Gedenken an den Mauerbau vor 53 Jahren
Mittwoch, 13. August 2014, 10:25 Uhr
Vor 53 Jahren wurde am 13. August 1961 die Berliner Mauer errichtet. Landtagspräsidentin Birgit Diezel gedenkt anlässlich der Wiederkehr des Ereignisses der Opfer an der innerdeutschen Grenze:...
Die Berliner Mauer symbolisiert die Teilung Deutschlands, so Birgit Diezel. Fast drei Jahrzehnte lang trennte diese unsinnige und grausame Grenze Familien, Nachbarn und Freunde voneinander. Am 13. August 1961 wurde nicht nur ein ganzes Land geteilt, sondern die Bewegungsfreiheit der Menschen massiv eingeschränkt. Die Grenze entfernte Deutsche von Deutschen und riss historisch gewachsene Regionen auseinander.
In der Zeit zwischen 1949 und 1990 verließen rund fünf Millionen Bürger die DDR, der Großteil von ihnen vor dem 13. August 1961. Bis 1989 waren es weit über 70.000 Menschen, die wegen ihres Versuchs, die DDR ohne Genehmigung zu verlassen, verurteilt und ins Gefängnis gesteckt wurden. Mit elektrischen Signalzäunen, Minenfeldern und Selbstschussanlagen wurde die innerdeutsche Grenze zu einer tödlichen Barriere ausgebaut. Allein an der Berliner Mauer starben nach den neuesten Angaben des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam mindestens 138 Menschen durch das DDR-Grenzregime.
Jedes Jahr am 13. August werden wir daran erinnert, dass Freiheit keine Selbstverständlichkeit ist. An diesem Tag gedenken wir jener Menschen, die ihr Leben auf der Flucht von Ost nach West verloren haben. Innerhalb des SED-Regimes konnten sie ihrem natürlichen Freiheitsdrang nicht nachgehen. Den Wunsch, sich frei zu bewegen, bezahlten sie mit dem Leben. Ihr Leidensweg bleibt unvergessen und mahnt uns, die wiedergewonnene Freiheit zu schätzen, sagte die Landtagspräsidentin weiter.
Autor: enDie Berliner Mauer symbolisiert die Teilung Deutschlands, so Birgit Diezel. Fast drei Jahrzehnte lang trennte diese unsinnige und grausame Grenze Familien, Nachbarn und Freunde voneinander. Am 13. August 1961 wurde nicht nur ein ganzes Land geteilt, sondern die Bewegungsfreiheit der Menschen massiv eingeschränkt. Die Grenze entfernte Deutsche von Deutschen und riss historisch gewachsene Regionen auseinander.
In der Zeit zwischen 1949 und 1990 verließen rund fünf Millionen Bürger die DDR, der Großteil von ihnen vor dem 13. August 1961. Bis 1989 waren es weit über 70.000 Menschen, die wegen ihres Versuchs, die DDR ohne Genehmigung zu verlassen, verurteilt und ins Gefängnis gesteckt wurden. Mit elektrischen Signalzäunen, Minenfeldern und Selbstschussanlagen wurde die innerdeutsche Grenze zu einer tödlichen Barriere ausgebaut. Allein an der Berliner Mauer starben nach den neuesten Angaben des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam mindestens 138 Menschen durch das DDR-Grenzregime.
Jedes Jahr am 13. August werden wir daran erinnert, dass Freiheit keine Selbstverständlichkeit ist. An diesem Tag gedenken wir jener Menschen, die ihr Leben auf der Flucht von Ost nach West verloren haben. Innerhalb des SED-Regimes konnten sie ihrem natürlichen Freiheitsdrang nicht nachgehen. Den Wunsch, sich frei zu bewegen, bezahlten sie mit dem Leben. Ihr Leidensweg bleibt unvergessen und mahnt uns, die wiedergewonnene Freiheit zu schätzen, sagte die Landtagspräsidentin weiter.
