzt – ein Jahr später – hat das Thüringer Wirtschaftsministerium das Auswahlverfahren auf ein Wettbewerbsverfahren umgestellt. Bis 30. Juni können Unternehmen und Forschungseinrichtungen ihre Wettbewerbsbeiträge einreichen.
Das Förderprogramm richtet sich an Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Thüringen, die sich an Feldversuchen zur Erprobung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen beteiligen und zu deren Projekt mindestens drei Fahrzeuge zählen. So werden sie z.B. bei der Anschaffung von Elektrofahrzeugen, dem Kauf von Ladesystemen, den Investitionen in elektrische Pufferspeicher oder bei der Erprobung neuer Geschäftsmodelle unterstützt. Gefördert werden die technologisch bedingten Mehrkosten, die im Rahmen vorhandener Bundesprogramme im Bereich Elektromobilität keine Unterstützung finden. Damit flankiert das Thüringer Wirtschaftsministerium die beim Bund zur Förderung eingereichten Projekte mit Landesmitteln.
Zahlreiche kleine und mittlere Thüringer Industrieunternehmen, die mit Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten, befinden sich unter den bisherigen Antragstellern. Bis Ende 2013 waren vier Konsortien aus Forschung und Entwicklung bei der Beantragung der Bundesförderung erfolgreich: dazu zählen sMobiliTy, SmartCityLogistik, E-MOTIF und die Grüne Mobilitätskette. In den vergangenen 12 Monaten konnte bereits die Anschaffung von 55 Elektrofahrzeugen und 53 Ladepunkte – 10 davon im öffentlichen Raum – unterstützt werden.
Die Thüringer GreenTech-Agentur informiert, berät und beurteilt die Projekte. Bewerben können sich die Unternehmen und Forschungseinrichtungen bis zum 30. Juni bei der Thüringer Aufbaubank. Bis spätestens 15. August werden die zur Förderung ausgewählten Projekte bekannt gegeben und die Unternehmen zur Antragstellung aufgefordert.
www.aufbaubank.de (à Förderprogramme)
www.thega.de (à Förderprogramm Elektromobilität)
Autor: enDas Thüringer Wirtschaftsministerium hat das Auswahlverfahren für das Förderprogramm Elektromobilität Thüringen geändert, um die Förderung stärker auf integrierte Standortkonzepte und die Erprobung neuer Geschäftsmodelle zu konzentrieren. Ziel dieses Programms ist es, die Entwicklungsprojekte auf dem Gebiet der Elektromobilität in Thüringen zu unterstützen und gleichzeitig die Anzahl der Elektroautos zu steigern.
Die Elektromobilität ist eine Zukunftstechnologie und für Thüringen ein industrie- und energiepolitisches Schlüsselthema, sagte der Thüringer Wirtschaftsminister Uwe Höhn. Sie biete Chancen für Wachstum und Beschäftigung z. B. in der Automobilbranche sowie in der Informations- und Kommunikationstechnologie und sei ein fester Bestandteil der Energiewende. Das neue Förderprogramm trägt dazu bei, die Innovationskraft des Freistaats zu verbessern.
Im April 2013 wurde das Programm gestartet. Jetzt – ein Jahr später – hat das Thüringer Wirtschaftsministerium das Auswahlverfahren auf ein Wettbewerbsverfahren umgestellt. Bis 30. Juni können Unternehmen und Forschungseinrichtungen ihre Wettbewerbsbeiträge einreichen.
Das Förderprogramm richtet sich an Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Thüringen, die sich an Feldversuchen zur Erprobung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen beteiligen und zu deren Projekt mindestens drei Fahrzeuge zählen. So werden sie z.B. bei der Anschaffung von Elektrofahrzeugen, dem Kauf von Ladesystemen, den Investitionen in elektrische Pufferspeicher oder bei der Erprobung neuer Geschäftsmodelle unterstützt. Gefördert werden die technologisch bedingten Mehrkosten, die im Rahmen vorhandener Bundesprogramme im Bereich Elektromobilität keine Unterstützung finden. Damit flankiert das Thüringer Wirtschaftsministerium die beim Bund zur Förderung eingereichten Projekte mit Landesmitteln.
Zahlreiche kleine und mittlere Thüringer Industrieunternehmen, die mit Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten, befinden sich unter den bisherigen Antragstellern. Bis Ende 2013 waren vier Konsortien aus Forschung und Entwicklung bei der Beantragung der Bundesförderung erfolgreich: dazu zählen sMobiliTy, SmartCityLogistik, E-MOTIF und die Grüne Mobilitätskette. In den vergangenen 12 Monaten konnte bereits die Anschaffung von 55 Elektrofahrzeugen und 53 Ladepunkte – 10 davon im öffentlichen Raum – unterstützt werden.
Die Thüringer GreenTech-Agentur informiert, berät und beurteilt die Projekte. Bewerben können sich die Unternehmen und Forschungseinrichtungen bis zum 30. Juni bei der Thüringer Aufbaubank. Bis spätestens 15. August werden die zur Förderung ausgewählten Projekte bekannt gegeben und die Unternehmen zur Antragstellung aufgefordert.
www.aufbaubank.de (à Förderprogramme)
www.thega.de (à Förderprogramm Elektromobilität)
