Für ein Wochenende Feuerwehrmann
Sonntag, 22. Juni 2014, 21:33 Uhr
Auch in diesem Jahr fanden sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehr von Heilbad Heiligenstadt an einem Freitag pünktlich um 16 Uhr zum Dienstbeginn des jährlichen Berufsfeuerwehrwochenendes ein. Dabei schlüpfen die Kinder und Jugendlichen jedes Jahr in die Rolle eines Berufsfeuerwehrmannes bzw. einer Berufsfeuerwehrfrau...
... und können ihr erlerntes theoretisches Wissen bei simulierten Einsätzen in die Praxis umsetzen. Nach dem gemeinschaftlichen Antreten zur Begrüßung und Fahrzeugeinteilung bekamen die Teilnehmer eine Einweisung in den Ablauf und überprüften ihre Fahrzeuge auf Einsatzbereitschaft. Nur wenig später ertönte dann auch schon der erste Alarmgong.
In der Bahnhofstraße sollte eine hilflose Person in einer verschlossenen Wohnung sein. Zügig rückte ein Fahrzeug aus und öffnete die Haustür. Nach einer Durchsuchung der Räume konnte der Gruppenführer dann Entwarnung geben. Der vermisste Anwohner hatte sich bei Freunden aufgehalten. Nur 20 Minuten später ertönte erneut der Alarm. Die Einsatzfahrt zu einem Dachstuhlbrand in Lutter konnte allerdings wieder abgebrochen werden.
Ganze Arbeit war jedoch wieder gefordert, als nach einem Arbeitsunfall eine Person unter einem schweren Eisengerüst begraben wurde. Mit Hebekissen ließ der Einsatzleiter dieses Anheben, um den Arbeiter mittels Spineboard retten zu können. Absturzgefährdete Teile, ein brennender Pkw, verunreinigte Gewässer oder ein Gartenlaubenbrand waren weitere Szenarien zu denen die Kinder und Jugendlichen am Freitagabend ausrückten.
Gerade als sich alle für die Nachtruhe fertig machten, ertönte nochmals der Alarmgong. Eine Person drohte von einer Brücke zu springen. Mittels Drehleiter und klärender Worte ließ sich diese jedoch von ihrem Vorhaben abbringen und schonend zu Boden befördern.
Doch auch der Samstag verlief nicht ruhiger. Kaum eine Minute gab es, in der die Berufsfeuerwehrmänner und –frauen verschnaufen konnten. Neben Ölspuren, einem feststeckendem Fahrstuhl oder einer Katze, die von einem Baum geholt werden musste, retteten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr mit Hilfe des Schlauchbootes auch eine Person aus einem Gewässer.
Große Aufregung herrschte, als die Alarmdurchsage mit den Worten Brennendes Flugzeug ertönte. Zügig, jedoch ohne Hektik begab sich die Mannschaft zu ihren Fahrzeugen. Wenig später traf der Löschzug an der fiktiven Einsatzstelle am Günteröder Flugplatz ein. Nach einer raschen Lageerkundung durch Einsatzleiter Oliver Henkel konnte der Angriffstrupp die zwei Insassen noch rechtzeitig retten. Umgehend wurde eine Wasserversorgung aufgebaut und der Brand gelöscht.
Dann ein schwerer Verkehrsunfall auf dem neuen Westzubringer. Gleich drei Fahrzeuge waren ineinander gefahren. Während sich einige Trupps um die Verletzten kümmerten, nahmen andere ausgelaufene Betriebsstoffe auf, leuchteten die Einsatzstelle aus und stellten den Brandschutz sicher.
Auch Bürgermeister Thomas Spielmann beteiligte sich mit seinem Pkw an diesem inszenierten Einsatz. Von Freitagabend bis Sonntagvormittag bewältigten die Fahrzeugbesatzungen zahlreiche Übungsszenarien. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr, für die das Berufsfeuerwehrwochenende jedes Jahr eine der aufregendsten Veranstaltung ist, resümierten mal wieder: eine gelungene Veranstaltung.
