Mühlhausen gegen Erstaufnahmelager
Donnerstag, 09. April 2015, 13:24 Uhr
Mühlhausens Oberbürgermeister Johannes Bruns spricht sich klar gegen die Einrichtung eines Erstaufnahmelagers in der ehemaligen Görmar-Kaserne aus. Einzelheiten in Ihrer Unstrut-Hainich-Zeitung (uhz)...
"Mühlhausen bewegt das Schicksal der Flüchtlinge und wir helfen schon jetzt und werden auch künftig zu dieser Verantwortung für Mitmenschlichkeit stehen. Das Areal der Görmar-Kaserne kommt aus unserer Sicht für ein Erstaufnahmelager jedoch nicht in Frage", so Bruns.
Der Freistaat Thüringen habe versprochen und stehe in der Pflicht, Mühlhausen bei der Bewältigung der Folgen des Bundeswehrabzuges zu unterstützen. Gemeinsam und vertrauensvoll sei die Entwicklung eines Gewerbe- und Industriegebietes beschlossen worden, so Bruns. Auch bestehe nach wie vor eine Entscheidung des Kreistages, das Areal als neuen Verwaltungsstandort zu nutzen.
"Das Vorhaben, für das Kasernengelände ein tragfähiges Nutzungskonzept zu entwickeln und verlässliche Investoren zu gewinnen, würde mit der Entscheidung für ein Erstaufnahmelager von einer ohnehin schwierigen Aufgabe zur Unmöglichkeit", so der Oberbürgermeister. Der Bundeswehrabzug sei ökonomisch ein extremer Einschnitt für die Stadt gewesen. Die Folgen könnten nur durch Wirtschaftsansiedlungen abgemildert werden.
In einer Sondersitzung des Stadtrates wolle Mühlhausen darum am kommenden Montag (13.4.) den planungsrechtlichen Prozess abschließen, der für das Areal der Görmar-Kaserne eine wirtschaftliche Entwicklung vorsieht und Wohn- sowie Sozialnutzung ausschließt.
Autor: red"Mühlhausen bewegt das Schicksal der Flüchtlinge und wir helfen schon jetzt und werden auch künftig zu dieser Verantwortung für Mitmenschlichkeit stehen. Das Areal der Görmar-Kaserne kommt aus unserer Sicht für ein Erstaufnahmelager jedoch nicht in Frage", so Bruns.
Der Freistaat Thüringen habe versprochen und stehe in der Pflicht, Mühlhausen bei der Bewältigung der Folgen des Bundeswehrabzuges zu unterstützen. Gemeinsam und vertrauensvoll sei die Entwicklung eines Gewerbe- und Industriegebietes beschlossen worden, so Bruns. Auch bestehe nach wie vor eine Entscheidung des Kreistages, das Areal als neuen Verwaltungsstandort zu nutzen.
"Das Vorhaben, für das Kasernengelände ein tragfähiges Nutzungskonzept zu entwickeln und verlässliche Investoren zu gewinnen, würde mit der Entscheidung für ein Erstaufnahmelager von einer ohnehin schwierigen Aufgabe zur Unmöglichkeit", so der Oberbürgermeister. Der Bundeswehrabzug sei ökonomisch ein extremer Einschnitt für die Stadt gewesen. Die Folgen könnten nur durch Wirtschaftsansiedlungen abgemildert werden.
In einer Sondersitzung des Stadtrates wolle Mühlhausen darum am kommenden Montag (13.4.) den planungsrechtlichen Prozess abschließen, der für das Areal der Görmar-Kaserne eine wirtschaftliche Entwicklung vorsieht und Wohn- sowie Sozialnutzung ausschließt.
