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Jugendwohnen unter neuer Adresse

Donnerstag, 18. September 2014, 12:06 Uhr
Die Diakonie-Einrichtung Jugendwohnen bietet nun sechs Plätze für junge Menschen an neuer Adresse in Leinefelde an...

Glückwunsch  (Foto: Di) Glückwunsch (Foto: Di)

Der Vorsitzende des Diakonischen Werkes, Pfr. Dietmar Opitz, gratuliert den beiden Mitarbeiterinnen, Bärbel Eckardt (li.) und Stefanie Scheide, und wünschte ihnen viel Erfolg für ihre Arbeit in den neuen Räumen.

Unter Beteiligung von Vertretern aus Politik und Verwaltung stellte das Diakonische Werk, als Träger des Betreuten Jugendwohnprojektes in Leinefelde, am Dienstagmittag seine neuen Räumlichkeiten vor.

Sie sind nun in der Bachstraße 2 in der Leinestadt, wo der Sozialverband insgesamt sieben Wohnungen angemietet hat. Sechs Ein-Raum-Wohnungen können nun Jugendlichen angeboten werden, die vom Jugendamt in diese Hilfeform geschickt werden. Eine Wohnung mit Gemeinschaftsraum, Büro und Lagerraum steht den Betreuern zur Verfügung.

Die Einrichtung, die im Kinder- und Jugendhilfegesetz vorgesehen ist, war zuvor in der Lisztstraße untergebracht. Doch mit dem Umzug ist nicht nur eine Verbesserung der Bedingungen für die Jugendlichen einhergegangen, sondern es konnte, entsprechend einer Festlegung im Jugendförderplan des Landkreises, ein weiterer Platz geschaffen werden.

In seiner Ansprache ging der Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Eichsfeld-Mühlhausen, Reiner Engel, darauf ein, welche Hilfen und Unterstützung für die Bewohner in diesem Projekt gegeben werden können. Auch darauf, was man im Laufe der Zeit mit dieser Hilfeform erreichen konnte. Geht es doch darum, jungen Menschen bei der Verselbstständigung, beim Weg in das berufliche Leben zu unterstützen.

Denn diese Hilfeform ist unmittelbar mit dem Absolvieren einer schulischen oder beruflichen Ausbildung gekoppelt. Doch kommt es natürlich auch auf die Bereitschaft und die Mitwirkung der Jugendlichen an, wie Bärbel Eckardt, eine der beiden Kolleginnen in dem Wohnprojekt betont. „Für die Jugendlichen ist es meist eine neue Erfahrung, eine „eigene“ Wohnung zu haben und für sich selbst verantwortlich zu sein“, erklärt Stefanie Scheide, die andere im Projekt tätige Betreuerin.

Dabei ist es natürlich sehr hilfreich, dass die pädagogischen Fachkräfte den Jugendlichen nicht nur mit Rat und Tat, sondern auch mit ganz lebenspraktischen Unterstützungsangeboten zur Seite stehen. Seit 14 Jahren bietet das Diakonische Werk diese Hilfen an und konnte über diese Zeit schon manchem Jugendlichen beim Start in ein selbstständiges Leben helfen. Dafür, dass dieses Jugendhilfeangebot auch weiter in einer guten Qualität erbracht werden kann, sind mit den neuen Wohnungen nun erst einmal beste Vorrausetzungen geschaffen.
Autor: en

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