Die Karwoche beginnt am Palmsonntag
Sonntag, 29. März 2015, 08:38 Uhr
Über den Tod siegt das Leben. Mit dieser Verheißung treten die Christen am Palmsonntag (29. März) in die Karwoche ein, in der die Fastenzeit endet und die Osterzeit beginnt...
Der Herr ist wirklich auferstanden, sei einer der grundlegenden Glaubenssätze der Christen, sagt der Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr. Es handele sich um das älteste Osterbekenntnis der Christen, denen Jesus nach seiner Grablegung lebendig erschienen sei.
In den Gottesdiensten dieser Tage gedenkt die Kirche des Leidens und Todes Jesu Christi und feiert seine Auferstehung von den Toten. Die Gloriosa des Erfurter Domes, die größte frei schwingende mittelalterliche Glocke der Welt, läutet in dieser Woche gleich zweimal: zum Ende der Ölweihmesse am Dienstag, 31. März (gegen 13 Uhr) und am Ostersonntag nach dem feierlichen Hochamt (gegen 10.45 Uhr).
Der Palmsonntag eröffnet die Karwoche. Im Gottesdienst wird mit verteilten Rollen eine der biblischen Passionserzählungen vorgelesen. Die Passionserzählungen berichten vom letzten Abendmahl Jesu, von seiner Gefangennahme und Verurteilung, der Kreuzigung und dem Begräbnis.
Seinen Namen erhielt der Palmsonntag vom frühen Brauch, an diesem Tag Palmzweige zum Gottesdienst mitzubringen. Die Evangelien berichten, dass die Menschen Jesus zujubelten und ihm grüne Zweige auf den Weg streuten, als er vor seinem Leiden in die Stadt Jerusalem einzog.
Zum Gedächtnis an diesen Einzug Jesu in Jerusalem werden am Palmsonntag grüne Zweige vor der Kirche gesegnet. Die Gemeinde zieht dann mit den Zweigen in der Hand zum Gottesdienst in die Kirche. Diese Palmprozession versteht sich als ein öffentliches Bekenntnis der Gläubigen zu Jesus Christus.
Peter Weidemann
Autor: enDer Herr ist wirklich auferstanden, sei einer der grundlegenden Glaubenssätze der Christen, sagt der Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr. Es handele sich um das älteste Osterbekenntnis der Christen, denen Jesus nach seiner Grablegung lebendig erschienen sei.
In den Gottesdiensten dieser Tage gedenkt die Kirche des Leidens und Todes Jesu Christi und feiert seine Auferstehung von den Toten. Die Gloriosa des Erfurter Domes, die größte frei schwingende mittelalterliche Glocke der Welt, läutet in dieser Woche gleich zweimal: zum Ende der Ölweihmesse am Dienstag, 31. März (gegen 13 Uhr) und am Ostersonntag nach dem feierlichen Hochamt (gegen 10.45 Uhr).
Der Palmsonntag eröffnet die Karwoche. Im Gottesdienst wird mit verteilten Rollen eine der biblischen Passionserzählungen vorgelesen. Die Passionserzählungen berichten vom letzten Abendmahl Jesu, von seiner Gefangennahme und Verurteilung, der Kreuzigung und dem Begräbnis.
Seinen Namen erhielt der Palmsonntag vom frühen Brauch, an diesem Tag Palmzweige zum Gottesdienst mitzubringen. Die Evangelien berichten, dass die Menschen Jesus zujubelten und ihm grüne Zweige auf den Weg streuten, als er vor seinem Leiden in die Stadt Jerusalem einzog.
Zum Gedächtnis an diesen Einzug Jesu in Jerusalem werden am Palmsonntag grüne Zweige vor der Kirche gesegnet. Die Gemeinde zieht dann mit den Zweigen in der Hand zum Gottesdienst in die Kirche. Diese Palmprozession versteht sich als ein öffentliches Bekenntnis der Gläubigen zu Jesus Christus.
Peter Weidemann
