Was erwartet uns im August?
Dienstag, 17. Juni 2014, 17:08 Uhr
Bereits im Januar wurde die geplante Umstellung des internationalen Bankenverkehrs von der EU verschoben. Um ein Chaos in Europa zu verhindern, billigte das Europaparlament diese Verschiebung. Was erwartet uns nun im August mit der endgültigen SEPA-Umstellung...
Um eines vorwegzunehmen: Für Verbraucher ändert sich bis Februar 2016 nichts. Das neue Zahlungssystem SEPA wird nun am ersten August endgültig eingeführt. Die EU-Kommission stellte Anfang Januar fest, dass die Vorbereitungen zur Einführung nicht weit genug fortgeschritten waren. Denn geplant war die Umstellung ursprünglich am 1. Februar. Noch Mitte Dezember letzten Jahres kritisierte die Bundesbank die schleppende Umsetzung der neuen Kontonummern. Bis dahin waren erst 32 Prozent der Überweisungen im neuen SEPA-Format erfolgt, so Bundesbank-Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele. Wie genau das neue SEPA-Format aussieht, erläutern die SEPA MoneYou FAQs.
Durch das neue Zahlungssystem werden die alten Kontonummern sowie Bankleitzahlen abgeschafft und durch neue ersetzt. Die internationalen Kontonummern werden IBAN genannt und bestehen künftig aus 22 Stellen. Für Kunden einer deutschen Bank beginnt die IBAN stets mit den zwei Buchstaben DE für Deutschland. Danach folgen zwei neue Ziffern und dann die alte Bankleitzahl sowie die Kontonummer. In der Regel ist die IBAN auf den Kontoauszügen vermerkt.
Wenn nun ab dem 01. August das neue Zahlungssystem SEPA in Kraft tritt, dürfen Kreditinstitute die Überweisungen und Lastschriften von Unternehmen und Vereinen in Eurowährung nur noch in diesem Format mit der neuen IBAN verwenden. Private Verbraucher können aber ihre herkömmliche Kontonummer und Bankleitzahl noch bis 2016 anwenden.
Autor: redUm eines vorwegzunehmen: Für Verbraucher ändert sich bis Februar 2016 nichts. Das neue Zahlungssystem SEPA wird nun am ersten August endgültig eingeführt. Die EU-Kommission stellte Anfang Januar fest, dass die Vorbereitungen zur Einführung nicht weit genug fortgeschritten waren. Denn geplant war die Umstellung ursprünglich am 1. Februar. Noch Mitte Dezember letzten Jahres kritisierte die Bundesbank die schleppende Umsetzung der neuen Kontonummern. Bis dahin waren erst 32 Prozent der Überweisungen im neuen SEPA-Format erfolgt, so Bundesbank-Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele. Wie genau das neue SEPA-Format aussieht, erläutern die SEPA MoneYou FAQs.
Das bewirken die neuen Kontonummern
Der Begriff SEPA steht für Single Euro Payments Area" und bezeichnet damit einen einheitlichen Zahlungsraum in der Währung Euro. Kartenzahlungen, Überweisungen und Lastschriften werden hierdurch standardisiert und exakt gleich abgewickelt - unabhängig davon, ob sie nur ins Inland oder sogar über die Grenzen hinaus gehen. Die Umstellung der 28 EU-Staaten sowie Island, Norwegen, Liechtenstein, Monaco und der Schweiz erfolgt, um den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr zu vereinfachen.Durch das neue Zahlungssystem werden die alten Kontonummern sowie Bankleitzahlen abgeschafft und durch neue ersetzt. Die internationalen Kontonummern werden IBAN genannt und bestehen künftig aus 22 Stellen. Für Kunden einer deutschen Bank beginnt die IBAN stets mit den zwei Buchstaben DE für Deutschland. Danach folgen zwei neue Ziffern und dann die alte Bankleitzahl sowie die Kontonummer. In der Regel ist die IBAN auf den Kontoauszügen vermerkt.
Wenn nun ab dem 01. August das neue Zahlungssystem SEPA in Kraft tritt, dürfen Kreditinstitute die Überweisungen und Lastschriften von Unternehmen und Vereinen in Eurowährung nur noch in diesem Format mit der neuen IBAN verwenden. Private Verbraucher können aber ihre herkömmliche Kontonummer und Bankleitzahl noch bis 2016 anwenden.
