Bad Dübener Kurrende im Eichsfeld
Samstag, 27. September 2014, 08:52 Uhr
Die Bad Dübener Kurrende ist mehr als ein Chor. Der Nordsächsische Chor singt am 3. Oktober in Heiligenstadt und hat Klassiker von Schütz, Bach und Mozart sowie Gospel im Gepäck....
Bach singen und Ball spielen – für ein Kurrende-Sänger ist das kein Widerspruch. Bevor die 60 Kinder und Jugendlichen aus der nordsächsischen Kurstadt Bad Düben in ihre grün-weißen Chorgewänder schlüpfen, sind sie nicht anders wie ihre Altersgenossen: Humorvoll oder ruhig, sportlich oder lesehungrig, schlau oder ein bisschen begriffsstutzig. Wenn sie aber die Chormappen aufschlagen und den ersten Ton anstimmen, dann legt sich ein stiller Zauber über den Chor. Aus der bunten Gruppe wird eine verschworene, hochkonzentrierte Gemeinschaft, die mit geistlicher Chormusik regelmäßig für Gänsehaut-Gefühl in den Zuschauerreihen sorgt.
In Bad Düben und der Region Nordsachsen sind die Kurrende-Sänger längst unverzichtbar im Kulturleben. Neben den monatlichen Abendsingen wagt sich der ökumenische Chor auch an die großen Oratorien Händels und Bach heran, probiert sich in Gospels aus, wirkt in Musicals mit oder singt sogar Schlager im Sommerkonzert. Dass die Kurrende immer anders klingt, dafür sorgt seit über 36 Jahren Kantor Lothar Jakob, der den Chor 1978 gründete. Erst wer seine vierjährige musikalische Früherziehung nach der Ward-Methode erfolgreich durchläuft, wird auch ein Kurrendaner.
Wie facettenreich die Kurrende klingt, davon können sich Musikfreunde einmal im Jahr auch außerhalb Bad Dübens überzeugen: Es ist gute Tradition, dass der Chor seit 1984 regelmäßig auf Reisen geht. In diesem Jahr gastiert die Kurrende am langen Wochenende zwischen Tag der Deutschen Einheit und Erntedank in Heiligenstadt und Mühlhausen. Im Gepäck hat der Chor Werke von Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart oder Felix Mendelssohn Bartholdy. Aber auch Kompositionen unserer Zeit und Gospel stehen auf dem Programm.
Zum Auftakt der Chorreise tritt die Kurrende in Heiligenstadt am 3. Oktober um 17 Uhr in der evangelischen Kirche Sankt Martin auf. Der Eintritt ist frei, um Kollekte wird am Ausgang gebeten. Olaf Majer
Autor: enBach singen und Ball spielen – für ein Kurrende-Sänger ist das kein Widerspruch. Bevor die 60 Kinder und Jugendlichen aus der nordsächsischen Kurstadt Bad Düben in ihre grün-weißen Chorgewänder schlüpfen, sind sie nicht anders wie ihre Altersgenossen: Humorvoll oder ruhig, sportlich oder lesehungrig, schlau oder ein bisschen begriffsstutzig. Wenn sie aber die Chormappen aufschlagen und den ersten Ton anstimmen, dann legt sich ein stiller Zauber über den Chor. Aus der bunten Gruppe wird eine verschworene, hochkonzentrierte Gemeinschaft, die mit geistlicher Chormusik regelmäßig für Gänsehaut-Gefühl in den Zuschauerreihen sorgt.
In Bad Düben und der Region Nordsachsen sind die Kurrende-Sänger längst unverzichtbar im Kulturleben. Neben den monatlichen Abendsingen wagt sich der ökumenische Chor auch an die großen Oratorien Händels und Bach heran, probiert sich in Gospels aus, wirkt in Musicals mit oder singt sogar Schlager im Sommerkonzert. Dass die Kurrende immer anders klingt, dafür sorgt seit über 36 Jahren Kantor Lothar Jakob, der den Chor 1978 gründete. Erst wer seine vierjährige musikalische Früherziehung nach der Ward-Methode erfolgreich durchläuft, wird auch ein Kurrendaner.
Wie facettenreich die Kurrende klingt, davon können sich Musikfreunde einmal im Jahr auch außerhalb Bad Dübens überzeugen: Es ist gute Tradition, dass der Chor seit 1984 regelmäßig auf Reisen geht. In diesem Jahr gastiert die Kurrende am langen Wochenende zwischen Tag der Deutschen Einheit und Erntedank in Heiligenstadt und Mühlhausen. Im Gepäck hat der Chor Werke von Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart oder Felix Mendelssohn Bartholdy. Aber auch Kompositionen unserer Zeit und Gospel stehen auf dem Programm.
Zum Auftakt der Chorreise tritt die Kurrende in Heiligenstadt am 3. Oktober um 17 Uhr in der evangelischen Kirche Sankt Martin auf. Der Eintritt ist frei, um Kollekte wird am Ausgang gebeten. Olaf Majer


