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Viel Lob beim Treff zum Frauenfrühstück

Sonntag, 26. Oktober 2014, 17:56 Uhr
Annemarie Grobe aus Göttingen hat beim Frauenfrühstückstreff in Leinefelde den Frauen aus den Herzen gesprochen. 180 waren gekommen, um gemeinsam den Samstagvormittag zu verbringen und dem Vortrag anzuhören....

Frauenfrühstück (Foto: Ilka Kühn) Frauenfrühstück (Foto: Ilka Kühn)


Und alle waren zum Schluss begeistert von der ganzen Veranstaltung. Da gab es viel Lob für die Referentin, viel Lob für die Organisatoren, viel Lob für das Buffet und den liebevoll gestalteten Saal.

Es war das zweite Frauenfrühstückstreffen, das in Leinefelde nun stattfand. Maria Westerberg begrüßte aufs herzlichste die Teilnehmerinnen. Es ist ein wunderbares Ambiente, die Zahl der Interessierten steigt immer mehr. Trotzdem soll es möglichst in diesem Rahmen, wie es gestern war, bleiben. Die Frauen richten alles selbst her und es ist zu spüren, dass sie es mit viel Liebe machen. Zu den Organisatoren gehört das Team der Pfarrgemeinde von Leinefelde und die Frauen von Tourisma.

Annemarie Grobe hatte ein Thema gewählt, dass viele von vornherein ansprach: „Das Leben ist nicht fair - wie unser Leben trotz unerfüllter Wünsche gelingen kann“. Sie sprach nicht über die Köpfe hinweg und holte auch nicht fertige Tipps aus der Schublade. Die Referentin, die als Pfarrfrau mit ihrem Mann auch eine Zeit lang in Südafrika gelebt hatte, vermittelte ihre Gedanken durch Beispiele aus dem Bekanntenkreis, spann den Bogen bis hin zu Nelson Mandela und Walter Kohl, dem Sohn des einstigen Bundeskanzlers. Er sagte beispielsweise: "Lebensfreude als innere Einstellung kann nur entstehen, wenn wir Frieden mit unserer Vergangenheit geschlossen haben."

Auch Annemarie Grobe stellte die Frage in den Raum, wie denn die Frauen ihre Vergangenheit sehen, gab Beispiele, wo Frauen nicht loslassen können, wo beispielsweise eine 25 Jahre nach der Scheidung immer wieder diese Sache zum Thema macht. Es ging aber auch um Schicksalsschläge, die vom Einzelnen nicht beeinflussbar sind. Wie geht man damit um? Es gibt Erfahrungen, die prägen den Menschen das ganze Leben, sagte Annemarie Grobe. Dinge in der Vergangenheit kann man nicht mehr ändern. Aber wie geht man damit um? Die Referentin konnte sehr nachvollziehbar für jede Teilnehmerin wertvolle Anregungen vermitteln.

Man solle nicht versuchen, mit Schicksalsschlägen allein klar zu kommen, sondern mit anderen darüber reden, Rat und Hilfe von anderen annehmen. Auch Gefühle solle man zulassen.

Der Vortrag von Annemarie Grobe fand viel Zustimmung und Beifall. Es blieb zum Frauenfrühstück noch genügend Zeit, um sich im gemeinsamen Gespräch untereinander auszutauschen.
Ilka Kühn

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