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Fachoberschüler erkundeten Hamburg

Mittwoch, 26. November 2014, 14:16 Uhr
Großstadtflair schnupperte auf einer dreitägigen Klassenfahrt die Klasse FOS 13/2 der SBBS Eichsfeld. Was die Fachoberschüler erlebten, erfahren Sie hier....

Fahrt nach Hamburg (Foto: SBBS) Fahrt nach Hamburg (Foto: SBBS)


Die Hansestadt Hamburg war das Ziel. Wir Fachoberschüler hatten ein anspruchsvolles Programm mit im Gepäck. Erste Anlaufstelle war die „Imtech-Arena“ - das Stadion des HSV.

In einer zweistündigen Führung wurde uns erläutert, welche Rolle der HSV und der Fußball als Wirtschaftsfaktor spielen. Neben der Besichtigung des Museums und des Stadions erfuhren wir viel über die Geschichte, aber auch die Marketingstrategien des HSV.

Das Highlight des Besuchs war das Beobachten prominenter HSV-Spieler beim Training, wie zum Beispiel Rafael van der Vaart. Am nächsten Tag stand der Besuch der Hochschule für angewandte Wissenschaften auf unserem Vormittagsprogramm.

Die Studienberaterin, Frau Meichnser, empfing und informierte uns als "zukünftige Studenten" über das Anmeldeprocedere und die Studiengänge der HAW. Im Anschluss daran hatten wir Gelegenheit Hamburg als Einkaufsstadt zu erkunden.

Mit Tüten beladen trafen wir uns pünktlich um 15:00 Uhr im Chokoversum. Hier wurde uns die Geschichte des Handels mit Kakaobohnen und der Zusammenhang zur Handelsstadt Hamburg näher gebracht. Wir konnten den Prozess der Kakaoherstellung nachvollziehen und selbst eine Schokolade herstellen.

In einer sich anschließenden Stadtrundfahrt durch Hamburg zeigte sich die Stadt von seiner schönsten Seite und wir hatten das Privileg, Hamburg im Lichtermeer zu sehen.

Am letzten Tag fuhren wir zum Kraftwerk Moorburg. Das war sicherlich der spannendste Teil der Klassenfahrt. In einer einstündigen Präsentation wurde uns von der Energieberaterin Frau Bode die bauliche Entwicklung des neuen Steinkohle-Regel-Kraftwerkes erklärt. In diesem Sommer wurde die erste Stufe in Betrieb genommen und im nächsten Jahr soll das Kraftwerk Hamburg mit Strom versorgen. Hier erfuhren wir viel über physikalische Zusammenhänge bei der Stromerzeugung, Umweltschutz,  Aspekte der Wirtschaftlichkeit und der Politik bei so einem komplexen Projekt, die Vermarktung von Nebenprodukten und ganz nebenbei die Funktion einer Fischaufstiegsanlage. In der sich anschließenden Führung über das Kraftwerksgelände konnten wir mit eigenen Augen den Aufbau des Kraftwerks und die großen Dimensionen bestaunen sowie die einzelnen Arbeitsstufen vor Ort sehen.

Voller positiver Eindrücke von der hanseatischen Metropole, aber auch den sehr informativen Programmpunkten kehrten wir wohlbehalten in die Heimat zurück.
Sandra Raguse und Monique Sondermann
Autor: en

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