Energie effizient einsetzen
Donnerstag, 26. Juni 2014, 11:17 Uhr
Nicht zu unterschätzende Einsparpotentiale für Unternehmen hat die Industrie- und Handelskammer beim Energieverbrauch ausgemacht. Mit der Lehrgang "Energiemanager" will die IHK für das Thema sensibilisieren...
Die hohen Strom- und Gaspreise sorgen bereits dafür, dass die Wirtschaft in energieeffiziente Prozesse und Technologien investiert, um ihre Ausgaben zu reduzieren, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Die IHK Erfurt unterstütze die Firmen jetzt mit zwei weiteren attraktiven Angeboten: Wie sich nachhaltig Energie einsparen lässt, welche effizienten Technologien es gibt und mit welchen Veränderungen auf dem Energiemarkt zu rechnen ist, vermittelt der berufsbegleitende Lehrgang ‚EnergieManager (IHK)‘ ab September, so der IHK-Chef. Er freut sich, zur neunten Auflage bereits den 100. Absolventen begrüßen zu dürfen.
Neben den erfahrenen Mitarbeitern sollen im Rahmen des IHK-Projekts Azubis als Energie-Scouts auch Jugendliche lernen, mit offenen Augen durch das Unternehmen zu gehen, Kostenfallen aufzudecken und letztlich bares Geld zu sparen. Die Auszubildenden eines ähnlichen Projekts in Ostwestfalen konnten teilweise Einsparungen im fünfstelligen Bereich erzielen. Nach diesem Vorbild könnten auch Thüringer Betriebe von ihren Nachwuchskräften profitieren, hofft Grusser. Nicht zuletzt erhöhe die Qualifizierung die Attraktivität des Arbeitgebers für künftige Lehrstellenbewerber.
Die Auftaktveranstaltung zum Projekt Energie-Scout findet morgen, den 27. Juni bei der Schuler Pressen GmbH in Erfurt statt. Am gleichen Tag wird der Deutsche Bundestag abschließend zur aktuellen EEG-Novelle beraten, bei der die Themen Versorgungssicherheit und Energieeffizienz im Mittelpunkt stehen. Die Eigenerzeugung leistet einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit, zum Klimaschutz und zur Flexibilisierung der Nachfrage, und sollte deshalb von der EEG-Umlage freigestellt bleiben, fordert Grusser. Energieeffizienz lasse sich wiederum nicht per Verordnung verbindlich festlegen, denn die Unternehmen seien nach Größe, Produkten, Anlagenalter und Region sehr unterschiedlich aufgebaut.
Es ist richtig, energieintensive Betriebe von der weltweit nur in Deutschland verlangten EEG-Umlage zu befreien, denn die mittelständische Thüringer Wirtschaft muss sich im internationalen Wettbewerb behaupten können, appelliert der IHK-Chef an die Politik.
Autor: redDie hohen Strom- und Gaspreise sorgen bereits dafür, dass die Wirtschaft in energieeffiziente Prozesse und Technologien investiert, um ihre Ausgaben zu reduzieren, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Die IHK Erfurt unterstütze die Firmen jetzt mit zwei weiteren attraktiven Angeboten: Wie sich nachhaltig Energie einsparen lässt, welche effizienten Technologien es gibt und mit welchen Veränderungen auf dem Energiemarkt zu rechnen ist, vermittelt der berufsbegleitende Lehrgang ‚EnergieManager (IHK)‘ ab September, so der IHK-Chef. Er freut sich, zur neunten Auflage bereits den 100. Absolventen begrüßen zu dürfen.
Neben den erfahrenen Mitarbeitern sollen im Rahmen des IHK-Projekts Azubis als Energie-Scouts auch Jugendliche lernen, mit offenen Augen durch das Unternehmen zu gehen, Kostenfallen aufzudecken und letztlich bares Geld zu sparen. Die Auszubildenden eines ähnlichen Projekts in Ostwestfalen konnten teilweise Einsparungen im fünfstelligen Bereich erzielen. Nach diesem Vorbild könnten auch Thüringer Betriebe von ihren Nachwuchskräften profitieren, hofft Grusser. Nicht zuletzt erhöhe die Qualifizierung die Attraktivität des Arbeitgebers für künftige Lehrstellenbewerber.
Die Auftaktveranstaltung zum Projekt Energie-Scout findet morgen, den 27. Juni bei der Schuler Pressen GmbH in Erfurt statt. Am gleichen Tag wird der Deutsche Bundestag abschließend zur aktuellen EEG-Novelle beraten, bei der die Themen Versorgungssicherheit und Energieeffizienz im Mittelpunkt stehen. Die Eigenerzeugung leistet einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit, zum Klimaschutz und zur Flexibilisierung der Nachfrage, und sollte deshalb von der EEG-Umlage freigestellt bleiben, fordert Grusser. Energieeffizienz lasse sich wiederum nicht per Verordnung verbindlich festlegen, denn die Unternehmen seien nach Größe, Produkten, Anlagenalter und Region sehr unterschiedlich aufgebaut.
Es ist richtig, energieintensive Betriebe von der weltweit nur in Deutschland verlangten EEG-Umlage zu befreien, denn die mittelständische Thüringer Wirtschaft muss sich im internationalen Wettbewerb behaupten können, appelliert der IHK-Chef an die Politik.