Auch Jugendwart Alexander Beck konnte diesem nur zustimmen und bedankte sich in diesem Zuge bei allen, die zum Gelingen beigetragen haben. Insbesondere bei den Kameraden der Einsatzabteilung und bei denen, die ein Übungsobjekt zur Verfügung gestellt hatten.
Johannes Lurch
Autor: en... und können ihr erlerntes theoretisches Wissen bei simulierten Einsätzen in die Praxis umsetzen. Nach dem gemeinschaftlichen Antreten zur Begrüßung und Fahrzeugeinteilung bekamen die Teilnehmer eine Einweisung in den Ablauf und überprüften ihre Fahrzeuge auf Einsatzbereitschaft. Nur wenig später ertönte dann auch schon der erste Alarmgong.
In der Bahnhofstraße sollte eine hilflose Person in einer verschlossenen Wohnung sein. Zügig rückte ein Fahrzeug aus und öffnete die Haustür. Nach einer Durchsuchung der Räume konnte der Gruppenführer dann Entwarnung geben. Der vermisste Anwohner hatte sich bei Freunden aufgehalten. Nur 20 Minuten später ertönte erneut der Alarm. Die Einsatzfahrt zu einem Dachstuhlbrand in Lutter konnte allerdings wieder abgebrochen werden.
Ganze Arbeit war jedoch wieder gefordert, als nach einem Arbeitsunfall eine Person unter einem schweren Eisengerüst begraben wurde. Mit Hebekissen ließ der Einsatzleiter dieses Anheben, um den Arbeiter mittels Spineboard retten zu können. Absturzgefährdete Teile, ein brennender Pkw, verunreinigte Gewässer oder ein Gartenlaubenbrand waren weitere Szenarien zu denen die Kinder und Jugendlichen am Freitagabend ausrückten.
Gerade als sich alle für die Nachtruhe fertig machten, ertönte nochmals der Alarmgong. Eine Person drohte von einer Brücke zu springen. Mittels Drehleiter und klärender Worte ließ sich diese jedoch von ihrem Vorhaben abbringen und schonend zu Boden befördern.
Doch auch der Samstag verlief nicht ruhiger. Kaum eine Minute gab es, in der die Berufsfeuerwehrmänner und –frauen verschnaufen konnten. Neben Ölspuren, einem feststeckendem Fahrstuhl oder einer Katze, die von einem Baum geholt werden musste, retteten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr mit Hilfe des Schlauchbootes auch eine Person aus einem Gewässer.
Große Aufregung herrschte, als die Alarmdurchsage mit den Worten Brennendes Flugzeug ertönte. Zügig, jedoch ohne Hektik begab sich die Mannschaft zu ihren Fahrzeugen. Wenig später traf der Löschzug an der fiktiven Einsatzstelle am Günteröder Flugplatz ein. Nach einer raschen Lageerkundung durch Einsatzleiter Oliver Henkel konnte der Angriffstrupp die zwei Insassen noch rechtzeitig retten. Umgehend wurde eine Wasserversorgung aufgebaut und der Brand gelöscht.
Dann ein schwerer Verkehrsunfall auf dem neuen Westzubringer. Gleich drei Fahrzeuge waren ineinander gefahren. Während sich einige Trupps um die Verletzten kümmerten, nahmen andere ausgelaufene Betriebsstoffe auf, leuchteten die Einsatzstelle aus und stellten den Brandschutz sicher.
Auch Bürgermeister Thomas Spielmann beteiligte sich mit seinem Pkw an diesem inszenierten Einsatz. Von Freitagabend bis Sonntagvormittag bewältigten die Fahrzeugbesatzungen zahlreiche Übungsszenarien. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr, für die das Berufsfeuerwehrwochenende jedes Jahr eine der aufregendsten Veranstaltung ist, resümierten mal wieder: eine gelungene Veranstaltung.
Auch Jugendwart Alexander Beck konnte diesem nur zustimmen und bedankte sich in diesem Zuge bei allen, die zum Gelingen beigetragen haben. Insbesondere bei den Kameraden der Einsatzabteilung und bei denen, die ein Übungsobjekt zur Verfügung gestellt hatten.
Johannes Lurch




