Westtangente in Heiligenstadt eröffnet
Donnerstag, 06. November 2014, 18:06 Uhr
Verkehrsstaatssekretärin Inge Klaan will mehr Geld in den Bau von Ortsumgehungen investieren Ortsumgehungen erhöhen die Lebensqualität der Anwohner und schaffen die notwendige Infrastruktur für einen starken Wirtschaftsstandort, "sagte sie heute bei der Eröffnung der Westspange....
"Gerade in einem Kurort wie Heilbad Heiligenstadt ist die Entlastung vom Durchgangsverkehr besonders wichtig. Wir wollen unsere Dörfer und Städte als lebenswerte Orte erhalten. Für eine hohe Qualität des Wohnumfeldes braucht es gute Verkehrslösungen. Durch den Bau von Ortsumgehungen erhöhen wir dabei auch die Verkehrssicherheit für Anwohner und Verkehrsteilnehmer, sagte die Staatssekretärin für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Inge Klaan, heute in Heilbad Heiligenstadt bei der Verkehrsfreigabe des Westzubringers zur A 38 (L 1074 n).
Seit 1990 haben wir in Thüringen rund 5.000 Euro je Einwohner in die Straßenverkehrsinfrastruktur investiert. Das sind die höchsten Investitionen pro Kopf in Deutschland, so Klaan weiter. Das Thüringer Autobahnnetz hat sich von 250 Kilometer auf über 500 Kilometer mehr als verdoppelt. Wir haben den Freistaat zur ‚Schnellen Mitte Deutschlands‘ ausgebaut. Nun muss nach Fertigstellung der Autobahnen in den kommenden Jahren der Bau von Ortsumgehungen zum neuen Schwerpunkt des Straßenbaus werden. Deshalb haben wir bei insgesamt 90 Straßenbauprojekten für den Bundesverkehrswegeplan 2015 allein 85 Ortsumgehungen angemeldet.
Hintergrund: Der Westzubringer Heiligenstadt schließt die ehemalige B 80 an die A 38 an. Gemeinsam mit dem bereits erstellten Ostzubringer entlastet er künftig die Ortslage erheblich vom Durchgangsverkehr und bindet die vorhandenen Gewerbegebiete direkt an das Autobahnnetz an. Die knapp 2,2 Kilometer lange Neubaustrecke und der Ausbau des vorhandenen Straßennetzes sowie die Verknüpfung durch zwei neue Kreisverkehre kosteten rund 15 Millionen Euro. Das Bauvorhaben wurde mit über zehn Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Der Bau wurde 2011 mit dem vorgezogenen Bau der 263 Meter langen Talbrücke über die Leine begonnen. Der Streckenbau folgte in den Jahren 2013 und 2014.
Autor: en"Gerade in einem Kurort wie Heilbad Heiligenstadt ist die Entlastung vom Durchgangsverkehr besonders wichtig. Wir wollen unsere Dörfer und Städte als lebenswerte Orte erhalten. Für eine hohe Qualität des Wohnumfeldes braucht es gute Verkehrslösungen. Durch den Bau von Ortsumgehungen erhöhen wir dabei auch die Verkehrssicherheit für Anwohner und Verkehrsteilnehmer, sagte die Staatssekretärin für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Inge Klaan, heute in Heilbad Heiligenstadt bei der Verkehrsfreigabe des Westzubringers zur A 38 (L 1074 n).
Seit 1990 haben wir in Thüringen rund 5.000 Euro je Einwohner in die Straßenverkehrsinfrastruktur investiert. Das sind die höchsten Investitionen pro Kopf in Deutschland, so Klaan weiter. Das Thüringer Autobahnnetz hat sich von 250 Kilometer auf über 500 Kilometer mehr als verdoppelt. Wir haben den Freistaat zur ‚Schnellen Mitte Deutschlands‘ ausgebaut. Nun muss nach Fertigstellung der Autobahnen in den kommenden Jahren der Bau von Ortsumgehungen zum neuen Schwerpunkt des Straßenbaus werden. Deshalb haben wir bei insgesamt 90 Straßenbauprojekten für den Bundesverkehrswegeplan 2015 allein 85 Ortsumgehungen angemeldet.
Hintergrund: Der Westzubringer Heiligenstadt schließt die ehemalige B 80 an die A 38 an. Gemeinsam mit dem bereits erstellten Ostzubringer entlastet er künftig die Ortslage erheblich vom Durchgangsverkehr und bindet die vorhandenen Gewerbegebiete direkt an das Autobahnnetz an. Die knapp 2,2 Kilometer lange Neubaustrecke und der Ausbau des vorhandenen Straßennetzes sowie die Verknüpfung durch zwei neue Kreisverkehre kosteten rund 15 Millionen Euro. Das Bauvorhaben wurde mit über zehn Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Der Bau wurde 2011 mit dem vorgezogenen Bau der 263 Meter langen Talbrücke über die Leine begonnen. Der Streckenbau folgte in den Jahren 2013 und 2014.

