Knieprothesen nach Maß im Eichsfeld Klinikum
Mittwoch, 14. Januar 2015, 09:03 Uhr
Im Eichsfeld-Klinikum werden seit Herbst 2014 patientenindividuell angefertigte Knie-Endoprothesen implantiert. Angefertigt werden sie in Boston (USA)....
Rita Schröter wurde im November 2014 durch Chefarzt Dr. med. Axel Blasi (li.) eine Knieendoprothese nach Maß eingesetzt, mit dem Ergebnis ist sie mehr als zufrieden. Physiotherapeutin Silvia Forkel (re.) freut sich über die Fortschritte der Patientin. Foto: EK
Bei dieser neuen Art von Prothesen wird im Gegensatz zur bisherigen Vorgehensweise die Prothese anhand eines CT-basierten Datensatzes patientenindividuell angefertigt. Dies hat den Vorteil, dass die Oberfläche des Kniegelenkes unter minimalem Knochenverlust ersetzt wird. Die natürliche Gelenklinie und damit die Beinachse werden wiederhergestellt. Jede dieser Prothesen ist ein Unikat und passt nur für diesen einen Patienten, da sie speziell für ihn angefertigt wurde.
Die Herstellung erfolgt in Boston (USA). Dort werden die Schnittschablonen mittels 3D-Drucker erstellt. Die Prothese wird so konstruiert, dass die Beinachse wieder den natürlichen Gegebenheiten entspricht. Somit ist gewährleistet, dass durch gleichmäßige Belastung eine lange Haltbarkeit der Prothese gegeben ist.
Dr. med. Axel Blasi, Chefarzt der Abteilung Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie, sagt dazu: Es ist wichtig, dass wir solche Entwicklungen in der Endoprothetik aufmerksam verfolgen. Da dieses Verfahren in Deutschland noch nicht flächendeckend verfügbar ist, freuen wir uns umso mehr, dass wir dieses Angebot nun im Eichsfeld Klinikum anbieten und den Patienten unserer Region damit weite Wege ersparen können.
Mehr als 5 Millionen Menschen leben mit einer Knie-Totalendoprothese. Statistisch ist jeder Fünfte mit seinem Implantat unzufrieden. Hierfür ist eine Vielzahl von Faktoren ursächlich, zum Beispiel die ungenügende Anpassung der Prothese an die natürlichen Gegebenheiten und individuellen Besonderheiten. Mit der neuen Generation von Knieprothesen reagieren die Prothesenentwickler und Hersteller darauf.
Magdalena Laufer
Autor: enRita Schröter wurde im November 2014 durch Chefarzt Dr. med. Axel Blasi (li.) eine Knieendoprothese nach Maß eingesetzt, mit dem Ergebnis ist sie mehr als zufrieden. Physiotherapeutin Silvia Forkel (re.) freut sich über die Fortschritte der Patientin. Foto: EK
Bei dieser neuen Art von Prothesen wird im Gegensatz zur bisherigen Vorgehensweise die Prothese anhand eines CT-basierten Datensatzes patientenindividuell angefertigt. Dies hat den Vorteil, dass die Oberfläche des Kniegelenkes unter minimalem Knochenverlust ersetzt wird. Die natürliche Gelenklinie und damit die Beinachse werden wiederhergestellt. Jede dieser Prothesen ist ein Unikat und passt nur für diesen einen Patienten, da sie speziell für ihn angefertigt wurde.
Die Herstellung erfolgt in Boston (USA). Dort werden die Schnittschablonen mittels 3D-Drucker erstellt. Die Prothese wird so konstruiert, dass die Beinachse wieder den natürlichen Gegebenheiten entspricht. Somit ist gewährleistet, dass durch gleichmäßige Belastung eine lange Haltbarkeit der Prothese gegeben ist.
Dr. med. Axel Blasi, Chefarzt der Abteilung Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie, sagt dazu: Es ist wichtig, dass wir solche Entwicklungen in der Endoprothetik aufmerksam verfolgen. Da dieses Verfahren in Deutschland noch nicht flächendeckend verfügbar ist, freuen wir uns umso mehr, dass wir dieses Angebot nun im Eichsfeld Klinikum anbieten und den Patienten unserer Region damit weite Wege ersparen können.
Mehr als 5 Millionen Menschen leben mit einer Knie-Totalendoprothese. Statistisch ist jeder Fünfte mit seinem Implantat unzufrieden. Hierfür ist eine Vielzahl von Faktoren ursächlich, zum Beispiel die ungenügende Anpassung der Prothese an die natürlichen Gegebenheiten und individuellen Besonderheiten. Mit der neuen Generation von Knieprothesen reagieren die Prothesenentwickler und Hersteller darauf.
Magdalena Laufer

