Polizei warnt vor Bettlermasche
Mittwoch, 02. Juli 2014, 14:11 Uhr
In den vergangenen Tagen sind in verschiedenen nordthüringischen Orten verstärkt Bettler aufgetreten. Die Polizei rät, die angeblichen Bettler zu ignorieren und berichtet von mehreren Fällen, in denen hilfsbereite Menschen bestohlen wurden...
Allein am Dienstag sind von der Polizei zehn Bettler im Alter zwischen 16 und 59 Jahren aufgegriffen worden, darunter vier Frauen. Alle sind rumänischer Abstammung und haben keinen Wohnsitz in der Bundesrepublik. Ihnen sind Platzverweise für die jeweilige Gemeinde ausgesprochen worden.
In fast allen Fällen sollten angeblich Spenden für die unterschiedlichsten Zwecke gesammelt werden.
Erst in der vergangenen Woche wurde über solch eine Masche berichtet. Ein etwa 13-jähriges Mädchen hatte in Nordhausen einer Seniorin einen Zettel vorgezeigt, auf dem um eine Spende für gehörlose Menschen gebeten wurde. Als die Dame ihre Geldbörse öffnete, um eine Spende zu übergeben, trat eine erwachsene Frau hinzu, klappte die Geldbörse der Frau zu und erklärte ihr, sie möge dem Kind kein Geld geben, es würde nur betteln.
Dabei muss die Unbekannte unbemerkt in das Geldfach gegriffen haben, es fehlten anschließend 50 Euro. In weiteren Fällen wurde sogar an Haus- und Wohnungstüren geklingelt und danach gefragt, ob man auf dem Grundstück Arbeiten für ein geringes Entgelt oder Essen verrichten kann.
Die Polizei warnt davor, sich mit den Bettelnden einzulassen. Für ihren guten Willen, helfen zu wollen, werden die Spender in aller Regel bestohlen.
Auf keinen Fall sollte man diese Personen in das Haus oder die Wohnung lassen. Insbesondere in ländlichen Gebieten sollten die Grundstücke verschlossen gehalten werden.
Besonders wichtig ist es, sofort die Polizei zu informieren. Nur dann können die Personen aufgegriffen und ihre Identität festgestellt werden. Das schreckt die Bettler ab.
Autor: redAllein am Dienstag sind von der Polizei zehn Bettler im Alter zwischen 16 und 59 Jahren aufgegriffen worden, darunter vier Frauen. Alle sind rumänischer Abstammung und haben keinen Wohnsitz in der Bundesrepublik. Ihnen sind Platzverweise für die jeweilige Gemeinde ausgesprochen worden.
In fast allen Fällen sollten angeblich Spenden für die unterschiedlichsten Zwecke gesammelt werden.
Erst in der vergangenen Woche wurde über solch eine Masche berichtet. Ein etwa 13-jähriges Mädchen hatte in Nordhausen einer Seniorin einen Zettel vorgezeigt, auf dem um eine Spende für gehörlose Menschen gebeten wurde. Als die Dame ihre Geldbörse öffnete, um eine Spende zu übergeben, trat eine erwachsene Frau hinzu, klappte die Geldbörse der Frau zu und erklärte ihr, sie möge dem Kind kein Geld geben, es würde nur betteln.
Dabei muss die Unbekannte unbemerkt in das Geldfach gegriffen haben, es fehlten anschließend 50 Euro. In weiteren Fällen wurde sogar an Haus- und Wohnungstüren geklingelt und danach gefragt, ob man auf dem Grundstück Arbeiten für ein geringes Entgelt oder Essen verrichten kann.
Die Polizei warnt davor, sich mit den Bettelnden einzulassen. Für ihren guten Willen, helfen zu wollen, werden die Spender in aller Regel bestohlen.
Auf keinen Fall sollte man diese Personen in das Haus oder die Wohnung lassen. Insbesondere in ländlichen Gebieten sollten die Grundstücke verschlossen gehalten werden.
Besonders wichtig ist es, sofort die Polizei zu informieren. Nur dann können die Personen aufgegriffen und ihre Identität festgestellt werden. Das schreckt die Bettler ab.
