Seelsorgeangebot im Eichsfeld Klinikum
Mittwoch, 07. Januar 2015, 11:19 Uhr
Klinikseelsorger Tobias Reinhold bietet im Eichsfeld Klinikum den Patienten das Sakrament der Krankensalbung an. Sie soll Kraft, Trost und Hoffnung in einer schweren Zeit spenden....
Klinikseelsorger Tobias Reinhold (Foto: Margarete Laufer)
Schwere Erkrankungen erschüttern einen Menschen oft bis in den Grund seiner Seele, weiß Rektor Tobias Reinhold aus seiner seelsorglichen Erfahrung. Viele suchen verstärkt Halt in ihrem Glauben, erlebt der Klinikseelsorger des Eichsfeld Klinikums oft. Ein segensreiches Angebot der katholischen Kirche ist dabei das Sakrament der Krankensalbung.
Die Krankensalbung ist Mittel der Stärkung und Ermutigung und hat nichts mit dem Sterben zu tun, erläutet Reinhold. Sie gibt bei schwerer Krankheit Anteil am Heiligen Geist und am Kreuz Christi. Vor allem aber soll sie eines: Kraft, Hoffnung und Trost in einer schwierigen Zeit spenden.
Reinhold erklärt das Ritual anhand der Bibel. Die Krankensalbung geht vor allem auf die Aufforderung Jesu an seine Jünger zurück: Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben. (Matthäus, Kapitel 10, Vers 8). Und im fünften Kapitel des Jakobusbriefes heißt es in den Versen 14-15: "Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben."
Die Krankensalbung kann im Verlauf einer Krankheit auch erneut gespendet werden, etwa wenn sich der Zustand des Kranken verschlechtert. Auch vor Operationen und bei psychischen Erkrankungen, etwa Depressionen, kann der Priester einem Kranken das Sakrament der Krankensalbung spenden.
Der Leiter der Klinikseelsorge im Eichsfeld Klinikum, Rektor Tobias Reinhold, lädt wie in den vergangenen Jahren ein zu thematischen Patientengottesdiensten mit Spendung der Krankensalbung. Im Haus St. Vincenz, Heiligenstadt: Montag, 9. Februar 2015, 14.00 Uhr, Krankenhauskapelle und im Haus Reifenstein: Sonntag, 15. März 2015, 10.00 Uhr, Krankenhauskapelle. Jeder ist hierzu herzlich willkommen.
Autor: en
Klinikseelsorger Tobias Reinhold (Foto: Margarete Laufer)
Schwere Erkrankungen erschüttern einen Menschen oft bis in den Grund seiner Seele, weiß Rektor Tobias Reinhold aus seiner seelsorglichen Erfahrung. Viele suchen verstärkt Halt in ihrem Glauben, erlebt der Klinikseelsorger des Eichsfeld Klinikums oft. Ein segensreiches Angebot der katholischen Kirche ist dabei das Sakrament der Krankensalbung. Die Krankensalbung ist Mittel der Stärkung und Ermutigung und hat nichts mit dem Sterben zu tun, erläutet Reinhold. Sie gibt bei schwerer Krankheit Anteil am Heiligen Geist und am Kreuz Christi. Vor allem aber soll sie eines: Kraft, Hoffnung und Trost in einer schwierigen Zeit spenden.
Reinhold erklärt das Ritual anhand der Bibel. Die Krankensalbung geht vor allem auf die Aufforderung Jesu an seine Jünger zurück: Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben. (Matthäus, Kapitel 10, Vers 8). Und im fünften Kapitel des Jakobusbriefes heißt es in den Versen 14-15: "Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben."
Die Krankensalbung kann im Verlauf einer Krankheit auch erneut gespendet werden, etwa wenn sich der Zustand des Kranken verschlechtert. Auch vor Operationen und bei psychischen Erkrankungen, etwa Depressionen, kann der Priester einem Kranken das Sakrament der Krankensalbung spenden.
Der Leiter der Klinikseelsorge im Eichsfeld Klinikum, Rektor Tobias Reinhold, lädt wie in den vergangenen Jahren ein zu thematischen Patientengottesdiensten mit Spendung der Krankensalbung. Im Haus St. Vincenz, Heiligenstadt: Montag, 9. Februar 2015, 14.00 Uhr, Krankenhauskapelle und im Haus Reifenstein: Sonntag, 15. März 2015, 10.00 Uhr, Krankenhauskapelle. Jeder ist hierzu herzlich willkommen.
