CDU Worbis feiert 25 Jahre Friedliche Revolution
Donnerstag, 15. Januar 2015, 13:13 Uhr
Beim Neujahrsempfang des Stadtverbandes erinnerte Pastor Karl-Josef Wagenführ mit bewegenden Worten an den Herbst 1989. Auch die 20-jährige Partnerschaft mit der Hansestadt Medebach wurde gewürdigt....
Der Einladung zum Neujahrsempfang im Hotel Drei Rosen waren mehr als 70 Mitglieder und Gäste der CDU Worbis gefolgt. Der Stadtverbandsvorsitzende Olaf Eberhardt blickte in seiner Ansprache auf ein Jahr zurück, das seiner Partei die absolute Mehrheit sowohl im Stadtrat Leinefelde-Worbis als auch im Ortsrat Worbis gebracht hat. Zudem konnte Thomas Rehbein in der Stichwahl am 8. Juni den Bürgermeistersessel für die CDU zurückerobern. Er dankte seinen zahlreichen Mitstreiterinnen und Mitstreitern für ihre Unterstützung.
Im Mittelpunkt des Abends standen jedoch zwei Jubiläen: Die Erinnerung an die Friedliche Revolution in Worbis 1989 und der Beginn der Städtepartnerschaft mit Medebach im nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis 1995. Zur Wendezeit war der heutige Landespolizeipfarrer Karl-Josef Wagenführ Pfarrer an der Stadtkirche St. Nikolaus in Worbis. Er berichtete mit eindrucksvollen Worten von den entscheidenden Wochen, als die örtliche Leitung der Staatssicherheit und die SED-Führung das Heft des Handelns immer mehr aus der Hand geben musste. Wir sind jeden Tag etwas mutiger geworden, erinnerte sich Wagenführ. Anfangs habe es die Staatssicherheit bei einem Gespräch im Kreiskulturhaus noch mit Einschüchterung versucht. Wenig später habe man ihn gebeten, die Räumung der prall gefüllten Waffenkammern zu dokumentieren, da die Bevölkerung den Verantwortlichen ohne eine Beglaubigung durch die kirchliche Autorität nichts mehr abgenommen habe.
Aus Medebach waren zahlreiche Gäste erschienen, darunter Bürgermeister Thomas Grosche, der in seinem Grußwort besonders auf die persönlichen Kontakte einging, die aufgrund der Städtepartnerschaft entstanden sind. Auch der frühere Worbiser Bürgermeister Eckart Lintzel und sein damaliger Medebacher Amtskollege Günter Langen waren gekommen, um sich an die Anfänge ihrer Partnerschaft zu erinnern. Ein Vortrag von Theo Bauer mit zahlreichen Fotodokumenten rundete das Bild ab und versetzte die Gäste zurück in die Zeit vor 20 Jahren.
Autor: enDer Einladung zum Neujahrsempfang im Hotel Drei Rosen waren mehr als 70 Mitglieder und Gäste der CDU Worbis gefolgt. Der Stadtverbandsvorsitzende Olaf Eberhardt blickte in seiner Ansprache auf ein Jahr zurück, das seiner Partei die absolute Mehrheit sowohl im Stadtrat Leinefelde-Worbis als auch im Ortsrat Worbis gebracht hat. Zudem konnte Thomas Rehbein in der Stichwahl am 8. Juni den Bürgermeistersessel für die CDU zurückerobern. Er dankte seinen zahlreichen Mitstreiterinnen und Mitstreitern für ihre Unterstützung.
Im Mittelpunkt des Abends standen jedoch zwei Jubiläen: Die Erinnerung an die Friedliche Revolution in Worbis 1989 und der Beginn der Städtepartnerschaft mit Medebach im nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis 1995. Zur Wendezeit war der heutige Landespolizeipfarrer Karl-Josef Wagenführ Pfarrer an der Stadtkirche St. Nikolaus in Worbis. Er berichtete mit eindrucksvollen Worten von den entscheidenden Wochen, als die örtliche Leitung der Staatssicherheit und die SED-Führung das Heft des Handelns immer mehr aus der Hand geben musste. Wir sind jeden Tag etwas mutiger geworden, erinnerte sich Wagenführ. Anfangs habe es die Staatssicherheit bei einem Gespräch im Kreiskulturhaus noch mit Einschüchterung versucht. Wenig später habe man ihn gebeten, die Räumung der prall gefüllten Waffenkammern zu dokumentieren, da die Bevölkerung den Verantwortlichen ohne eine Beglaubigung durch die kirchliche Autorität nichts mehr abgenommen habe.
Aus Medebach waren zahlreiche Gäste erschienen, darunter Bürgermeister Thomas Grosche, der in seinem Grußwort besonders auf die persönlichen Kontakte einging, die aufgrund der Städtepartnerschaft entstanden sind. Auch der frühere Worbiser Bürgermeister Eckart Lintzel und sein damaliger Medebacher Amtskollege Günter Langen waren gekommen, um sich an die Anfänge ihrer Partnerschaft zu erinnern. Ein Vortrag von Theo Bauer mit zahlreichen Fotodokumenten rundete das Bild ab und versetzte die Gäste zurück in die Zeit vor 20 Jahren.

