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Zum Tee bei Theodor Storm

Donnerstag, 05. Februar 2015, 13:02 Uhr
Zur gemütlichen Teestunde wird in den Veranstaltungskeller des Literaturmuseums in Heilbad Heiligenstadt am 10. Februar eingeladen. Der Nachmittag steht ganz im Zeichen des noch heute populären Märchendichters Wilhelm Hauff (1802 – 1827)....

Im Rahmen der Sonderausstellung „Kunstmärchen im 19. Jahrhundert“, die viele Illustrationen, auch und gerade zu Hauffs Märchen „Das kalte Herz“, zeigt, möchten wir diesen Dichter etwas näher betrachten, den bereits Theodor Storm sehr gemocht hat und dessen schlichter Erzählstil ihm für seine eigene Märchendichtung Vorbild war.

Wilhelm Hauff schuf 1825 bis 1828 drei große „Märchen-Almanache“, die von der Märchensammlung „Tausendundeine Nacht“ und den „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Grimm beeinflusst waren. Zwei der Zyklen spielen im orientalischen Ambiente, „Die Karawane“ sowie „Der Scheich von Alexandria und seine Sklaven“. Der Zyklus „Das Wirtshaus im Spessart“ dagegen, in dem das bekannte „Kalte Herz“ erzählt wird, bevorzugt bereits heimatliche Schauplätze mit realistischer Zeichnung von Akteuren und Umfeld.

Nach der Betrachtung von Hauffs kurzem, aber literarisch sehr erfolgreichen Leben und einer knappen Einführung in sein Märchenverständnis soll an diesem Teenachmittag eines seiner schönsten Märchen selbst zu Gehör gebracht werden – wir haben es aus dem orientalischen Zyklus „Die Karawane“ ausgewählt. Lassen Sie sich überraschen!
Dr. ReginaFasold
Autor: en

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